SightCity Ausstellervortrag 2026: ACCESS@KIT erleben: Zugänge schaffen durch Service und Forschung (O031111)
17.06.2026 55 min
Video zur Episode
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Zusammenfassung & Show Notes
In diesem Mitschnitt vom 27.05.2026 stellt Dr. Karin Müller vom ACCESS@KIT am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) die Arbeit des Zentrums für digitale Barrierefreiheit und assistive Technologien vor und gibt einen ausführlichen Einblick in das Forschungsprojekt Inclusive VR at Work.
Dr. Karin Müller ist stellvertretende Leiterin des ACCESS@KIT, des Zentrums für digitale Barrierefreiheit und assistive Technologien am Karlsruher Institut für Technologie. Sie stellt die Geschichte, den Service und die Forschung des Zentrums vor.
Das ACCESS@KIT geht zurück auf einen Modellversuch für das Informatikstudium Sehgeschädigter an der Uni Karlsruhe im Jahr 1987, aus dem das Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) entstand. 2011 kam eine Professur für Informatiksysteme für sehgeschädigte Studierende hinzu, 2016 ein Accessibility-Labor für Hardware- und Softwaretests, 2020 das Reallabor Barrierefreiheit am KIT. 2022 erhielt das Zentrum seinen heutigen Namen ACCESS@KIT. Seit 2023 betreibt es ein neues barrierefreies Gebäude mit Drucklabor, Elektroniklabor und eigenem Studierendenarbeitsraum. Das Zentrum wird geleitet von Professor Stiefelhagen und Dr. Karin Müller und umfasst inzwischen 18 Mitarbeitende.
Im Servicebereich unterstützt das ACCESS@KIT blinde und sehbeeinträchtigte Studierende in allen am KIT angebotenen Fächern, mit Schwerpunkt auf MINT-Fächern. Die Angebote umfassen barrierefreie Aufbereitung von Studienmaterialien, Beratung bei Zugänglichkeitsproblemen in Lehrveranstaltungen und Prüfungen, Schulungen für Studierende und Dozierende, einen Leihpool mit Hilfsmitteln, Unterstützung bei Praktika und Auslandsstudium sowie ein mobiles Blindenleitsystem für Veranstaltungen. Prüfungen können mit Nachteilsausgleich im ACCESS@KIT abgelegt werden. Das Zentrum kooperiert mit dem KVV für barrierefreien Campuszugang.
Für Studieninteressierte bietet das ACCESS@KIT drei wiederkehrende Veranstaltungen an: Mini-Workshops zu barrierefreier Mathematik im MINT-Studium (www.mavip.de), eine bundesweite Orientierungsveranstaltung im November für Studieninteressierte mit Sehbeeinträchtigung zu Themen wie Wohnen, Hilfsmitteln, rechtlichen Fragen und Mobilität sowie ein Bewerbungstraining "Mein Profil" (voraussichtlich 09/2027) für Studierende kurz vor dem Abschluss.
Im Forschungsbereich stellt Dr. Müller mehrere laufende Projekte vor. Das MaVIP-Projekt verbessert in Kooperation mit der Universität Marburg den Zugang zu mathematischen Inhalten für Studierende, Lehrende und Assistenzen, unter anderem zum Einsatz von NVDA und JAWS mit Mathematik. Das SonnenGraf-Projekt, ein Erasmus-Plus-Projekt mit Partnern aus Italien, Spanien, Rumänien und Tschechien, macht mathematische Graphen durch Sonifikation hörbar und ist bereits online nutzbar. Ein weiteres Projekt untersucht den Einsatz taktiler 2D-Displays, damit Studierende eigene Abschlussarbeiten und Grafiken erkunden können. Aufbauend auf dem AccessibleMaps-Projekt wird in Zusammenarbeit mit Elli Design aus Dresden eine App zur Barrierefreiheitsinformation für KIT-Gebäude entwickelt, mit Fokus auf Seh- und Mobilitätsbeeinträchtigungen, unter Nutzung von OpenStreetMap-Daten. Das Projekt InkludOx BW, gefördert vom Land Baden-Württemberg, entwickelt eine KI-gestützte Plattform zur barrierefreien Aufbereitung von Lehrmaterialien für Studierende aller Hochschulen in Baden-Württemberg.
Das ACCESS@KIT ist eingebunden in das Netzwerk der Graduiertenschule KATeI, gefördert vom Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg, mit Promotionsthemen zu KI-Methoden für assistive Technologien, KI in der Rehabilitation und gesellschaftlichen Implikationen von KI. Das Reallabor Barrierefreiheit am KIT koordiniert seit 2022 mehrere Professuren mit dem Ziel, Forschungsergebnisse in die Gesellschaft zu tragen und gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen.
Den Hauptteil des Vortrags widmet Dr. Müller dem Forschungsprojekt Inclusive VR at Work (www.inclusive-vr.de), gefördert vom Ausgleichsfonds des BMAS und bis Ende Juni 2026 laufend. Ziel ist eine individualisierbare kollaborative Arbeitsumgebung in Virtueller Realität für Menschen mit und ohne Sehbehinderung, nach dem Prinzip: VR passt sich an Menschen an, nicht umgekehrt. Im Projekt wurden Maus- und Tastatursteuerung sowie optional Controller integriert, Monitore in Größe, Position und Biegung anpassbar gemacht, Farbschemata und Vergrößerung individuell einstellbar, eine mitwandernde Lupe integriert und Hilfszonen zur Auffindung von Mauskursor und Textmarker entwickelt. Für die kollaborative Nutzung wurden räumliches Audio, Anwendungsfenster-Teilen, ein geteilter Mauskursor für Zeigegesten und vereinfachte, kontraststarke Avatare entwickelt. Emojis wurden für Menschen mit Sehbehinderung optimiert, mit reduzierten 3D-Effekten und erhöhten Kontrasten.
Aus dem Projekt entstand außerdem eine Masterarbeit zur VR-Unterstützung beim Spielen von Tasteninstrumenten: Noten werden in individuell einstellbarer Größe als durchlaufendes Band eingeblendet und können per Handgeste gestoppt oder fortgesetzt werden. In einer Studie wurde gezeigt, dass die Freude am Musizieren bei Teilnehmenden dadurch zurückkehren konnte.
Frage aus dem Publikum zu Mac- und Linux-Unterstützung neben Windows, JAWS und NVDA: Das ACCESS@KIT unterstützt Studierende auch bei Mac mit VoiceOver sowie Linux mit Orca.
Frage aus dem Publikum, ob Vortragsfolien bereitgestellt werden: Dr. Müller sagt dies grundsätzlich zu, in Absprache mit den Organisatoren.
Frage aus dem Publikum zur Skalierbarkeit von InkludOx und überregionaler Verfügbarkeit: Das Projekt ist aktuell auf Baden-Württemberg ausgelegt und wird schrittweise erweitert, wobei urheberrechtliche Fragen noch zu klären sind.
Frage aus dem Publikum, ob Studieninteressierte einen Probetag erleben können: Dr. Müller empfiehlt die Orientierungsveranstaltung im November als erste Anlaufstelle.
Kontakt: info@access.kit.edu
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Transkript
herzlich willkommen
zum Mitschnitt des Ausstellervortrags vom 27.05.2026
ACCESS@KIT erleben
Zugänge schaffen durch Service und Forschung
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
ACCESS@KIT – viel Spaß mit dem Vortrag, danke.
hallo ganz herzlich willkommen
ich hör ich hoffe dass sie mich hören also
ich hatte die Moderatorin gebeten dass sie
das Audio auch erlaubt
dass sie quasi am Ende auch dass wir
da ne Fragerunde machen können und
ich denke dass das bei der
Größe vielleicht auch gut funktionieren kann
ja herzlich willkommen
noch mal und ich freu mich dass ich
was erzählen kann über unsere Arbeit und
die wir am Zentrum für digitale
Barrierefreiheit und assistive
Technologie machen
es geht bei uns um
Zugänglichkeit durch Service und Forschung
und
ich würde also der Vortrag ist in verschiedene
Teile geteilt ich würde am Anfang was erzählen
da drüber wer wir sind
dann was über den Service des ACCESS@KIT
dann über unsere Forschung die wir
am KIT machen
und dann würd ich 1
Projekt n bisschen näher oder ja länger
vorstellen das ist das Inclusive VR at Work Projekt
ganz kurz zu unserer Historie
vielleicht Kennen manche
das Zentrum für digitale
Barrierefreiheit und assistive
Technologien Aus früherer Zeit
das hat ganz also hat angefangen 1987
mit nem Modellversuch
Informatikstudium für
Sehgeschädigte an der Uni Karlsruhe damals noch
und da draußen stand
dann das Studienzentrum für Sehgeschädigte, das SZS, das
war eigentlich ganz bekannt
vielleicht kennt sies auch noch unter diesem Namen
über die Jahre hat sich einiges auch verändert
und 2011
Kam die Professor für Informatik Systeme für sie
Geschädigte Studierende hinzu
das heißt einfach auch dass die Forschung stärker
einen stärkeren Fokus bekommen hat
2016 haben wir so n Accessibility-Labor eröffnet
wo wir einfach
Hardware und Software testen dann 2020 gabs am KIT
wurde das reallabor Barrierefreiheit gegründet
wo mehrere Professuren zusammenarbeiten
und
warum sie wir nicht mehr das SZS sind
liegt da dran dass wir uns 2022
neue Namen gegeben haben nämlich
Zentrum für digitale Barrierefreiheit und assistive
Technologien kurz ACCESS@KIT
das schöne ist dass wir 2023
ein neues Gebäude bezogen haben wo wir viel
viel mehr Platz
haben inzwischen das werden sie nachher gleich sehen
das ACCESS@KIT wird geleitet
von Professor Stiefelhagen
der die Professor Informatik
Systeme für Sehgeschädigte Studierende inne
hat und von Mir als stellvertretende Leiterin
wir sind n interdisziplinäres Team
das heißt wir haben
ganz unterschiedlichen Hintergrund und
was eigentlich auch sehr
gut ist für uns weil
weil da einfach auch ganz vieles
verschiedene Sichtweisen zusammenkommen
wir gehören an der am KIT
zur Informatik
und wir haben einfach auch Erfahrung
seit fast 40 Jahren
bei der Unterstützung von Studierenden
mit Sehbeeinträchtigung
Studierende kommen teilweise bewusst einfach ans K
T aufgrund des Services vom ACCESS@KIT
und wir versuchen einfach auch Studiengänge
mit neuen Technologien zugänglich zu machen
und dabei auch
immer wieder neue Lösungen zu entwickeln
wenn wir einfach feststellen dass bestimmte
Studiengänge bestimmte
Technologien nicht zugänglich sind
neben dem Service
haben wir auch den Zweig dass wir dass wir
Forschung
betreiben und zwar versuchen wir einfach auch
Unterstützungssysteme für Menschen mit Sehbeeinträchtigung
Beeinträchtigung zu entwickeln
auf diesem Bild ist jetzt
das Gebäude das neue Gebäude was wir 2023 bezogen
bezogen haben zu sehen es ist 1 ganz einfacher
Quadrat ne quadratische rechteckige Bau
der einfach auch für die Orientierung
relativ einfach is er is
barrierearm fast barrierefrei also unsere
Studierenden
können sich eigentlich relativ gut zurechtfinden
das schöne ist an diesem
neuen bau dass wir eben auch eine Infrastruktur
jetzt haben einfach auch von den Räumlichkeiten
her wir haben ein ganz großes
Drucklabor wo wir
bei barrierefreie Lehrmaterialien erstellen können
in dem Drucklabor haben wir verschiedene
Prägedrucker zur Erstellung taktiler Grafiken
wir haben 4 3D-
Drucker wir haben leiser Cutter gravierer und
zusätzlich haben wir dann noch n
Elektroniklabor wo man wirklich dann auch was löten
kann wenn wenn irgendwelche
ja Projekte in der Richtung
gerade bei uns laufen und
zusätzlich haben wir einen Studierenden Arbeitsraum
mit aktuellen
Hilfsmitteln das heißt unsere Studierenden können
den nutzen
um einfach auch sich auf die auf Prüfungen
vorzubereiten und Prüfungen
selber finden auch in diesem
Studierenden Raum statt
außerdem bieten wir auch für unsere Studierenden 1
Leihpool
mit Hilfsmitteln wenn ihre eigenen Hilfsmittel eben
während des Studiums
kaputt gehen oder während des
Semesters oft passiert ist
kurz vor der Klausur
und dann ist es sehr hilfreich dass
einfach Hilfsmittel zur Verfügung stehen
unsere Aufgaben im Servicebereich
ist einfach dass wir wir möchten gerne
das studieren mit Sehbehinderung oder Blindheit am K
T ermöglichen
und zwar in Allen am KIT angebotenen Fächern
wir haben 1
Schwerpunkt auf
MINT-Fächer aber es gibt auch sehr sehr viele andere
Fächer auch geisteswissenschaftliche
Fächer inzwischen die am K
T studiert werden können
also was nich
was S K T nicht hat is Jura oder Medizin
und wir
unterstützen eben während des Studiums indem wir
studienmaterialien barrierefrei aufbereiten
da
wird ganz individuell geschaut welche
Art der Aufbereitung die Studierenden benötigen
dann wenn in während der
während des Studiums Hardware oder Software
genutzt wird die nicht barrierefrei
sind dann versuchen wir einfach nach
suchen wir nach Lösungen oder entwickeln auch selber
Lösungen damit Studierende
und die Studieninhalte
auch da drin teilnehmen können
zusätzlich
können die Prüfungen bei uns abgelegt werden
mit Nachteilsausgleich
wie sie sicher wissen ist es
sind lehr und Prüfungsmaterialien
meist nicht barrierefrei
das heißt ja sie sind einfach speziell selten
speziell auf die bedarfe von hochgradig
sehbehinderten oder Blinden
Studierenden zugeschnitten
also es kann einfach
was handschriftliches
sein das können
Bücher sein mit komplexen Grafiken
die Anordnung is oft sehr
kreativ in in Büchern es kann können
Zeitungsausschnitte sein oder
was auch sehr viel es sind eben auch Folien
die dann den Studierenden
zur Verfügung gestellt werden und die nicht
barrierefrei sind
das Besondere am KIT
is also beim ACCESS@KIT dass eben der Service
neben der Forschung und der Lehre miteinander verwoben
sind
wir
versuchen einfach auch in der Forschung dass wir
nutzungszentrierten forschungsansatz wählen dass wir
dass wir
unsere Zielgruppe ganz früh
einbinden in unsere Forschung dass wir versuchen auch
Ideen
Aus Aus dem Service
zu in die Forschung zu integrieren
und dann neue innovative Lösungen zu entwickeln
viele Projekte
entstehen einfach Aus der direkten
Zusammenarbeit mit unseren Studierenden
und werden dann auch im Alltag eingesetzt also
nicht alles ist Grundlagenforschung 11 großer Teil
es geht wirklich auch drum dass das Studium
vereinfacht wird
in der Lehre
versuchen wir auch
die Grundlagen digitale
Barrierefreiheit in die Studiengänge
Informatik Wirtschaftsinformatik
Elektrotechnik und Maschinenbau diese
Grundlagen mit reinzubringen
weil das einfach auch wichtig ist dass in Zukunft
wenn man diese Studienfächer studiert hat auch die
ne gewisse grundkenntnis da ist über Barrierefreiheit
wir haben ganz unterschiedliche
Angebote am Ex ist datkeitig
werd jetzt einfach so bisschen paar
Angebote die wir
haben aufzählen
wir beraten
eben bei Problemen mit der Zugänglichkeit von Lehrer
Lehrveranstaltungen oder bei Prüfungen
wir beraten dann auch die dozierenden
zusätzlich
bieten wir auch Schulungen für Studierende mit
Sehbeeinträchtigung an wenns
drum geht lesen und verstehen
taktiler Grafiken
arbeitstechnik
präsentationstechnik je nachdem an welcher ja
was was die Studierenden auch mitbringen
zusätzlich haben wir sehr viele
studentische Hilfskräfte
die bei der Literaturaufbereitung unterstützen
und die Schulen wir
damit die wissen wie
an wie Material aufbereitet werden muss
zusätzlich
wie ich schon gesagt haben wir
testen wir und passen
hart und Software an im Rahmen vom Accessibility-Lab
und entwickeln dann Alternative
Zugänge also für Physik Chemie
Elektro Elektronik und so weiter
darüber hinaus
beschäftigen wir uns auch mit dem Thema
wie kommen denn unsere Studierenden
an den Campus
und da sind wir einfach auch im Kontakt mit der Stadt
Karlsruhe mit dem
mit den öffentlichen
Nahverkehr sind KVV
um den Zugang zum Campus
einfach auch zu verbessern
wir bieten auch 1
Zentraltreff an wo sich die studierten
untereinander austauschen können
und dann unterstützen wir bei der Planung von Praktika
Studium im Ausland
und was wir auch inzwischen haben wir
haben n mobiles
Blindenleitsystem
was wir für Veranstaltungen auch verleihen
also is ganz das is n ganzer Strauß von verschiedenen
angeboten die es bei uns gibt
vielleicht ganz interessant in den nächsten
ja also
dieses Jahr und nächstes Jahr haben wir 3 verschiedene
Veranstaltungen die wir anbieten
das eine ist am 18. und 19.06
da wirds werden so online Mini Workshop
zum Thema Barrierefreiheit
barrierefreie Mathematik in MINT-Studium angeboten
da kann man sich auch anmelden auf der Website WWW
MaVIP de
auf der Folie ist auch ein QR-Code das in 1 2. QR
Code der weist
auf die orientierungsveranstaltung für Studien
interessierte mit
Sehbeeinträchtigung
das ist ne
Veranstaltung die im November stattfinden wird
und da geht's drum
Studieninteressierte da darüber zu informieren
wie 1 barrierefreies Studium oder 1
barrierearmes Studium mit ner Sehbeeinträchtigung
ablaufen kann
wir bieten das bundesweit
an das heißt es ist nicht nur auf
Karlsruhe zugeschnitten
sondern wir informieren einfach auch generell
da drüber über wohnen über
Hilfsmittel über rechtliche Fragen
oder Orientierung und Mobilität
ganz verschiedene
Themen die einfach für n Studium wichtig sind
schön ist auch dass da oft Studierende
aktuell Studierende mit dabei sind die auch
bisschen Aus ihrem
studienalltag erzählen
damit man sich einfach besser vorstellen kann wie
wie kann es gelingen einfach auch mit ner
Sehbeeinträchtigung zu studieren
wir bieten auch alle 2 Jahre
1 bewerbungstraining an "Mein Profil"
das wird voraussichtlich im 09/2027 stattfinden
also nächstes Jahr
und da geht es drum dass
studieren die die ihren Abschluss grade machen
dass die ja
lernen wie sie auch in ihren
in in Bewerbungsgesprächen ihr Profil
zur Geltung bringen was was kann ich was
wo bin ich gut was damit
damit die zukünftigen Arbeitgeber auch
Interesse haben ja
an an der eigenen ja
an der Einstellung
wir kommen jetzt zum nächsten Bereich also
da ich werd
n bisschen mehr über die Forschung am Access erzählen
also einfach verschiedene
forschungsprojekte
vorstellen die im Moment bei uns laufen und
genau
das 1. Forschungsprojekt das
ich gerne vorstellen möchte ist das MaVIP-Projekt
da geht es um die Verbesserung
des Zugangs zu mathematischen Inhalten
und das heißt also unabhängig vom studienort wir
kooperieren da mit der Uni Marburg
und in dem Projekt geht es
dadrum einfach wissen zu vermitteln
wie kann man Mathematik oder mathematische Inhalte
barrierefrei machen
da gibt's einfach in ganz verschiedene Bereiche
das der eine Bereich ist für Studierende
wo einfach Tipps gegeben werden
welche Werkzeuge gibt es was für
Materialien
stehen zur Verfügung
um um Zugang zu Mathematik zu bekommen welche
wie wie nutzt man NVDA oder JAWS mit Mathematik
also ganz ganz unterschiedliche Themen
der 2. Block ist für lehrende um
um einfach auch zu sensibilisieren
wie
sollte ich meine
lehrveranstaltung gestalten wenn die Person
mit Blindheit oder Sehbehinderung in meiner
Vorlesung sitzt
das nächste ist
ich jetzt grad gibt's ne Frage schon
ich würde die vielleicht erst
nachher noch mal beantworten
vorlesen und beantworten
der 3. Block ist für umsetzende also dass das
assistenzen
dass assistenzen quasi lernen wie sie
mathematische Inhalte umsetzen aufbereiten für
Studierende mit Blindheit oder Sehbehinderung
genau also
da war jetzt ne Frage
die würd ich vielleicht
das passt vielleicht schon auch
grad hier dazu
also das
ich les es einfach vor der Service und das Gesamtpaket
hören sich sehr gut an und sind
es sicher auch in der Praxis aber
sie sagten die Materialien sind oft Aus Sicht der
B F Barrierefreiheit schwach das dürfte sowohl für
Material der Uni als auch der lehrenden gelten
was passiert denn da zur Verbesserung
denn eigentlich sollte
dieser Bereich doch direkt zugänglich sein
das ist korrekt es wär
eigentlich sollten sollten Materialien
zugänglich sein aber das
die Realität ist wirklich ne andere
deswegen werden diese Materialien bei uns auf
aufbereitet
immer mehr
auch automatisiert aufbereitet
wir da werd ich nachher noch was dazu sagen
aber wir haben zum Beispiel auch
Tutorinnen und
Tutoren die uns unterstützen
bei der Aufbereitung der
Lehrmaterialien damit die eben auch
barrierefrei werden
das nächste Projekt
das ich vorstellen möchte ist das
SonnenGraf-Projekt
das ist n EU Projekt
da arbeiten wir zusammen in nem Erasmus-Plus-Projekt
mit
Kolleginnen und Kollegen Aus Italien Spanien Rumänien
und und Tschechien
und da geht es
drum einfach auch mathematische Grafen hörbar zu machen
das heißt
diese Software kann das is ne ne Webapplikation
die kann im Unterricht eingesetzt werden
und die soll unterstützen den Lernprozess also wie
wie wie ne wie n Graf aussieht also ich kann dann
selber erkunden also akustisch erkunden
wie durch bestimmten Tonhöhen höre ich dann wie
ein Graf jetzt auch visuell aussieht
oder wie wie man ihn hören kann also 1
das Tool hat auch die Möglichkeit dass man
richtig damit arbeitet also ich kann bestimmte
Punkte zum Beispiel ein Maximum, ein Minimum kann ich
oder n lokales Maximum
Minimum kann ich einfach auch
akustisch markieren
es gibt ganz
viele verschiedene Möglichkeiten um einfach mit
mit Grafen zu arbeiten
das ist wirklich auch so konzipiert dass es
einen pädagogischen
Hintergrund hat also
in Aus Italien gibt's auch einige
oder 2 Universitäten mit nem pädagogischen Hintergrund
und momentan
führen wir Studien durch
mit 50 Studierenden Aus ganz Europa
zum Thema wie gut bedienbar ist dieses
Tool und verbessern das dann auch noch
aber es ist inzwischen auch es ist
schon online
also man kann es schon nutzen
und wir haben eigentlich auch ganz gutes Feedback
bekommen dass es
auch im Unterricht gut einsetzbar ist
dann noch ein
Projekt da geht es um die Nutzung von taktilen
2D-Displays als zweidimensionalen Displays
für Studium
der Hintergrund ist dass einfach auch Studierende
bei uns wenn sie ihre Abschlussarbeiten schreiben
und ihre
Abschlussarbeit auch gestalten wollen dass sie
wissen wollten wie
sieht denn nachher eigentlich auch meine Arbeit Aus
wo sind Grafiken wo ist Text
manche nehmen's auch für um Folien zu
zu erkunden oder zu gestalten
und da nutzen wir quasi taktile Displays
2D-Displays damit die Studierenden auch
Grafiken also grafische Inhalte erkunden können
und und damit interagieren können das schöne
ist natürlich also wir machen natürlich auch viel
mit taktilen
Grafiken aber das
taktile Grafiken sind natürlich statisch
1 2 taktiles 2D-Display hat eben dir
der Vorteil
dass es eben dynamisch ist und dass ich
dann auch ganz schnell Mir auch ne Grafik
angucken kann die ich selber
produziert habe
Noch ein weiteres Projekt was gerade läuft
worüber ich mich sehr freue
das ist eine Barrierefreie digitale Campus
da geht's um
barrierefreie digitale campusinformationen
das wurde
also das passiert auf den Ergebnissen von dem
accessible
Maps Projekt das wir vor n paar Jahren hatten
da haben wir angefangen am KIT die ganzen
Gebäude zu kartieren also in in OpenStreetMap
das heißt Informationen zu sammeln über Gebäude
barrierefreie räume
rollstuhlgerechte Toiletten wo sind Rampen gibt's n
taktiles Leitsystem zu dem Gebäude
gibt's Treppen mit
wo befindet sich da der Handlauf
Aufzüge haben die ne Sprachausgabe oder Braille
Beschriftung
die ganzen Informationen haben wir angefangen zu
sammeln und
seit Anfang diesen Jahres
wird
wird es auch vom KIT wurde das übernommen
das heißt
jetzt wird ne App
entwickelt in Zusammenarbeit mit
Elli Design Aus Dresden
die dann die App
kann dann nachher von den
von Studierenden oder besuchen
genutzt werden um einfach in
Erfahrung zu bringen
wie barrierefrei sind in die Gebäude im KIT
und der Fokus ist da
eben Menschen mit See
und mobilitätsbeeinträchtigung
aber wir versuchen natürlich auch noch weitere
Informationen
zu sammeln die einfach
wichtig sind um
um zu erfahren komm ich in den Gebäude
wo wo sind bestimmte ja
wo sind bestimmte Einrichtungen die ich brauch
jetzt komm ich zu nem Projekt dass es
das letztes Jahr begonnen hat das heißt InkludOx
InkludOx BW
und da geht es dadrum eben
dass wir ne Plattform entwickeln
dass für Studierende mit Sehbeeinträchtigung
in ganz Baden
Württemberg zur Verfügung stehen wird
wir sind grad noch in der Entwicklung also
es ist noch nicht online
aber wir arbeiten da dran
und da geht es drum dass die Studierenden
eben ihre
ihre Lehrmaterialien hochladen können
die dann KI unterstützt aufbereitet werden
wo damit sie einfach und ja wenn
wenn die fertig sind die die Dokumente können die
runtergeladen werden in verschiedenen Formaten als Word
Dokument oder
wahrscheinlich einfach auch noch in anderen Formaten
und
da sind wir grad dabei
dieses Projekt
ja an den Start zu bringen
dieses Jahr werden die 1.
die 1. Studierenden
testen und wir werden das so nach und nach dann öffnen
für für weitere
Universitäten
in ganz Baden Württemberg
genau
das war mal die dieses Access Projekt
InkludOx
wir arbeiten auch ganz eng zusammen mit mit der
Forschungsgruppe von Herrn Stiefelhagen
da geht's um Mensch Maschine Interaktion
und Bildverarbeitung
also computerwischen
und wir arbeiten einfach auch an nem System das
sichere Navigation und Orientierung ermöglicht
mit ner Brille also Smartglasses mit ner tragbaren
mit n kleinen tragbaren Computer und da
momentan ist es möglich
einfach auch Objekterkennung also was was ist
um mich rum wie weit sind
ist n Objekt weg in welcher Richtung ist es
Hindernisvermeidung und
Wegefindung das sind so die forschungsthemen
die wir da adressieren
Barrierefreiheit ist inzwischen am KIT
wird wird es viel breiter beforscht als früher
zum einen eben wieder Professor für
Informatik Systeme für
Sehbeeinträchtigte
Studierende von Professor Stiefelhagen
dann bei uns Zentrum für digitale barrierefreie
assistive Technologien da steht noch 12 Personen
aber wir sind inzwischen schon
angewachsen auf 18 Personen
und
studentische Hilfskräfte
die uns auch unterstützen
bei der Literaturaufbereitung beim 3 D
Druck oder auch in Forschungsprojekten
dann wie erwähnt hat
kooperieren wir mit der
Forschungsgruppe Bildverarbeitung
Mensch Maschine Interaktion auch mit der Robotik
je nachdem was
wegthemen einfach auch gerade
aktuell sind wir arbeiten eng
mit der beauftragten für
Studierende mit Behinderung und chronische Krankheit
und auch mit der Professor für menschmaschine
Interaktion und Barrierefreiheit Professor Gerling
dann haben wir momentan in
Promotionskolleg
KATeI das sag ich gleich noch was dazu da geht's um KI
basierte assistive Technologien
und des Reallabors Barrierefreiheit
grad eben wird noch gibt's noch ne Frage welche
Kooperationen gibt es über Baden Württemberg hinaus
stehen ihre Services auf Dauer Allen
Unis in in Deutschland zur Verfügung
denn das Thema ist gemäß BFSG ja für alle relevant
ja wir
wir kooperieren in verschiedenen Projekten auch mit
anderen Unis oder serviceeinrichtungen
soweit es einfach auch unsere
Kapazitäten zulässt
unsere Service is eigentlich is
beschränkt auf aufs Kit aber dieses
Projekt was wir jetzt also das InkludOx Projekt
weitet eben den Service auch Aus auf Baden Württemberg
also für ganz Deutschland zuständig zu sein
ist glaub ich relativ
herausfordernd
aber ja wir versuchen einfach auch unser wissen
weiterzugeben
in Publikationen
in Workshop oder ja ganz unterschiedlichen
in unterschiedlichen Bereichen
ich geh grad mal wieder zurück zu dem
unserem Netzwerk oder ja wo auch über
Barrierefreiheit
geforscht wird eben im
graduieren in der Graduiertenschule KATeI
das is vom
vom wissenschaftsministerium von
Baden Württemberg entfördertes graduierte Schule
zum
Thema Barrierefreiheit durch KI basierte Technologien
mit dem forschungsziel eben die Potenziale von KI
für behinderte Menschen nutzbar zu machen
zusätzlich werden
auch die gesellschaftlichen Konsequenzen
im Kontext von Behinderung erforscht
also es heißt wird auch geguckt
gibt's irgendwelche
ja in KI auch
biases
also irgendwelche Vorurteile die da weitergegeben
werden
also in
Aus ganz unterschiedlichen Bereichen wird dieses
dieses Thema da beforscht
es sind Promotionsthemen über
KI Methoden für assistive Technologien
KI in der Rehabilitation und im Training
gesellschaftliche Implikationen von KI
das Reallabor Barrierefreiheit am KIT
gibt es seit 2022
und da versuchen wir einfach auch unsere
Forschungsergebnisse
in die Gesellschaft mit hinein zu tragen
und das Ziel ist
einfach auch dass Menschen mit Behinderung
neue Technologie
nutzen können um 1 selbstbestimmtes Leben zu führen
und als Ziel
ist einfach auch gleichberechtigte Teilhabe und damit
da müssen wir auch was dazu beitragen
um die Gesellschaft inklusiver zu machen
jetzt an diesem Punkt würde ich jetzt gerne
das Forschungsprojekt Inclusive VR at Work
bisschen näher
vorstellen
das Inclusive VR at Work Projekt
da geht's um inklusive
kooperationsumgebungen für Arbeitskräfte mit und ohne
Sehbehinderung
mittels virtuelle Realität
das ist jetzt gerade im auslaufen bis Ende Juni
26
läuft das Projekt und es wurde
oder wird gefördert vom Ausgleichsfonds des BMAS
und unsere Webseite
ist www.inclusive-vr.de
und da ist es unser Ziel einfach auch dass VR
sich an Menschen anpasst und nicht dass die Menschen
sich an VR anpassen müssen
ich weiß nicht wie gut sie sich mit
VR also mit virtuelle
Realität auskennen es gibt
sie Kennen vielleicht
Augmented Reality das heißt da hat man einfach
die Realität und kriegt zusätzlich
noch Informationen
über zum Beispiel über n Handy eingeblendet die
ja die die Umgebung anreichern
dann gibt es den Mittelbereich also die Mixed Reality
da wird schon bisschen mehr Informationen
oft mit ner Brille eingeblendet in
in die Realität da kann dann irgendwelche
Informationen die
die ich vorher nicht hatte
können da eingeblendet werden und dann
was ganz also was was wirklich
virtuelle Realität ist ist
VR da heißt da ist die ganze Umgebung quasi
virtuell da kann ich alles gestalten was
was um mich rum ist
und unsere Projekt bewegt ist quasi in voller
virtueller Realität
auf umgesetzt
der Hintergrund ist dass eben
wenn Menschen mit mit ner Sehbehinderung
und ohne Sehbehinderung quasi
zusammenarbeiten können möchten
es ist sehr schwierig da
ja gemeinsam auf nen Bildschirm zu gucken der ganz
der
ne scharge Vergrößerung hat andere Farben verwendet
wo wo die Person
ganz Anders arbeiten als ne sehende Person
wo einfach auch
ja die Herausforderung ist einfach auch dass dass
dass es individuell alles angepasst werden muss
und dass einfach auch keine gemeinsame
das dass keine gemeinsame Darstellung gibt ja
ich hab da n Bild von von ner Person
mit ner Sehbehinderung die
einem großen Bildschirm arbeitet
mit ner Falschfarbendarstellung nem
da drunter ne ne
normale Tastatur und davor eine Braillezeile
und und die Person nutzt quasi
ganz stark diese
arbeitstechnik ich zoom
rein ich zoom raus ich guck wo wo ich
Mir was vorlesen lasse
und und wenn ich da als sehende Person
wenn wir da zusammenarbeiten wollen dann ist es
natürlich relativ
schwierig sich da zu orientieren
zusätzlich haben wir die Herausforderung
eben auch von VR
das heißt
aktuelle VR Anwendungen haben
oft nicht die Möglichkeit dass man sie anpassen kann
also an die eine Sehbeeinträchtigung
zusätzlich ist es dann schwierig
auch damit zu interagieren weil zum Beispiel
nichts vorgelesen wird
das alles viel zu Klein ist
und einfach auch
die Interaktionsmöglichkeiten sehr begrenzt sind
zusätzlich ist es nicht möglich einfach
Hilfsmittel mit 1 zu binden also ne
ne normale
auch ne normale Tastatur oder ne Maus oder sowas
funktioniert in VR normalerweise nicht
wir haben im Vorfeld zu diesem Projekt auch
ja eine Studie gemacht und da gabs
die
das Feedback ich habe bisher immer gedacht dass
VR nichts für Leute ist die nichts oder sehr
sehr schlecht sehen können wie ich
aber dadurch dass man sich alles so
nah ranholen kann bin ich extrem begeistert
und es hat Mir sehr viel Spaß gemacht
ich könnt Mir vorstellen dass das etwas ist
dass ich einfach zu Hause nutzen kann
das war auch so n bisschen unsere unser
Ausgangspunkt wo wir gesagt haben ja okay wir wollen
einfach auch versuchen
VR zu nutzen um die Arbeits
ne Arbeits
Umfeld einfach auch zu verbessern zu
zugänglicher zu gestalten ja
VR hat eben den Vorteil
dass es einfach nahezu beliebig viel Platz gibt
also ich kann
einen Bildschirm so groß machen wie ne Kinoleinwand
ich kann einfach auch Farben Helligkeit
sind beliebig anpassbar
und man kann auch einfach ne eigene wenn
jeder der ne eigene VR Brille hat kann theoretisch
einfach auch seine eigenen Anpassungen machen das heißt
unsere Idee
war dass wir VR als Hilfsmittel und nicht als Hürde
nutzen
wir haben dann angefangen in dem Projekt n
einzelarbeitsplatz zu gestalten
und da haben wir quasi versucht einfach
1 individuellen
individualisierbaren
kollaborative Arbeitsumgebung in VR zu gestalten
da haben wir sehr viele
Personen mit Sehbehinderung auch eingebunden
haben haben die auch gefragt wie ihr wie
sie gerne eigentlich auch ihre ihren Arbeitsplatz
gestalten würden in VR
wir haben dann
einfach auch Maus und tastatursteuerung
und optional eben auch Controller mit eingebunden
damit man einfach auch dass es möglichst
einfach ist ne Arbeitsumgebung
in VR dann auch zu bedienen dass man net nich
nen Controller einfach
ja wenn man n
Controller nicht kennt die Bedienung dass es
ja dass dass die Hürde einfach nicht so hoch ist
dann zusätzlich
können die Monitore
angepasst werden in Größe Position
Orientierung und Biegung
also man kann quasi die
die den Monitor
Entschuldigung meine Stimme ist grad n bisschen
angeschlagen und
ich versuch mal weiter zu sprechen
also
das mal
tschuldigung wenn ich wenn ich jetzt huste
also dass ich
einfach die Umgebung und die Farbschemata
einstellen kann
die Vergrößerung
wählen kann die ich brauche und Audioausgabe fürs Menü
zur Verfügung stehen
außerdem
gibt es
Hilfszonen zum auffinden von Mauskursor und Textmarker
zusätzlich haben wir dann auch
die Zusammenarbeit also
Werkzeuge
entwickelt um die Zusammenarbeit zu unterstützen
dass man einfach auch
kollaborativ
arbeiten kann mit anderen Personen zusammen
das heißt
ich kann einfach auch hab n räumliches Audio höre
wie viel Personen im Raum sind
ich kann die auch
in nem rund um mich rum an anordnen
so dass ich weiß von wem irgendwie was gesagt wird
dann kann man
anwendungsfenster teilen
also da ist ganz klar welche Inhalte geteilt werden
es gibt auch die Möglichkeit
Zeigegesten durch n geteilten Mauskursor zu
zu zu
zu teilen das heißt quasi ich seh
wenn ne andere Person irgendwas zeigen möchte
seh ich den Mauskursor von der anderen Person
und wir haben ganz rudimentär Avatare eingebunden
also
in VR gibt es ja ganz kunstvolle
Figuren als Avatare die man selber
gestalten kann aber für Menschen mit
Sehbehinderung ist es natürlich oft schwierig
die Avatare auch zu erkennen
deswegen haben wir einfach mit Form und Farbe
für ne bestimmte Person
dass die für ne bestimmte Person steht
also dass alle die gleiche Information haben
die ja
über über die Personen die in
in der Arbeitsumgebung dabei sind
zusätzlich haben wir die Möglichkeit
dass Interaktion möglich is
durch Emojis also so bekannte
Daumen hoch lachen
ganz unterschiedliche Reaktionen und da haben wir
die Emojis so angepasst dass sie einfach auch
für Menschen mit Sehbehinderung besser erkennbar sind
also 3 D Effekte rausgenommen
Kontraste vergrößert und so weiter
wenn sie Interesse haben an einer
Demo dann haben sie die Möglichkeit auf der Side
City eine Demo zu buchen
und das heißt sie können einfach unseren finalen
Prototyp testen
wir befinden uns auf Ebene 1 im Innenbereich, Stand
04 das neben dem DKZB-Stand
und wenn sie möchten
können
sie gerne in den nächsten 3 Tagen einfach auch ne Demo
buchen das könnte
einfach auch ganz
da kriegen sie einfach n besseren Einblick wie
inklusive
wie A wie der Prototyp dann letztendlich auch aussieht
wir freuen uns wenn ja über
Interesse von ihrer Seite
vielleicht ganz kurz
was haben wir auch mitgenommen Aus dem Projekt
wir haben
wir sind auch im Moment dabei
so n Leitfaden für entwickelnde
zu schreiben
also damit eben auch Software Entwicklung
dass Menschen die in der Softwareentwicklung arbeiten
auch wissen
wie können sie ihre ihre neuen VR
Applikationen Barriere freigestalten und unser
unsere was was wir einfach auch mitgenommen
haben oder unsere Erkenntnisse
da möcht ich einfach n paar mit ihnen teilen
wichtig ist einfach auch so
industriestandards zu hinterfragen also
und oft werden irgendwelche durchsichtigen
irgendwelche Felder eingeblendet
die die schlecht erkennbar sind
auch zum Beispiel
Avatare
die ganz kunstvoll gestaltet sind die aber nicht
barrierefrei sind
es gibt ganz viele Sachen die man einfach auch
sich angucken muss
sind die denn auch für Menschen mit ner Sehbehinderung
barrierefrei
für uns was was wir auch was
wichtig war dass man einfach auch
User Interface Standards
die bereits verwendet werden dass man
dass man die eben auch in der
Applikation versucht zu
wiederzuverwenden
um einfach auch den Einstieg in VR zu erleichtern
und wichtig ist vor allem eben diese
individuelle anpassbarkeit dass ich die Helligkeit
also dass ich die Helligkeit
verändern kann die farbkontraste
Farben Farbgebung und
Vergrößerung, also Größe
wir haben zum Beispiel auch ne
Lupe die der Kopf die dem Kopf folgt
und wo ich dann
quasi 1 Teil nur vergrößern lasse
oder
man ja vergrößert einfach insgesamt n Bildschirm
zusätzlich ist es wichtig dass man auch
in diesem großen Raum
auch die auffindbarkeit von Informationen unterstützt
das heißt also wir haben zum Beispiel
damit man überhaupt den Cursor wiederfindet
in nem
auf nem großen Bildschirm eben auch mit Pfeilen
von oben und unten
zeigen die Pfeile eben auch von den
Cursor und dann kann man den viel viel besser folgen
kann wieder besser auffinden
wir haben
auch die Möglichkeit dass man auf Informationen
die die jetzt wichtig sind
zum Beispiel mit mit
konzentrischen Kreisen die sich zusammenziehen
dass
dass die Aufmerksamkeit auf bestimmte
Informationen gelenkt werden solche
Unterstützungsfunktionen haben wir eingebaut
vielleicht noch am Schluss
was auch im inclusive
WA Projekt entstanden ist war in der Masterarbeit
das war auch Aus der
das Kam eigentlich auch Aus
Aus den Gesprächen mit unseren studienteilnehmenden
heraus dass viele gesagt haben sie können eigentlich
keine tasteninstrumente mehr spielen
weil sie die Noten nicht lesen können
und das einfach auch nicht funktioniert
wenn man mit nem
mit mit nem Tablet versucht
rein zu zoomen raus zu zoomen dann die Noten zu gucken
zu spielen
und da draus is n Projekt entstanden das
quasi die Konzepte die wir in Inclusive VR at Work
entwickelt haben dass die genutzt werden dass man
also die die
das tasteninstrument is
is quasi sichtbar kann man
sehen und die Hände kann man sehen und
die Noten werden dann vor einem
in der Größe in der man sie braucht eingeblendet
man kann quasi diese Noten
das is wie so n n n durchgehendes Band das
einfach durchläuft
in der Geschwindigkeit ich selber festlegen kann
und ich kann meine Hände quasi ich kann
die die Noten lesen und kann mit den Händen gleich
gleichzeitig spielen zusätzlich
wenn die interaktionsmöglichkeit
gibt's dann noch dass man zum Beispiel diese
des
Notenlesen des durchlaufende Notenlesen stoppt immer
indem er einfach die Hand ausstreckt und
ein Stoppzeichen macht
oder mit m Daumen hoch geht's weiter
das ist einfach an
ist Aus Aus diesem
Inclusive VR at Work Projekt auch entstanden und
in ner Studie wurde auch gezeigt dass einfach auch das
die Freude am musizieren wieder entstanden ist und
teilnehmen die sich wieder vorstellen können
auch mit dem spielen
eines Tasten Instruments
weiterzumachen oder ja
das waren jetzt mal so 1 kurzer
Überblick über unsere Arbeit am ACCESS@KIT
ich hab ihnen jetzt einfach auch n paar Projekte
vorgestellt
wenn sie mögen können sie auch
jetzt auch Fragen stellen
ich würde jetzt grad mal die teilnehmenden einblenden
ich würd jetzt
einfach oder ja ich lass mal die Freigabe da
gibt's von ihrer Seite noch Fragen
also sie können auch
ihre Mikrofon
freischalten und auch ne Frage
stellen wenn sie mögen oder ihre Hand heben
da Kam noch ne Frage von Paul Intveen bitte
guten Tag können sie mich hören
ja ich kann sie gut hören wunderbar
n ganz großartiger Vortrag
also ganz lieben Dank die Inhalte
fand ich jetzt faszinierend
muss leider feststellen dass
ich nicht mehr studieren werde an ihrer Uni
bei dem Möglichkeit macht das aber sehr sehr neugierig
ich hatte noch die Frage offen
konzentrieren sie sich auf
Windows Systeme oder sind sie auch offen dass sie
Mac User unterstützen können
sie meinen jetzt während dem Studium
ja genau sie haben
vorhin mal erwähnt sie liefern Support bei
Windows JAWS und NVDA und da hab ich mich gefragt
was machen die Studierenden die mit nem
Mac unterwegs sind
besonders blinde User schätzen
wenigstens in bestimmten Bereichen
den Mac mit VoiceOver
ja also manche von uns
von unseren Studien nutzen auch Mac auf jeden Fall
also das
wird
also sie sie
ich hab das glaub ich in einem Zusammenhang gesagt
bei
ich muss grad mal überlegen wann ich das gesagt hab
im Zusammenhang mit dem Projekt ne
also genau aber
egal welche welches
also manche von unseren Studierenden nutzen auch
Linux und Orca also das is
wir versuchen da einfach auch zu unterstützen ja ja gut
werden sie den
Vortrag die Folien noch bereitstellen dass man das
später nachlesen kann
ja ja das würd ich auf jeden Fall machen MH also
ja
die Frage ist da muss ich
noch mal mit dem Organisatoren sprechen wie wie das
wo die dann abgelegt werden aber
wenn das geht kann ich das gerne machen ja
ja das wär großartig denn ich möchte mit
paar Leuten Mut machen also ich fand das so großartig
was sich da tut
und ich komm hier Aus Köln da weiß ich dass man
auch 1 Team hat die sich tatsächlich
ausschließlich mit dem Thema Inklusion beschäftigen
und deshalb waren meine Fragen
auch so gestellt nach dem Motto was ist denn
übergreifend möglich alle Unis
werden sich mehr oder weniger
mit dem Thema beschäftigen
einige müssen ne andere wollen ja
und da kann man ja ganz viel voneinander
profitieren ne und grade ihr Thema mit diesem
InkludOx ja mit dieser Plattform
das ist ja nun mal
vermutlich gut
skalierbar ne da würden ja viele sich die Finger
nachlecken wenn sie
ne Möglichkeit haben
auf nem über ne etablierte Technik
schlechte Unterlagen zu
accessible documents umzuwandeln ja
genau also ich denk
momentan also das ist 1 Projekt was eben vom Land
Baden Württemberg finanziert wird und wir
haben einfach die Auflage dass es für
Studierende
in ganz Baden Württemberg zur Verfügung steht
und wir
wir sind jetzt einfach auch dabei das zu skalieren
also dass dass diese
ja die ganze Technologie auch eskaliert und wir
wir müssen natürlich auch
sicherstellen dass es urheberrechtlich alles
nur an an Personen eben
weitergegeben
wird die eben auch berechtigt sind
also es sind ganz viele Fragen auch die die da noch
gelöst werden im Moment also das sind ja
von daher
es dauert noch n bisschen aber
wir sind aufm Weg und ich denk dass es
schon n großer Schritt ist einfach auch mal dass
wenigstens
Studierende in ganz Baden Württemberg auch
zumindest
das mal austesten können und gucken können
wie gut hilft es ihnen
es können auch assistenzen
quasi da drauf zugreifen und dann auch wenn
wenn einfach das System keine vernünftige
Aufbereitung zu oder in manchen Bereichen
Sachen nich nich korrekt
aufbereitet werden das
dann einfach auch eingegriffen werden kann
auf der Plattform die
danach bearbeitet werden können
also das das
eigentlich die Idee davon
dann meine letzte Frage
damit ich Platz Mach für die anderen
gibt es Möglichkeit für interessierte Studierende
ich sag mal
praktisch einen Probetag oder eine Probewoche
zu erleben um zu
um sich es leichter zu machen für die Entscheidung
wir haben ja vielen Orten
hervorragende Köpfe und hervorragende Technik
aber man muss eben damit
zurechtkommen
und da ist der Praxistest ja immer das beste
also da würde ich einfach empfehlen
an der orientierungsveranstaltung
teilzunehmen im November weil da
da landen wir einfach mal das exes
Kennen und auch
was für Möglichkeiten es im Studium gibt
es ist nicht nur zugeschnitten auf
jetzt auf Karlsruhe sondern einfach auch generell
aber
man lernt man kriegt da dann schon ganz schön viel mit
auch was was da möglich ist
und wenn sich Studierende
überlegen am K
T zu studieren dann beraten wir auch
also dann könnt ihr auf uns zukommen und
ja ja also jetzt inhaltlich natürlich was
welche Studiengang jetzt einzelne Leute
oder einzelne
Studieninteressierte
wählen möchten das ist natürlich nicht unsere unser
ja ja unsere
da müssen die Fachrichtungen natürlich dran
da das können wir natürlich nicht beraten aber
es gibt auf jeden Fall an den Unis
immer auch
zur studieninformationstage wo man sich dann auch
informieren kann über die Inhalte
und wir wir kommen
dann ins Spiel wenns drum geht wie werden die Inhalte
barrierefrei aufbereitet
das ist ja das entscheidende Kriterium am Ende
ja also wenn man genau genau
kämpft und immer sich ja ne
dass man im Spiel bleibt und folgen kann ja
die Studiengänge haben dann ja auch n Tempo
und einen Anspruch und so weiter ja ja deshalb
das meint ich damit okay vielen Dank ja sehr gerne
gibt es sonst noch Fragen Aus Aus dem Publikum
ich weiß nicht OB OB noch
also wenn sie noch auch Fragen
hätten oder so können sie auch gerne
eine Mail an uns schreiben an Info at Access
Punkt KIT E D U
genau
sonst würde ich einfach
wenns keine Fragen mehr gibt
würde ich einfach auch die Session schließen
und möcht mich auch noch mal ganz herzlich bedanken
für Interesse
und vielleicht sieht man sich in irgendeiner
Art und Weise auch bei uns am Stand
oder begegnen uns auch in ner anderen
ja in anderen Kontext
herzlichen Dank
und ja dann wünsch ich Ihnen noch n schönen Tag
wir hoffen der Vortrag hat ihm gefallen
mehr Informationen finden sie unter
City Punkt net
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vielen Dank und bis zur nächsten SightCity