SightCity Podcast (DE)

Der deutschsprachige Teil unseres zweisprachigen Messe-Podcasts mit Fachvorträgen, Interviews und Innovationen für mehr Inklusion.

SightCity Ausstellervortrag 2026: ACCESS@KIT erleben: Zugänge schaffen durch Service und Forschung (O031111)

17.06.2026 55 min

Video zur Episode

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Zusammenfassung & Show Notes

 In diesem Mitschnitt vom 27.05.2026 stellt Dr. Karin Müller vom ACCESS@KIT am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) die Arbeit des Zentrums für digitale Barrierefreiheit und assistive Technologien vor und gibt einen ausführlichen Einblick in das Forschungsprojekt Inclusive VR at Work. 

Dr. Karin Müller ist stellvertretende Leiterin des ACCESS@KIT, des Zentrums für digitale Barrierefreiheit und assistive Technologien am Karlsruher Institut für Technologie. Sie stellt die Geschichte, den Service und die Forschung des Zentrums vor.

Das ACCESS@KIT geht zurück auf einen Modellversuch für das Informatikstudium Sehgeschädigter an der Uni Karlsruhe im Jahr 1987, aus dem das Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) entstand. 2011 kam eine Professur für Informatiksysteme für sehgeschädigte Studierende hinzu, 2016 ein Accessibility-Labor für Hardware- und Softwaretests, 2020 das Reallabor Barrierefreiheit am KIT. 2022 erhielt das Zentrum seinen heutigen Namen ACCESS@KIT. Seit 2023 betreibt es ein neues barrierefreies Gebäude mit Drucklabor, Elektroniklabor und eigenem Studierendenarbeitsraum. Das Zentrum wird geleitet von Professor Stiefelhagen und Dr. Karin Müller und umfasst inzwischen 18 Mitarbeitende.

Im Servicebereich unterstützt das ACCESS@KIT blinde und sehbeeinträchtigte Studierende in allen am KIT angebotenen Fächern, mit Schwerpunkt auf MINT-Fächern. Die Angebote umfassen barrierefreie Aufbereitung von Studienmaterialien, Beratung bei Zugänglichkeitsproblemen in Lehrveranstaltungen und Prüfungen, Schulungen für Studierende und Dozierende, einen Leihpool mit Hilfsmitteln, Unterstützung bei Praktika und Auslandsstudium sowie ein mobiles Blindenleitsystem für Veranstaltungen. Prüfungen können mit Nachteilsausgleich im ACCESS@KIT abgelegt werden. Das Zentrum kooperiert mit dem KVV für barrierefreien Campuszugang.

Für Studieninteressierte bietet das ACCESS@KIT drei wiederkehrende Veranstaltungen an: Mini-Workshops zu barrierefreier Mathematik im MINT-Studium (www.mavip.de), eine bundesweite Orientierungsveranstaltung im November für Studieninteressierte mit Sehbeeinträchtigung zu Themen wie Wohnen, Hilfsmitteln, rechtlichen Fragen und Mobilität sowie ein Bewerbungstraining "Mein Profil" (voraussichtlich 09/2027) für Studierende kurz vor dem Abschluss.

Im Forschungsbereich stellt Dr. Müller mehrere laufende Projekte vor. Das MaVIP-Projekt verbessert in Kooperation mit der Universität Marburg den Zugang zu mathematischen Inhalten für Studierende, Lehrende und Assistenzen, unter anderem zum Einsatz von NVDA und JAWS mit Mathematik. Das SonnenGraf-Projekt, ein Erasmus-Plus-Projekt mit Partnern aus Italien, Spanien, Rumänien und Tschechien, macht mathematische Graphen durch Sonifikation hörbar und ist bereits online nutzbar. Ein weiteres Projekt untersucht den Einsatz taktiler 2D-Displays, damit Studierende eigene Abschlussarbeiten und Grafiken erkunden können. Aufbauend auf dem AccessibleMaps-Projekt wird in Zusammenarbeit mit Elli Design aus Dresden eine App zur Barrierefreiheitsinformation für KIT-Gebäude entwickelt, mit Fokus auf Seh- und Mobilitätsbeeinträchtigungen, unter Nutzung von OpenStreetMap-Daten. Das Projekt InkludOx BW, gefördert vom Land Baden-Württemberg, entwickelt eine KI-gestützte Plattform zur barrierefreien Aufbereitung von Lehrmaterialien für Studierende aller Hochschulen in Baden-Württemberg.
Das ACCESS@KIT ist eingebunden in das Netzwerk der Graduiertenschule KATeI, gefördert vom Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg, mit Promotionsthemen zu KI-Methoden für assistive Technologien, KI in der Rehabilitation und gesellschaftlichen Implikationen von KI. Das Reallabor Barrierefreiheit am KIT koordiniert seit 2022 mehrere Professuren mit dem Ziel, Forschungsergebnisse in die Gesellschaft zu tragen und gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen.

Den Hauptteil des Vortrags widmet Dr. Müller dem Forschungsprojekt Inclusive VR at Work (www.inclusive-vr.de), gefördert vom Ausgleichsfonds des BMAS und bis Ende Juni 2026 laufend. Ziel ist eine individualisierbare kollaborative Arbeitsumgebung in Virtueller Realität für Menschen mit und ohne Sehbehinderung, nach dem Prinzip: VR passt sich an Menschen an, nicht umgekehrt. Im Projekt wurden Maus- und Tastatursteuerung sowie optional Controller integriert, Monitore in Größe, Position und Biegung anpassbar gemacht, Farbschemata und Vergrößerung individuell einstellbar, eine mitwandernde Lupe integriert und Hilfszonen zur Auffindung von Mauskursor und Textmarker entwickelt. Für die kollaborative Nutzung wurden räumliches Audio, Anwendungsfenster-Teilen, ein geteilter Mauskursor für Zeigegesten und vereinfachte, kontraststarke Avatare entwickelt. Emojis wurden für Menschen mit Sehbehinderung optimiert, mit reduzierten 3D-Effekten und erhöhten Kontrasten.

Aus dem Projekt entstand außerdem eine Masterarbeit zur VR-Unterstützung beim Spielen von Tasteninstrumenten: Noten werden in individuell einstellbarer Größe als durchlaufendes Band eingeblendet und können per Handgeste gestoppt oder fortgesetzt werden. In einer Studie wurde gezeigt, dass die Freude am Musizieren bei Teilnehmenden dadurch zurückkehren konnte.

Frage aus dem Publikum zu Mac- und Linux-Unterstützung neben Windows, JAWS und NVDA: Das ACCESS@KIT unterstützt Studierende auch bei Mac mit VoiceOver sowie Linux mit Orca.

Frage aus dem Publikum, ob Vortragsfolien bereitgestellt werden: Dr. Müller sagt dies grundsätzlich zu, in Absprache mit den Organisatoren.

Frage aus dem Publikum zur Skalierbarkeit von InkludOx und überregionaler Verfügbarkeit: Das Projekt ist aktuell auf Baden-Württemberg ausgelegt und wird schrittweise erweitert, wobei urheberrechtliche Fragen noch zu klären sind.

Frage aus dem Publikum, ob Studieninteressierte einen Probetag erleben können: Dr. Müller empfiehlt die Orientierungsveranstaltung im November als erste Anlaufstelle.

Über die SightCity
Die SightCity ist Europas größte Fachmesse für Blinden- und Sehbehinderten-Hilfsmittel. Mehr Informationen: www.sightcity.net

SightCity Kontakt (Allgemein)
E-Mail: info@sightcity.net
Website: https://www.sightcity.net
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Transkript

herzlich willkommen zum Mitschnitt des Ausstellervortrags vom 27.05.2026 ACCESS@KIT erleben Zugänge schaffen durch Service und Forschung Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ACCESS@KIT – viel Spaß mit dem Vortrag, danke. hallo ganz herzlich willkommen ich hör ich hoffe dass sie mich hören also ich hatte die Moderatorin gebeten dass sie das Audio auch erlaubt dass sie quasi am Ende auch dass wir da ne Fragerunde machen können und ich denke dass das bei der Größe vielleicht auch gut funktionieren kann ja herzlich willkommen noch mal und ich freu mich dass ich was erzählen kann über unsere Arbeit und die wir am Zentrum für digitale Barrierefreiheit und assistive Technologie machen es geht bei uns um Zugänglichkeit durch Service und Forschung und ich würde also der Vortrag ist in verschiedene Teile geteilt ich würde am Anfang was erzählen da drüber wer wir sind dann was über den Service des ACCESS@KIT dann über unsere Forschung die wir am KIT machen und dann würd ich 1 Projekt n bisschen näher oder ja länger vorstellen das ist das Inclusive VR at Work Projekt ganz kurz zu unserer Historie vielleicht Kennen manche das Zentrum für digitale Barrierefreiheit und assistive Technologien Aus früherer Zeit das hat ganz also hat angefangen 1987 mit nem Modellversuch Informatikstudium für Sehgeschädigte an der Uni Karlsruhe damals noch und da draußen stand dann das Studienzentrum für Sehgeschädigte, das SZS, das war eigentlich ganz bekannt vielleicht kennt sies auch noch unter diesem Namen über die Jahre hat sich einiges auch verändert und 2011 Kam die Professor für Informatik Systeme für sie Geschädigte Studierende hinzu das heißt einfach auch dass die Forschung stärker einen stärkeren Fokus bekommen hat 2016 haben wir so n Accessibility-Labor eröffnet wo wir einfach Hardware und Software testen dann 2020 gabs am KIT wurde das reallabor Barrierefreiheit gegründet wo mehrere Professuren zusammenarbeiten und warum sie wir nicht mehr das SZS sind liegt da dran dass wir uns 2022 neue Namen gegeben haben nämlich Zentrum für digitale Barrierefreiheit und assistive Technologien kurz ACCESS@KIT das schöne ist dass wir 2023 ein neues Gebäude bezogen haben wo wir viel viel mehr Platz haben inzwischen das werden sie nachher gleich sehen das ACCESS@KIT wird geleitet von Professor Stiefelhagen der die Professor Informatik Systeme für Sehgeschädigte Studierende inne hat und von Mir als stellvertretende Leiterin wir sind n interdisziplinäres Team das heißt wir haben ganz unterschiedlichen Hintergrund und was eigentlich auch sehr gut ist für uns weil weil da einfach auch ganz vieles verschiedene Sichtweisen zusammenkommen wir gehören an der am KIT zur Informatik und wir haben einfach auch Erfahrung seit fast 40 Jahren bei der Unterstützung von Studierenden mit Sehbeeinträchtigung Studierende kommen teilweise bewusst einfach ans K T aufgrund des Services vom ACCESS@KIT und wir versuchen einfach auch Studiengänge mit neuen Technologien zugänglich zu machen und dabei auch immer wieder neue Lösungen zu entwickeln wenn wir einfach feststellen dass bestimmte Studiengänge bestimmte Technologien nicht zugänglich sind neben dem Service haben wir auch den Zweig dass wir dass wir Forschung betreiben und zwar versuchen wir einfach auch Unterstützungssysteme für Menschen mit Sehbeeinträchtigung Beeinträchtigung zu entwickeln auf diesem Bild ist jetzt das Gebäude das neue Gebäude was wir 2023 bezogen bezogen haben zu sehen es ist 1 ganz einfacher Quadrat ne quadratische rechteckige Bau der einfach auch für die Orientierung relativ einfach is er is barrierearm fast barrierefrei also unsere Studierenden können sich eigentlich relativ gut zurechtfinden das schöne ist an diesem neuen bau dass wir eben auch eine Infrastruktur jetzt haben einfach auch von den Räumlichkeiten her wir haben ein ganz großes Drucklabor wo wir bei barrierefreie Lehrmaterialien erstellen können in dem Drucklabor haben wir verschiedene Prägedrucker zur Erstellung taktiler Grafiken wir haben 4 3D- Drucker wir haben leiser Cutter gravierer und zusätzlich haben wir dann noch n Elektroniklabor wo man wirklich dann auch was löten kann wenn wenn irgendwelche ja Projekte in der Richtung gerade bei uns laufen und zusätzlich haben wir einen Studierenden Arbeitsraum mit aktuellen Hilfsmitteln das heißt unsere Studierenden können den nutzen um einfach auch sich auf die auf Prüfungen vorzubereiten und Prüfungen selber finden auch in diesem Studierenden Raum statt außerdem bieten wir auch für unsere Studierenden 1 Leihpool mit Hilfsmitteln wenn ihre eigenen Hilfsmittel eben während des Studiums kaputt gehen oder während des Semesters oft passiert ist kurz vor der Klausur und dann ist es sehr hilfreich dass einfach Hilfsmittel zur Verfügung stehen unsere Aufgaben im Servicebereich ist einfach dass wir wir möchten gerne das studieren mit Sehbehinderung oder Blindheit am K T ermöglichen und zwar in Allen am KIT angebotenen Fächern wir haben 1 Schwerpunkt auf MINT-Fächer aber es gibt auch sehr sehr viele andere Fächer auch geisteswissenschaftliche Fächer inzwischen die am K T studiert werden können also was nich was S K T nicht hat is Jura oder Medizin und wir unterstützen eben während des Studiums indem wir studienmaterialien barrierefrei aufbereiten da wird ganz individuell geschaut welche Art der Aufbereitung die Studierenden benötigen dann wenn in während der während des Studiums Hardware oder Software genutzt wird die nicht barrierefrei sind dann versuchen wir einfach nach suchen wir nach Lösungen oder entwickeln auch selber Lösungen damit Studierende und die Studieninhalte auch da drin teilnehmen können zusätzlich können die Prüfungen bei uns abgelegt werden mit Nachteilsausgleich wie sie sicher wissen ist es sind lehr und Prüfungsmaterialien meist nicht barrierefrei das heißt ja sie sind einfach speziell selten speziell auf die bedarfe von hochgradig sehbehinderten oder Blinden Studierenden zugeschnitten also es kann einfach was handschriftliches sein das können Bücher sein mit komplexen Grafiken die Anordnung is oft sehr kreativ in in Büchern es kann können Zeitungsausschnitte sein oder was auch sehr viel es sind eben auch Folien die dann den Studierenden zur Verfügung gestellt werden und die nicht barrierefrei sind das Besondere am KIT is also beim ACCESS@KIT dass eben der Service neben der Forschung und der Lehre miteinander verwoben sind wir versuchen einfach auch in der Forschung dass wir nutzungszentrierten forschungsansatz wählen dass wir dass wir unsere Zielgruppe ganz früh einbinden in unsere Forschung dass wir versuchen auch Ideen Aus Aus dem Service zu in die Forschung zu integrieren und dann neue innovative Lösungen zu entwickeln viele Projekte entstehen einfach Aus der direkten Zusammenarbeit mit unseren Studierenden und werden dann auch im Alltag eingesetzt also nicht alles ist Grundlagenforschung 11 großer Teil es geht wirklich auch drum dass das Studium vereinfacht wird in der Lehre versuchen wir auch die Grundlagen digitale Barrierefreiheit in die Studiengänge Informatik Wirtschaftsinformatik Elektrotechnik und Maschinenbau diese Grundlagen mit reinzubringen weil das einfach auch wichtig ist dass in Zukunft wenn man diese Studienfächer studiert hat auch die ne gewisse grundkenntnis da ist über Barrierefreiheit wir haben ganz unterschiedliche Angebote am Ex ist datkeitig werd jetzt einfach so bisschen paar Angebote die wir haben aufzählen wir beraten eben bei Problemen mit der Zugänglichkeit von Lehrer Lehrveranstaltungen oder bei Prüfungen wir beraten dann auch die dozierenden zusätzlich bieten wir auch Schulungen für Studierende mit Sehbeeinträchtigung an wenns drum geht lesen und verstehen taktiler Grafiken arbeitstechnik präsentationstechnik je nachdem an welcher ja was was die Studierenden auch mitbringen zusätzlich haben wir sehr viele studentische Hilfskräfte die bei der Literaturaufbereitung unterstützen und die Schulen wir damit die wissen wie an wie Material aufbereitet werden muss zusätzlich wie ich schon gesagt haben wir testen wir und passen hart und Software an im Rahmen vom Accessibility-Lab und entwickeln dann Alternative Zugänge also für Physik Chemie Elektro Elektronik und so weiter darüber hinaus beschäftigen wir uns auch mit dem Thema wie kommen denn unsere Studierenden an den Campus und da sind wir einfach auch im Kontakt mit der Stadt Karlsruhe mit dem mit den öffentlichen Nahverkehr sind KVV um den Zugang zum Campus einfach auch zu verbessern wir bieten auch 1 Zentraltreff an wo sich die studierten untereinander austauschen können und dann unterstützen wir bei der Planung von Praktika Studium im Ausland und was wir auch inzwischen haben wir haben n mobiles Blindenleitsystem was wir für Veranstaltungen auch verleihen also is ganz das is n ganzer Strauß von verschiedenen angeboten die es bei uns gibt vielleicht ganz interessant in den nächsten ja also dieses Jahr und nächstes Jahr haben wir 3 verschiedene Veranstaltungen die wir anbieten das eine ist am 18. und 19.06 da wirds werden so online Mini Workshop zum Thema Barrierefreiheit barrierefreie Mathematik in MINT-Studium angeboten da kann man sich auch anmelden auf der Website WWW MaVIP de auf der Folie ist auch ein QR-Code das in 1 2. QR Code der weist auf die orientierungsveranstaltung für Studien interessierte mit Sehbeeinträchtigung das ist ne Veranstaltung die im November stattfinden wird und da geht's drum Studieninteressierte da darüber zu informieren wie 1 barrierefreies Studium oder 1 barrierearmes Studium mit ner Sehbeeinträchtigung ablaufen kann wir bieten das bundesweit an das heißt es ist nicht nur auf Karlsruhe zugeschnitten sondern wir informieren einfach auch generell da drüber über wohnen über Hilfsmittel über rechtliche Fragen oder Orientierung und Mobilität ganz verschiedene Themen die einfach für n Studium wichtig sind schön ist auch dass da oft Studierende aktuell Studierende mit dabei sind die auch bisschen Aus ihrem studienalltag erzählen damit man sich einfach besser vorstellen kann wie wie kann es gelingen einfach auch mit ner Sehbeeinträchtigung zu studieren wir bieten auch alle 2 Jahre 1 bewerbungstraining an "Mein Profil" das wird voraussichtlich im 09/2027 stattfinden also nächstes Jahr und da geht es drum dass studieren die die ihren Abschluss grade machen dass die ja lernen wie sie auch in ihren in in Bewerbungsgesprächen ihr Profil zur Geltung bringen was was kann ich was wo bin ich gut was damit damit die zukünftigen Arbeitgeber auch Interesse haben ja an an der eigenen ja an der Einstellung wir kommen jetzt zum nächsten Bereich also da ich werd n bisschen mehr über die Forschung am Access erzählen also einfach verschiedene forschungsprojekte vorstellen die im Moment bei uns laufen und genau das 1. Forschungsprojekt das ich gerne vorstellen möchte ist das MaVIP-Projekt da geht es um die Verbesserung des Zugangs zu mathematischen Inhalten und das heißt also unabhängig vom studienort wir kooperieren da mit der Uni Marburg und in dem Projekt geht es dadrum einfach wissen zu vermitteln wie kann man Mathematik oder mathematische Inhalte barrierefrei machen da gibt's einfach in ganz verschiedene Bereiche das der eine Bereich ist für Studierende wo einfach Tipps gegeben werden welche Werkzeuge gibt es was für Materialien stehen zur Verfügung um um Zugang zu Mathematik zu bekommen welche wie wie nutzt man NVDA oder JAWS mit Mathematik also ganz ganz unterschiedliche Themen der 2. Block ist für lehrende um um einfach auch zu sensibilisieren wie sollte ich meine lehrveranstaltung gestalten wenn die Person mit Blindheit oder Sehbehinderung in meiner Vorlesung sitzt das nächste ist ich jetzt grad gibt's ne Frage schon ich würde die vielleicht erst nachher noch mal beantworten vorlesen und beantworten der 3. Block ist für umsetzende also dass das assistenzen dass assistenzen quasi lernen wie sie mathematische Inhalte umsetzen aufbereiten für Studierende mit Blindheit oder Sehbehinderung genau also da war jetzt ne Frage die würd ich vielleicht das passt vielleicht schon auch grad hier dazu also das ich les es einfach vor der Service und das Gesamtpaket hören sich sehr gut an und sind es sicher auch in der Praxis aber sie sagten die Materialien sind oft Aus Sicht der B F Barrierefreiheit schwach das dürfte sowohl für Material der Uni als auch der lehrenden gelten was passiert denn da zur Verbesserung denn eigentlich sollte dieser Bereich doch direkt zugänglich sein das ist korrekt es wär eigentlich sollten sollten Materialien zugänglich sein aber das die Realität ist wirklich ne andere deswegen werden diese Materialien bei uns auf aufbereitet immer mehr auch automatisiert aufbereitet wir da werd ich nachher noch was dazu sagen aber wir haben zum Beispiel auch Tutorinnen und Tutoren die uns unterstützen bei der Aufbereitung der Lehrmaterialien damit die eben auch barrierefrei werden das nächste Projekt das ich vorstellen möchte ist das SonnenGraf-Projekt das ist n EU Projekt da arbeiten wir zusammen in nem Erasmus-Plus-Projekt mit Kolleginnen und Kollegen Aus Italien Spanien Rumänien und und Tschechien und da geht es drum einfach auch mathematische Grafen hörbar zu machen das heißt diese Software kann das is ne ne Webapplikation die kann im Unterricht eingesetzt werden und die soll unterstützen den Lernprozess also wie wie wie ne wie n Graf aussieht also ich kann dann selber erkunden also akustisch erkunden wie durch bestimmten Tonhöhen höre ich dann wie ein Graf jetzt auch visuell aussieht oder wie wie man ihn hören kann also 1 das Tool hat auch die Möglichkeit dass man richtig damit arbeitet also ich kann bestimmte Punkte zum Beispiel ein Maximum, ein Minimum kann ich oder n lokales Maximum Minimum kann ich einfach auch akustisch markieren es gibt ganz viele verschiedene Möglichkeiten um einfach mit mit Grafen zu arbeiten das ist wirklich auch so konzipiert dass es einen pädagogischen Hintergrund hat also in Aus Italien gibt's auch einige oder 2 Universitäten mit nem pädagogischen Hintergrund und momentan führen wir Studien durch mit 50 Studierenden Aus ganz Europa zum Thema wie gut bedienbar ist dieses Tool und verbessern das dann auch noch aber es ist inzwischen auch es ist schon online also man kann es schon nutzen und wir haben eigentlich auch ganz gutes Feedback bekommen dass es auch im Unterricht gut einsetzbar ist dann noch ein Projekt da geht es um die Nutzung von taktilen 2D-Displays als zweidimensionalen Displays für Studium der Hintergrund ist dass einfach auch Studierende bei uns wenn sie ihre Abschlussarbeiten schreiben und ihre Abschlussarbeit auch gestalten wollen dass sie wissen wollten wie sieht denn nachher eigentlich auch meine Arbeit Aus wo sind Grafiken wo ist Text manche nehmen's auch für um Folien zu zu erkunden oder zu gestalten und da nutzen wir quasi taktile Displays 2D-Displays damit die Studierenden auch Grafiken also grafische Inhalte erkunden können und und damit interagieren können das schöne ist natürlich also wir machen natürlich auch viel mit taktilen Grafiken aber das taktile Grafiken sind natürlich statisch 1 2 taktiles 2D-Display hat eben dir der Vorteil dass es eben dynamisch ist und dass ich dann auch ganz schnell Mir auch ne Grafik angucken kann die ich selber produziert habe Noch ein weiteres Projekt was gerade läuft worüber ich mich sehr freue das ist eine Barrierefreie digitale Campus da geht's um barrierefreie digitale campusinformationen das wurde also das passiert auf den Ergebnissen von dem accessible Maps Projekt das wir vor n paar Jahren hatten da haben wir angefangen am KIT die ganzen Gebäude zu kartieren also in in OpenStreetMap das heißt Informationen zu sammeln über Gebäude barrierefreie räume rollstuhlgerechte Toiletten wo sind Rampen gibt's n taktiles Leitsystem zu dem Gebäude gibt's Treppen mit wo befindet sich da der Handlauf Aufzüge haben die ne Sprachausgabe oder Braille Beschriftung die ganzen Informationen haben wir angefangen zu sammeln und seit Anfang diesen Jahres wird wird es auch vom KIT wurde das übernommen das heißt jetzt wird ne App entwickelt in Zusammenarbeit mit Elli Design Aus Dresden die dann die App kann dann nachher von den von Studierenden oder besuchen genutzt werden um einfach in Erfahrung zu bringen wie barrierefrei sind in die Gebäude im KIT und der Fokus ist da eben Menschen mit See und mobilitätsbeeinträchtigung aber wir versuchen natürlich auch noch weitere Informationen zu sammeln die einfach wichtig sind um um zu erfahren komm ich in den Gebäude wo wo sind bestimmte ja wo sind bestimmte Einrichtungen die ich brauch jetzt komm ich zu nem Projekt dass es das letztes Jahr begonnen hat das heißt InkludOx InkludOx BW und da geht es dadrum eben dass wir ne Plattform entwickeln dass für Studierende mit Sehbeeinträchtigung in ganz Baden Württemberg zur Verfügung stehen wird wir sind grad noch in der Entwicklung also es ist noch nicht online aber wir arbeiten da dran und da geht es drum dass die Studierenden eben ihre ihre Lehrmaterialien hochladen können die dann KI unterstützt aufbereitet werden wo damit sie einfach und ja wenn wenn die fertig sind die die Dokumente können die runtergeladen werden in verschiedenen Formaten als Word Dokument oder wahrscheinlich einfach auch noch in anderen Formaten und da sind wir grad dabei dieses Projekt ja an den Start zu bringen dieses Jahr werden die 1. die 1. Studierenden testen und wir werden das so nach und nach dann öffnen für für weitere Universitäten in ganz Baden Württemberg genau das war mal die dieses Access Projekt InkludOx wir arbeiten auch ganz eng zusammen mit mit der Forschungsgruppe von Herrn Stiefelhagen da geht's um Mensch Maschine Interaktion und Bildverarbeitung also computerwischen und wir arbeiten einfach auch an nem System das sichere Navigation und Orientierung ermöglicht mit ner Brille also Smartglasses mit ner tragbaren mit n kleinen tragbaren Computer und da momentan ist es möglich einfach auch Objekterkennung also was was ist um mich rum wie weit sind ist n Objekt weg in welcher Richtung ist es Hindernisvermeidung und Wegefindung das sind so die forschungsthemen die wir da adressieren Barrierefreiheit ist inzwischen am KIT wird wird es viel breiter beforscht als früher zum einen eben wieder Professor für Informatik Systeme für Sehbeeinträchtigte Studierende von Professor Stiefelhagen dann bei uns Zentrum für digitale barrierefreie assistive Technologien da steht noch 12 Personen aber wir sind inzwischen schon angewachsen auf 18 Personen und studentische Hilfskräfte die uns auch unterstützen bei der Literaturaufbereitung beim 3 D Druck oder auch in Forschungsprojekten dann wie erwähnt hat kooperieren wir mit der Forschungsgruppe Bildverarbeitung Mensch Maschine Interaktion auch mit der Robotik je nachdem was wegthemen einfach auch gerade aktuell sind wir arbeiten eng mit der beauftragten für Studierende mit Behinderung und chronische Krankheit und auch mit der Professor für menschmaschine Interaktion und Barrierefreiheit Professor Gerling dann haben wir momentan in Promotionskolleg KATeI das sag ich gleich noch was dazu da geht's um KI basierte assistive Technologien und des Reallabors Barrierefreiheit grad eben wird noch gibt's noch ne Frage welche Kooperationen gibt es über Baden Württemberg hinaus stehen ihre Services auf Dauer Allen Unis in in Deutschland zur Verfügung denn das Thema ist gemäß BFSG ja für alle relevant ja wir wir kooperieren in verschiedenen Projekten auch mit anderen Unis oder serviceeinrichtungen soweit es einfach auch unsere Kapazitäten zulässt unsere Service is eigentlich is beschränkt auf aufs Kit aber dieses Projekt was wir jetzt also das InkludOx Projekt weitet eben den Service auch Aus auf Baden Württemberg also für ganz Deutschland zuständig zu sein ist glaub ich relativ herausfordernd aber ja wir versuchen einfach auch unser wissen weiterzugeben in Publikationen in Workshop oder ja ganz unterschiedlichen in unterschiedlichen Bereichen ich geh grad mal wieder zurück zu dem unserem Netzwerk oder ja wo auch über Barrierefreiheit geforscht wird eben im graduieren in der Graduiertenschule KATeI das is vom vom wissenschaftsministerium von Baden Württemberg entfördertes graduierte Schule zum Thema Barrierefreiheit durch KI basierte Technologien mit dem forschungsziel eben die Potenziale von KI für behinderte Menschen nutzbar zu machen zusätzlich werden auch die gesellschaftlichen Konsequenzen im Kontext von Behinderung erforscht also es heißt wird auch geguckt gibt's irgendwelche ja in KI auch biases also irgendwelche Vorurteile die da weitergegeben werden also in Aus ganz unterschiedlichen Bereichen wird dieses dieses Thema da beforscht es sind Promotionsthemen über KI Methoden für assistive Technologien KI in der Rehabilitation und im Training gesellschaftliche Implikationen von KI das Reallabor Barrierefreiheit am KIT gibt es seit 2022 und da versuchen wir einfach auch unsere Forschungsergebnisse in die Gesellschaft mit hinein zu tragen und das Ziel ist einfach auch dass Menschen mit Behinderung neue Technologie nutzen können um 1 selbstbestimmtes Leben zu führen und als Ziel ist einfach auch gleichberechtigte Teilhabe und damit da müssen wir auch was dazu beitragen um die Gesellschaft inklusiver zu machen jetzt an diesem Punkt würde ich jetzt gerne das Forschungsprojekt Inclusive VR at Work bisschen näher vorstellen das Inclusive VR at Work Projekt da geht's um inklusive kooperationsumgebungen für Arbeitskräfte mit und ohne Sehbehinderung mittels virtuelle Realität das ist jetzt gerade im auslaufen bis Ende Juni 26 läuft das Projekt und es wurde oder wird gefördert vom Ausgleichsfonds des BMAS und unsere Webseite ist www.inclusive-vr.de und da ist es unser Ziel einfach auch dass VR sich an Menschen anpasst und nicht dass die Menschen sich an VR anpassen müssen ich weiß nicht wie gut sie sich mit VR also mit virtuelle Realität auskennen es gibt sie Kennen vielleicht Augmented Reality das heißt da hat man einfach die Realität und kriegt zusätzlich noch Informationen über zum Beispiel über n Handy eingeblendet die ja die die Umgebung anreichern dann gibt es den Mittelbereich also die Mixed Reality da wird schon bisschen mehr Informationen oft mit ner Brille eingeblendet in in die Realität da kann dann irgendwelche Informationen die die ich vorher nicht hatte können da eingeblendet werden und dann was ganz also was was wirklich virtuelle Realität ist ist VR da heißt da ist die ganze Umgebung quasi virtuell da kann ich alles gestalten was was um mich rum ist und unsere Projekt bewegt ist quasi in voller virtueller Realität auf umgesetzt der Hintergrund ist dass eben wenn Menschen mit mit ner Sehbehinderung und ohne Sehbehinderung quasi zusammenarbeiten können möchten es ist sehr schwierig da ja gemeinsam auf nen Bildschirm zu gucken der ganz der ne scharge Vergrößerung hat andere Farben verwendet wo wo die Person ganz Anders arbeiten als ne sehende Person wo einfach auch ja die Herausforderung ist einfach auch dass dass dass es individuell alles angepasst werden muss und dass einfach auch keine gemeinsame das dass keine gemeinsame Darstellung gibt ja ich hab da n Bild von von ner Person mit ner Sehbehinderung die einem großen Bildschirm arbeitet mit ner Falschfarbendarstellung nem da drunter ne ne normale Tastatur und davor eine Braillezeile und und die Person nutzt quasi ganz stark diese arbeitstechnik ich zoom rein ich zoom raus ich guck wo wo ich Mir was vorlesen lasse und und wenn ich da als sehende Person wenn wir da zusammenarbeiten wollen dann ist es natürlich relativ schwierig sich da zu orientieren zusätzlich haben wir die Herausforderung eben auch von VR das heißt aktuelle VR Anwendungen haben oft nicht die Möglichkeit dass man sie anpassen kann also an die eine Sehbeeinträchtigung zusätzlich ist es dann schwierig auch damit zu interagieren weil zum Beispiel nichts vorgelesen wird das alles viel zu Klein ist und einfach auch die Interaktionsmöglichkeiten sehr begrenzt sind zusätzlich ist es nicht möglich einfach Hilfsmittel mit 1 zu binden also ne ne normale auch ne normale Tastatur oder ne Maus oder sowas funktioniert in VR normalerweise nicht wir haben im Vorfeld zu diesem Projekt auch ja eine Studie gemacht und da gabs die das Feedback ich habe bisher immer gedacht dass VR nichts für Leute ist die nichts oder sehr sehr schlecht sehen können wie ich aber dadurch dass man sich alles so nah ranholen kann bin ich extrem begeistert und es hat Mir sehr viel Spaß gemacht ich könnt Mir vorstellen dass das etwas ist dass ich einfach zu Hause nutzen kann das war auch so n bisschen unsere unser Ausgangspunkt wo wir gesagt haben ja okay wir wollen einfach auch versuchen VR zu nutzen um die Arbeits ne Arbeits Umfeld einfach auch zu verbessern zu zugänglicher zu gestalten ja VR hat eben den Vorteil dass es einfach nahezu beliebig viel Platz gibt also ich kann einen Bildschirm so groß machen wie ne Kinoleinwand ich kann einfach auch Farben Helligkeit sind beliebig anpassbar und man kann auch einfach ne eigene wenn jeder der ne eigene VR Brille hat kann theoretisch einfach auch seine eigenen Anpassungen machen das heißt unsere Idee war dass wir VR als Hilfsmittel und nicht als Hürde nutzen wir haben dann angefangen in dem Projekt n einzelarbeitsplatz zu gestalten und da haben wir quasi versucht einfach 1 individuellen individualisierbaren kollaborative Arbeitsumgebung in VR zu gestalten da haben wir sehr viele Personen mit Sehbehinderung auch eingebunden haben haben die auch gefragt wie ihr wie sie gerne eigentlich auch ihre ihren Arbeitsplatz gestalten würden in VR wir haben dann einfach auch Maus und tastatursteuerung und optional eben auch Controller mit eingebunden damit man einfach auch dass es möglichst einfach ist ne Arbeitsumgebung in VR dann auch zu bedienen dass man net nich nen Controller einfach ja wenn man n Controller nicht kennt die Bedienung dass es ja dass dass die Hürde einfach nicht so hoch ist dann zusätzlich können die Monitore angepasst werden in Größe Position Orientierung und Biegung also man kann quasi die die den Monitor Entschuldigung meine Stimme ist grad n bisschen angeschlagen und ich versuch mal weiter zu sprechen also das mal tschuldigung wenn ich wenn ich jetzt huste also dass ich einfach die Umgebung und die Farbschemata einstellen kann die Vergrößerung wählen kann die ich brauche und Audioausgabe fürs Menü zur Verfügung stehen außerdem gibt es Hilfszonen zum auffinden von Mauskursor und Textmarker zusätzlich haben wir dann auch die Zusammenarbeit also Werkzeuge entwickelt um die Zusammenarbeit zu unterstützen dass man einfach auch kollaborativ arbeiten kann mit anderen Personen zusammen das heißt ich kann einfach auch hab n räumliches Audio höre wie viel Personen im Raum sind ich kann die auch in nem rund um mich rum an anordnen so dass ich weiß von wem irgendwie was gesagt wird dann kann man anwendungsfenster teilen also da ist ganz klar welche Inhalte geteilt werden es gibt auch die Möglichkeit Zeigegesten durch n geteilten Mauskursor zu zu zu zu teilen das heißt quasi ich seh wenn ne andere Person irgendwas zeigen möchte seh ich den Mauskursor von der anderen Person und wir haben ganz rudimentär Avatare eingebunden also in VR gibt es ja ganz kunstvolle Figuren als Avatare die man selber gestalten kann aber für Menschen mit Sehbehinderung ist es natürlich oft schwierig die Avatare auch zu erkennen deswegen haben wir einfach mit Form und Farbe für ne bestimmte Person dass die für ne bestimmte Person steht also dass alle die gleiche Information haben die ja über über die Personen die in in der Arbeitsumgebung dabei sind zusätzlich haben wir die Möglichkeit dass Interaktion möglich is durch Emojis also so bekannte Daumen hoch lachen ganz unterschiedliche Reaktionen und da haben wir die Emojis so angepasst dass sie einfach auch für Menschen mit Sehbehinderung besser erkennbar sind also 3 D Effekte rausgenommen Kontraste vergrößert und so weiter wenn sie Interesse haben an einer Demo dann haben sie die Möglichkeit auf der Side City eine Demo zu buchen und das heißt sie können einfach unseren finalen Prototyp testen wir befinden uns auf Ebene 1 im Innenbereich, Stand 04 das neben dem DKZB-Stand und wenn sie möchten können sie gerne in den nächsten 3 Tagen einfach auch ne Demo buchen das könnte einfach auch ganz da kriegen sie einfach n besseren Einblick wie inklusive wie A wie der Prototyp dann letztendlich auch aussieht wir freuen uns wenn ja über Interesse von ihrer Seite vielleicht ganz kurz was haben wir auch mitgenommen Aus dem Projekt wir haben wir sind auch im Moment dabei so n Leitfaden für entwickelnde zu schreiben also damit eben auch Software Entwicklung dass Menschen die in der Softwareentwicklung arbeiten auch wissen wie können sie ihre ihre neuen VR Applikationen Barriere freigestalten und unser unsere was was wir einfach auch mitgenommen haben oder unsere Erkenntnisse da möcht ich einfach n paar mit ihnen teilen wichtig ist einfach auch so industriestandards zu hinterfragen also und oft werden irgendwelche durchsichtigen irgendwelche Felder eingeblendet die die schlecht erkennbar sind auch zum Beispiel Avatare die ganz kunstvoll gestaltet sind die aber nicht barrierefrei sind es gibt ganz viele Sachen die man einfach auch sich angucken muss sind die denn auch für Menschen mit ner Sehbehinderung barrierefrei für uns was was wir auch was wichtig war dass man einfach auch User Interface Standards die bereits verwendet werden dass man dass man die eben auch in der Applikation versucht zu wiederzuverwenden um einfach auch den Einstieg in VR zu erleichtern und wichtig ist vor allem eben diese individuelle anpassbarkeit dass ich die Helligkeit also dass ich die Helligkeit verändern kann die farbkontraste Farben Farbgebung und Vergrößerung, also Größe wir haben zum Beispiel auch ne Lupe die der Kopf die dem Kopf folgt und wo ich dann quasi 1 Teil nur vergrößern lasse oder man ja vergrößert einfach insgesamt n Bildschirm zusätzlich ist es wichtig dass man auch in diesem großen Raum auch die auffindbarkeit von Informationen unterstützt das heißt also wir haben zum Beispiel damit man überhaupt den Cursor wiederfindet in nem auf nem großen Bildschirm eben auch mit Pfeilen von oben und unten zeigen die Pfeile eben auch von den Cursor und dann kann man den viel viel besser folgen kann wieder besser auffinden wir haben auch die Möglichkeit dass man auf Informationen die die jetzt wichtig sind zum Beispiel mit mit konzentrischen Kreisen die sich zusammenziehen dass dass die Aufmerksamkeit auf bestimmte Informationen gelenkt werden solche Unterstützungsfunktionen haben wir eingebaut vielleicht noch am Schluss was auch im inclusive WA Projekt entstanden ist war in der Masterarbeit das war auch Aus der das Kam eigentlich auch Aus Aus den Gesprächen mit unseren studienteilnehmenden heraus dass viele gesagt haben sie können eigentlich keine tasteninstrumente mehr spielen weil sie die Noten nicht lesen können und das einfach auch nicht funktioniert wenn man mit nem mit mit nem Tablet versucht rein zu zoomen raus zu zoomen dann die Noten zu gucken zu spielen und da draus is n Projekt entstanden das quasi die Konzepte die wir in Inclusive VR at Work entwickelt haben dass die genutzt werden dass man also die die das tasteninstrument is is quasi sichtbar kann man sehen und die Hände kann man sehen und die Noten werden dann vor einem in der Größe in der man sie braucht eingeblendet man kann quasi diese Noten das is wie so n n n durchgehendes Band das einfach durchläuft in der Geschwindigkeit ich selber festlegen kann und ich kann meine Hände quasi ich kann die die Noten lesen und kann mit den Händen gleich gleichzeitig spielen zusätzlich wenn die interaktionsmöglichkeit gibt's dann noch dass man zum Beispiel diese des Notenlesen des durchlaufende Notenlesen stoppt immer indem er einfach die Hand ausstreckt und ein Stoppzeichen macht oder mit m Daumen hoch geht's weiter das ist einfach an ist Aus Aus diesem Inclusive VR at Work Projekt auch entstanden und in ner Studie wurde auch gezeigt dass einfach auch das die Freude am musizieren wieder entstanden ist und teilnehmen die sich wieder vorstellen können auch mit dem spielen eines Tasten Instruments weiterzumachen oder ja das waren jetzt mal so 1 kurzer Überblick über unsere Arbeit am ACCESS@KIT ich hab ihnen jetzt einfach auch n paar Projekte vorgestellt wenn sie mögen können sie auch jetzt auch Fragen stellen ich würde jetzt grad mal die teilnehmenden einblenden ich würd jetzt einfach oder ja ich lass mal die Freigabe da gibt's von ihrer Seite noch Fragen also sie können auch ihre Mikrofon freischalten und auch ne Frage stellen wenn sie mögen oder ihre Hand heben da Kam noch ne Frage von Paul Intveen bitte guten Tag können sie mich hören ja ich kann sie gut hören wunderbar n ganz großartiger Vortrag also ganz lieben Dank die Inhalte fand ich jetzt faszinierend muss leider feststellen dass ich nicht mehr studieren werde an ihrer Uni bei dem Möglichkeit macht das aber sehr sehr neugierig ich hatte noch die Frage offen konzentrieren sie sich auf Windows Systeme oder sind sie auch offen dass sie Mac User unterstützen können sie meinen jetzt während dem Studium ja genau sie haben vorhin mal erwähnt sie liefern Support bei Windows JAWS und NVDA und da hab ich mich gefragt was machen die Studierenden die mit nem Mac unterwegs sind besonders blinde User schätzen wenigstens in bestimmten Bereichen den Mac mit VoiceOver ja also manche von uns von unseren Studien nutzen auch Mac auf jeden Fall also das wird also sie sie ich hab das glaub ich in einem Zusammenhang gesagt bei ich muss grad mal überlegen wann ich das gesagt hab im Zusammenhang mit dem Projekt ne also genau aber egal welche welches also manche von unseren Studierenden nutzen auch Linux und Orca also das is wir versuchen da einfach auch zu unterstützen ja ja gut werden sie den Vortrag die Folien noch bereitstellen dass man das später nachlesen kann ja ja das würd ich auf jeden Fall machen MH also ja die Frage ist da muss ich noch mal mit dem Organisatoren sprechen wie wie das wo die dann abgelegt werden aber wenn das geht kann ich das gerne machen ja ja das wär großartig denn ich möchte mit paar Leuten Mut machen also ich fand das so großartig was sich da tut und ich komm hier Aus Köln da weiß ich dass man auch 1 Team hat die sich tatsächlich ausschließlich mit dem Thema Inklusion beschäftigen und deshalb waren meine Fragen auch so gestellt nach dem Motto was ist denn übergreifend möglich alle Unis werden sich mehr oder weniger mit dem Thema beschäftigen einige müssen ne andere wollen ja und da kann man ja ganz viel voneinander profitieren ne und grade ihr Thema mit diesem InkludOx ja mit dieser Plattform das ist ja nun mal vermutlich gut skalierbar ne da würden ja viele sich die Finger nachlecken wenn sie ne Möglichkeit haben auf nem über ne etablierte Technik schlechte Unterlagen zu accessible documents umzuwandeln ja genau also ich denk momentan also das ist 1 Projekt was eben vom Land Baden Württemberg finanziert wird und wir haben einfach die Auflage dass es für Studierende in ganz Baden Württemberg zur Verfügung steht und wir wir sind jetzt einfach auch dabei das zu skalieren also dass dass diese ja die ganze Technologie auch eskaliert und wir wir müssen natürlich auch sicherstellen dass es urheberrechtlich alles nur an an Personen eben weitergegeben wird die eben auch berechtigt sind also es sind ganz viele Fragen auch die die da noch gelöst werden im Moment also das sind ja von daher es dauert noch n bisschen aber wir sind aufm Weg und ich denk dass es schon n großer Schritt ist einfach auch mal dass wenigstens Studierende in ganz Baden Württemberg auch zumindest das mal austesten können und gucken können wie gut hilft es ihnen es können auch assistenzen quasi da drauf zugreifen und dann auch wenn wenn einfach das System keine vernünftige Aufbereitung zu oder in manchen Bereichen Sachen nich nich korrekt aufbereitet werden das dann einfach auch eingegriffen werden kann auf der Plattform die danach bearbeitet werden können also das das eigentlich die Idee davon dann meine letzte Frage damit ich Platz Mach für die anderen gibt es Möglichkeit für interessierte Studierende ich sag mal praktisch einen Probetag oder eine Probewoche zu erleben um zu um sich es leichter zu machen für die Entscheidung wir haben ja vielen Orten hervorragende Köpfe und hervorragende Technik aber man muss eben damit zurechtkommen und da ist der Praxistest ja immer das beste also da würde ich einfach empfehlen an der orientierungsveranstaltung teilzunehmen im November weil da da landen wir einfach mal das exes Kennen und auch was für Möglichkeiten es im Studium gibt es ist nicht nur zugeschnitten auf jetzt auf Karlsruhe sondern einfach auch generell aber man lernt man kriegt da dann schon ganz schön viel mit auch was was da möglich ist und wenn sich Studierende überlegen am K T zu studieren dann beraten wir auch also dann könnt ihr auf uns zukommen und ja ja also jetzt inhaltlich natürlich was welche Studiengang jetzt einzelne Leute oder einzelne Studieninteressierte wählen möchten das ist natürlich nicht unsere unser ja ja unsere da müssen die Fachrichtungen natürlich dran da das können wir natürlich nicht beraten aber es gibt auf jeden Fall an den Unis immer auch zur studieninformationstage wo man sich dann auch informieren kann über die Inhalte und wir wir kommen dann ins Spiel wenns drum geht wie werden die Inhalte barrierefrei aufbereitet das ist ja das entscheidende Kriterium am Ende ja also wenn man genau genau kämpft und immer sich ja ne dass man im Spiel bleibt und folgen kann ja die Studiengänge haben dann ja auch n Tempo und einen Anspruch und so weiter ja ja deshalb das meint ich damit okay vielen Dank ja sehr gerne gibt es sonst noch Fragen Aus Aus dem Publikum ich weiß nicht OB OB noch also wenn sie noch auch Fragen hätten oder so können sie auch gerne eine Mail an uns schreiben an Info at Access Punkt KIT E D U genau sonst würde ich einfach wenns keine Fragen mehr gibt würde ich einfach auch die Session schließen und möcht mich auch noch mal ganz herzlich bedanken für Interesse und vielleicht sieht man sich in irgendeiner Art und Weise auch bei uns am Stand oder begegnen uns auch in ner anderen ja in anderen Kontext herzlichen Dank und ja dann wünsch ich Ihnen noch n schönen Tag wir hoffen der Vortrag hat ihm gefallen mehr Informationen finden sie unter City Punkt net /O031111 vielen Dank und bis zur nächsten SightCity