SightCity Podcast (DE)

Der deutschsprachige Teil unseres zweisprachigen Messe-Podcasts mit Fachvorträgen, Interviews und Innovationen für mehr Inklusion.

SightCity Ausstellervortrag 2026: Erfolgreich Studieren mit Erblindung und Sehbehinderung an der THM (O032111)

24.06.2026 27 min

Video zur Episode

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Zusammenfassung & Show Notes

 Andreas Deitmer und David Smida vom BliZ der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) erklären auf dem SightCity Forum 2026, wie ein Studium mit Sehbehinderung oder Erblindung gelingt: von der Studienorientierung über Nachteilsausgleich und Hilfsmittelausleihe bis zum geförderten Auslandsstudium mit dem DAAD. 

Aussteller: THM BliZ – Beratungs- und Informationszentrum für Blinde und Sehbehinderte Studierende, Technische Hochschule Mittelhessen
Referenten: Andreas Deitmer (stellvertretender BliZ-Leiter, selbst blind) und David Smida (Berater, Erasmus+)
Veranstaltung: SightCity 2026, 28. Mai 2026
Vortrag-ID: O032111 Kontakt: beratung@bliz.thm.de
Folien (barrierefrei): https://go.thm.de/bliz-sightcity
Weitere Infos: https://sightcity.net/O032111

Die THM und das BliZ
Die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) ist eine Hochschule der angewandten Wissenschaften mit Hauptcampus in Gießen sowie weiteren Standorten in Friedberg und Wetzlar. Mit rund 79 Studiengängen ist sie breit aufgestellt: Informatik (und viele Spezialisierungen wie Medizin-, Medien- und Wirtschaftsinformatik), BWL, Gesundheit, Architektur, Bauingenieurwesen, Logistik und weitere.
Das BliZ besteht seit vielen Jahren und begleitet Studierende mit Sehbehinderung oder Erblindung über den gesamten Studiumszeitraum – von der ersten Beratung vor der Immatrikulation bis zur Vermittlung in Praktika und Jobs nach dem Abschluss.
Ein Praxissemester ist an der THM für alle Studierende verpflichtend. Das BliZ sieht darin einen besonderen Vorteil: Arbeitgeber können Betroffene im Arbeitsalltag kennenlernen und sind danach oft bereit, sie zu übernehmen.

Unterstützungsangebote des BliZ
Das BliZ bietet unter anderem:
  • Studienberatung und Orientierungsgespräche bereits vor Beginn des Studiums, auch für Schülerinnen und Schüler (Schülerpraktika möglich)
  • Unterstützung bei der Wohnungssuche in Zusammenarbeit mit dem Gießener Studierendenwerk, auch für barrierefreie Wohnungen
  • Literaturumsetzungsdienst: ein Kollege ist ausschließlich für barrierefreie Aufbereitung von Vorlesungsskripten und Lehrmaterialien zuständig (PDF, 3D-Druck, Braillepad-Ausgabe)
  • Hilfsmittelausleihe: Braillezeilen, Bildschirmlesegeräte und weitere Geräte können überbrückend ausgeliehen werden, solange eigene Anträge noch in Bearbeitung sind
  • Eigene Arbeitsräume für konzentriertes Arbeiten und Klausuren
  • Klausurenmanagement: barrierefreie Aufbereitung, Zeitverlängerung, Durchführung in den BliZ-Räumen
  • Vernetzung mit Unternehmen und Behörden für Praktika und Berufseinstieg
  • Beratung von Unternehmen zur Hilfsmittelausstattung und digitalen Barrierefreiheit
Nachteilsausgleich
Jede Studierende und jeder Studierende, die oder der eine gesundheitliche Einschränkung oder Schwerbehinderung nachweisen kann, hat das Recht auf einen Nachteilsausgleich. Im Hochschulbereich gibt es dabei erheblich mehr Gestaltungsspielraum als in der Schule.
Möglichkeiten sind unter anderem: Zeitverlängerung bei Prüfungen, Änderung der Prüfungsform (z. B. Hausarbeit statt mündlicher Prüfung bei Hörbehinderung), Nutzung eigener Hilfsmittel, angepasste Prüfungsräume. Voraussetzung ist ein ärztliches Attest und ein entsprechender Antrag.
Das BliZ empfiehlt, sich so früh wie möglich zu melden – idealerweise noch vor Beginn des Studiums, da Bewilligungsverfahren für Hilfsmittel mehrere Monate dauern können.

Forschung und Technologie
Das BliZ forscht aktiv zur Unterstützung seiner Studierenden. Eigene Entwicklungen umfassen:
  • Punktbilder-Software: Konvertiert gängige Grafiken in eine Form, die auf dem Braillepad dargestellt, in 3D gedruckt oder als Braille-Ausdruck ausgegeben werden kann.
  • KI-Projekte: Aktuell in Entwicklung, auf dem Messestand (Stand 1.O09) vorgestellt.
Das BliZ ist als inklusives Kompetenzzentrum zertifiziert, war hessenweit im Innovationsforum Barrierefreiheit aktiv und berät neben der eigenen Hochschule auch andere Hochschulen, Universitäten, Städte, Gemeinden und Industrieunternehmen zur digitalen Barrierefreiheit.
Andreas Deitmer ist Lehrbeauftragter für digitale Barrierefreiheit an der Dualen Hochschule Stuttgart und promoviert an der Universität Lissabon zum Thema digitale Barrierefreiheit in multinationalen Unternehmen mit Fokus auf die Pharmaindustrie.

Auslandsstudium mit DAAD-Förderung
David Smida stellt das Auslandsstudienprogramm des BliZ vor: In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) werden Studierende mit Behinderung für Auslandssemester gefördert.
Förderumfang:
  • Monatliche Zuschüsse von 200 bis 600 Euro
  • Bis zu 30.000 Euro pro Jahr (15.000 Euro pro Semester) für Mehrkosten durch die Behinderung
  • Abgedeckt werden: Anreise, Reisekosten, Studienassistenz, barrierefreie Aufbereitung von Lehrmaterialien, assistive Hilfsmittel, barrierefreie Wohnungen
Das BliZ begleitet Studierende persönlich – David Smida reist selbst mit Betroffenen an Partnerhochschulen (u. a. Brasilien, Estland, Lissabon), um die Bedingungen vor Ort zu prüfen und den Start zu erleichtern. Vorbereitungsreisen zur Hochschulauswahl sind ebenfalls möglich.

Über die SightCity
Die SightCity ist Europas größte Fachmesse für Blinden- und Sehbehinderten-Hilfsmittel. Mehr Informationen: www.sightcity.net

SightCity Kontakt (Allgemein)
E-Mail: info@sightcity.net
Website: https://www.sightcity.net
Social Media: Facebook, Instagram, YouTube, Threads, TikTok, WhatsApp 

Transkript

hallo herzlich willkommen zum Mitschnitt des Ausstellervortrags vom 28.05.2026 erfolgreich studieren mit Erblindung und Sehbehinderung an der THM THM BliZ viel Spaß mit dem Vortrag viel Spaß so hallo und herzlich willkommen auf meiner Uhr ist es jetzt exakt 15 Uhr wir sind noch eine sehr kleine Runde aber dennoch herzlich willkommen zu unserem Vortrag bei uns solls heute um die Möglichkeiten des Studiums gehen ist besondere mit Sehbehinderung und wir würden natürlich gerne uns vorstellen aber halt auch eben alles wissenswerte rund um 1 barrierefreies Studium 1 paar Infos von weg zum einen wird dieser Vortrag aufgezeichnet das heißt teilnehmende die das nich möchten und selbst aufgezeichnet zu werden müssten für Fragen entweder den Chat benutzen grundsätzlich genau können sie sich aber natürlich auch jederzeit einfach ja selbst entstummen und dann ja ja Fragen stellen allerdings wird wird dann natürlich wenn sie dann natürlich aufgezeichnet das nur als Info vor der Weg hier sieht man zunächst mal ne kleine Agenda was wir jetzt machen wollen in den nächsten halben bis Dreiviertelstunde also zunächst mal würden wir uns selber vorstellen wir sind quasi das Zentrum für blind und sehbehindert studieren da der technischen Hochschule mitlassen werden dann unsere Angebote vorstellen und dann allgemein auf so n paar wissenswerte Dinge eingehen die eben zum Studium dazugehören insbesondere das Thema Nacht das Nachteilsausgleich das sind so unsere kernangebote anschließend wird Herrn Smida noch was erzählen zum Thema Auslandsstudium das ist eben einer unserer Schwerpunkte wo wir eben auch ja Studierende für ja unterstützen dabei auch mit Behinderung ins Ausland zu gehen bevor wir das aber machen würden wir natürlich erstmal uns selbst vorstellen Mein Name ist Andreas Deitmer ich hab selbst an der Technischen Hochschule Mittelhessen studiert also ich hab Informatik studiert bin jetzt aber schon seit knapp 10 Jahren am Zentrum für Blinde und Sehbehinderte Studierende beschäftigt bin der stellvertretende zentrenleiter gemeinsam mit Frau Professorin Möring die heute nicht hier bin im Rahmen der zentrenleitung tätig Mein forschungsschwerpunkt ist so n bisschen die digitale Barrierefreiheit und ja ich schreib auch grad an meiner Doktorarbeit an der Universität in Lissabon ebenfalls zum Thema der digitalen Barrierefreiheit und ich bin selbst blind das heißt ich kann natürlich gerne auch im Anschluss wenn es da Fragen zugibt etwas Aus der Perspektive der vollblinden Menschen oder der Screenreader-User könnte man auch sagen im Rahmen eines ja technischen Studiengangs sagen und auch von meiner Seite herzlich willkommen schön dass sie da sind Mein Name ist David Smida ich bin in der Beratung seit mehr als 15 Jahren täglich von studieren mit Sehbehinderung und Blindheit bin selbst auch Erasmus+ war auf der für internationale Studierende mit gesundheitlichen Hintergründen Reise selbst auch mit Betroffenen ins Ausland und wir sind Andreas Deitmer und ich auch in der Beratung von Unternehmen im Bereich digitale Barrierefreiheit und das bringen wir auch in die Lehre ich bin dort an der dualen Hochschule in Stuttgart Lehrbeauftragte für digitale Barrierefreiheit und wir freuen uns heute sehr dass sie hier sind ja gut dann würden wir langsam einsteigen in unsere Vorstellung kurz vorab noch zur Information die Folien gibt es online als barrierefreie PDF das hatten wir über den Chat schon geschrieben also wer die sich runterladen möchte kann das tun unter go.thm.de Schrägstrich B L I Z minus SightCity und da gibt es eine Webseite mit all dem was wir auf der SightCity so tun und da gibt's eben auch zu diesem Vortrag die barrierefreien Folien so wer sind wir die wir sind erstmal von der Technischen Hochschule Mittelhessen also für all diejenigen die den Bildschirm nicht erkennen können sieht man jetzt hier so ne Karte von Deutschland und auch einen campusplan wir sind die den Namen vermuten lässt in Mittelhessen beheimatet mit dem hauptcampus in gießen haben aber auch einen Campus in Friedberg und mehrere kleine Außenstellen unter anderem in Wetzlar mit Studium Plus sind also von Frankfurt Aus sozusagen ungefähr 60 Kilometer von Frankfurt also quasi in der Mitte von Deutschland angesiedelt wir sind erstmal eine Hochschule der angewandten Wissenschaften oder wie man in Englisch sagen würde University of applied sciences das muss man sich eben auch überlegen also gerade wer sich Gedanken macht soll ich denn studieren was will ich denn machen ist natürlich die 1. Frage was mache ich und danach sollte man sich eben auch überlegen möchte ich in eine Uni versität oder eben an eine Hochschule der angewandten Wissenschaften es gibt natürlich Studien die Studiengänge die kann man eben nur an der Uni studieren wenn das eben Jura sein soll oder und so weiter man sagt den Hochschulen der den HAWs so n bisschen nach dass wir sehr praxisnah sind wir sind sehr eng mit der Industrie verzahnt also bei uns müssen tatsächlich alle studieren Studierenden die bei uns abschließend erstmal 1 Praxissemester machen und auch ihre Arbeit schreiben irgendwo in einem Unternehmen oder bei einem Arbeitgeber draußen das halten wir für tatsächlich n sehr großen Vorteil insbesondere für die Blinden und sehbehinderten Studierenden die wir haben weil man dadurch sehr oft ja auch direkt in Arbeit vermittelt wird also man kennt das ja man muss oft bei Arbeitgebern eben so n bisschen ja Skepsis wie geht das mit der Sehbehinderung klappt das denn alles und dann kann man sagen okay dann nimmt mich doch erstmal für n Praktikum und dann ja sind die meisten auch schon überzeugt und dann führt das oft oder häufig dazu dass man dann eben auch übernommen wird also das sehen wir empfinden wir tatsächlich so n bisschen als Vorteil von den Hochschulen der angewandten Wissenschaften ja genau Studiengänge sind sehr umfangreich also wer das tatsächlich genauer wissen will kann sich tatsächlich nach schlagen wenn ich nicht nicht richtig im Kopf hab haben wir aktuell 79 Studiengänge die kann ich natürlich jetzt nicht in aller Gänze aufzählen also wir sind wie der Name technische Hochschule Mittelhessen vermuten lässt ne technische Hochschule das heißt bei uns kann man natürlich alle Farben und Formen der Informatik studieren also man kann die reine Informatik studieren es gibt aber dadurch dass das Thema ja so komplex ist halt eben sehr viele Spezifikationen sei es die medizinische Informatik die Medien Informatik die Wirtschaftsinformatik und so weiter und so weiter man kann bei uns aber auch BWL studieren auch in unterschiedlichen Spezifikationen also wir haben ne Business School da gibt's natürlich die BWL aber auch mit so ja interessanten Spezifikationen wie Nachhaltigkeit was ja immer mehr wichtig wird wir haben auch n großen Fachbereich Gesundheit also man kann bei uns nicht Medizin studieren aber tatsächlich eben Dinge wie medizinisches Management was insbesondere ja auch für Sehbehinderte interessant das haben wir auch sehr viele Architektur bauingenieurwesen ist n Thema Logistik und so weiter und so weiter also wer da tatsächlich näheres wissen will kann sich gerne im Nachgang an uns wenden auch mit der Frage was ist denn ja besser mit Sehbehinderung geeignet und was vielleicht weniger gut auch mit Erfahrungs bewerten und das ganze findet sich eben auch auf www.thm.de und wir sind eben 1 Zentrum an der THM und zwar das Zentrum für Blinde und Sehbehinderte Studierende uns gibt's schon ja relativ Lange und der Name ist tatsächlich mittlerweile eigentlich schon so n bisschen obsolet weil wir eben schon seit 2.007 eben nicht nur blinde und Sehbehinderte Studierende betreuen sondern alle Studierenden mit chronischen Erkrankungen und Schwerbehinderung an der T M und ja generell ja unterstützen wir in Allen Belangen die mit der Behinderung zu tun hat also grundsätzlich sind gehen unsere Studierenden natürlich ganz normal in die Vorlesung mit den nicht mit den nicht sehr behinderten kommunitoten und ja und wir sind dann eben für die Unterstützung da die Studierenden bei uns Anfragen genau was uns eben sehr wichtig ist ist dass wir selber sehr viele Betroffene selbst häufig von sehbehinderungen betroffen sind also tatsächlich haben wir ja sie haben 80 Prozent unsere Kollegen selbst ne Schwerbehinderung das ist uns eben auch sehr wichtig weil man dann sich eben unsere Erfahrung nach sehr gut auf Augenhöhe unterhalten kann gerade wenn man von Menschen beraten wird die das selber nachvollziehen kann bei uns haben auch sehr viele blinde Menschen tatsächlich die heute bei uns im blitzberaten auch selbst in der Themen studiert was können wir denn tun also grundsätzlich es empfehlen wir sich möglichst frühzeitig zu melden auch wenn wir wissen dass wenn gerade die Leute im Abi sind sagen sie oft so na ja ich bin auf eh gerade andere Sorgen aber tatsächlich es ist leider so dass man gerade wenn man mit Schwerbehinderung studieren will eben oft n bisschen bürokratische Hürden hat man muss Hilfsmittel beantragen man muss ne Wohnung finden und so weiter und so weiter das und deswegen empfehlen wir dass man sich möglichst früh meldet wenn man so über etwas möchte ich dann studieren ist erstmal die Frage was will ich denn machen da können wir natürlich gerne beraten welcher Studiengang ist der passend also grundsätzlich unterstützen wir alle Studiengänge also ja unabhängig der Sehbehinderung aber es gibt eben man ja manche Studiengänge da gibt es mehr hören als andere und dann soll man eben wissen worauf man sich einlässt wir können auch Schülerpraktikas machen das machen wir sehr oft mit Schülern der BliZ aber natürlich auch mit Allen anderen die das gerne machen würden wo wir dann ja gucken dass man sagt okay vielleicht gibt's in der Schule irgendwie n berufsvorbereitendes Praktikum wo wir dann wirklich die Interessen abfragen wo wir dann sagen okay könnt mal ne Vorlesung gehen wir Unterhalt vernetzen mit Dozenten mit vielleicht Menschen die das gerade studieren oder studiert haben und dann kann man sich halt einfach die Hochschule vor Ort angucken und kann sehen ob man sich bei uns wohlfühlt und wir beraten natürlich genau auch mit der Studienberatung wenn ihr euch wenn sie sich dann entschieden hätten oder haben bei uns zu studieren ja ja haben wir ne ganz gute Verbindung zum gießener studierendenwerk also wir unterstützen bei dem Wohnungsmarkt das ist ja immer n bisschen Problem gerade Nähe Studenten Städten auch grade mit für mit Sehbehinderung was zu finden was in ÖPNV nähelied was bezahlbar ist und da werden wir so n bisschen bevorzugt behandelt bei den gießener Studentenwerk dass wir da Wohnungen kriegen auch wenn ne barrierefreie Wohnung benötigt wird werden da können wir da vermitteln natürlich gibt's jede Menge Dinge zu beantragen man braucht erstmal Hilfsmittel man braucht möglicherweise ne studienassistenz man muss gegebenenfalls n Nachteilsausgleich härtefallantrag stellen und genau und dann geht es natürlich weiter wenn man dann tatsächlich bei uns studiert also wer tatsächlich mehr wissen will kann sich natürlich gerne auch im Nachgang mit konkreteren Fragen wenden also zum einen haben wir literaturumsetzungsdienst das bedeutet wenn sie ne Vorlesung haben und das kript ist nicht liegt nicht barrierefrei vor dann können sie uns dieses schicken also wir haben tatsächlich einen Kollegen der ausschließlich für die Erstellung von barrierefreier Literatur verantwortlich ist und wir versuchen da tatsächlich alles möglich zu machen also zu meinen natürlich einfach als barrierefreies PDF wir haben aber auch durchaus auch 3 D Drucker wo wir Sachen ausdrucken können wir können haben auch n Braillepad wo wir Sachen ja tastbar machen können und versuchen da grundsätzlich alles einfach möglich zu machen wir haben MH Braillezeilen bildschirmlesegeräte die wir verleihen können mobile Ausstattung und das hat zum einen kommt's natürlich vor dass Sachen auch mal defekt sind aber leider ist es tatsächlich so dass oft auch die Bewilligung sehr Lange dauert also tatsächlich wenn man so im 1. Semester ist stellt man erstmal n Antrag auf Hilfsmittel das dauert manchmal bis zu 3 Monate und damit man da keine Zeit verliert können wir eben Geräte auch ausleihen wir haben auch arbeitsräume das ist was wo man sehr froh ist wenn man in der THM oder einen Hochschulen im Allgemeinen sind natürlich leeren räume sehr knapp und bei uns haben wir eben auch arbeitsräume wo auch ja man in Ruhe arbeiten kann auch da gibt es Hilfsmittel ja auch da gibt es prallzeilen also stationäre prallzeilen bildschirmlesegeräte und so weiter die Klausuren werden bei uns auch in der Regel in den arbeitsräumen des BliZ durchgeführt das hat meistens organisatorische Gründe oft ist es eben so dass die Studierende mit Sehbehinderung eben länger Zeit bekommen und wenn man dann in der regulären Prüfung ist ist der Raum schon belegt durch die nächste Klausur die eine Hälfte der Studierenden steht auf die anderen kommen wieder rein und deswegen lösen wir das so dass wir ja Klausuren zunächst mal barrierefrei aufbereiten dass das alles klappt und dann in der Regel in den räumen unseren eigenen arbeitsräumen eben man auch an Hilfsmitteln die der Hochschule gehören durchführt an breitzeilen und lesegeräten grundsätzlich sind wir sehr gut vernetzt also auch wenn's dann darum geht ich bin langsam fertig und suche n Job haben wir tatsächlich sehr viele Kontakte auch zu industrieunternehmen oder auch zu Behörden oder stellen wo wir wissen und da ja wo dass die sehr offen sind auch Menschen mit Behinderung einzustellen und wir ja sind da vernetzt und können bei der Praktikums oder Jobsuche unterstützen wir stehen auch mal wenns dann wär der praktikumsuche irgendwie drückt oft haben die Unternehmen das auch die machen die und beraten wir auch dann die Firmen wenn da irgendwelche Fragen sind oder auch hier die Frage der hilfsmittelberatung und so weiter und so weiter ja wir haben hier noch mal 12 Sachen aufgeschrieben die eben relevant sind was man eben auch einfach wissen muss grundsätzlich kann jeder Student der nachweisen kann dass er eben eine gesundheitliche Einschränkung hat oder eben ne Schwerbehinderung kann den sogenannten nachteilsausgleich beantragen und der tut eben genau das was der Name vermuten lässt der soll also den Nachteil den man aufgrund seiner Behinderung im Studium hat soweit das eben geht ausgleichen im Gegensatz zu den Schulen sind wir da tatsächlich recht frei also man kann sehr vieles möglich machen man muss es halt eben begründen natürlich und mit nem Attest belegen können und dann kann man das beantragen also relativ häufig ist tatsächlich das Thema der zeitverlängerung das heißt wenn ich halt schlecht sehe brauch ich eben in manchen Sachen länger um Texte zu lesen und kriegt deswegen leid das ist ja auch einfach nur legitim und gerecht ich kann grundsätzlich auch ne prüfungsform ändern in einem eine Ausnahme verfallen wobei wir tatsächlich schon versuchen die Prüfungen immer ja so nah wie möglich an der originalprüfung zu lassen aber ich kann halt sagen okay wenn ich jetzt was weiß ich mal n anderes Beispiel ich hab ne Hörbehinderung und muss tatsächlich irgendwas präsentieren und ja machen würde dann die bei ner Hausarbeit schreiben anderen Fall andererseits gibt's halt auch bei grade bei den mathematischen Fächern oft das Problem dass man wenn man sehr viel zeichnen muss das einfacher ist manche Sachen eben mündlich abzufragen also auch das kann man machen und eben gesonderten räumen also das ist auch nicht selbstverständlich also wir führen eben die Klausuren in räumen das bitte euch mit einer Breite Seile und gegeben vor der bildschirmlesegerätvergrößerung Software aber auch das muss man tatsächlich erstmal beantragen ja genau und da unterstützen wir aber natürlich gern auch beraten bei der Beantragung also die nachhaltigkeitsgleichheit steht grundsätzlich nicht im Zeugnis das ist auch sehr wichtig da haben wir sehr viele Studierende die da eher skeptisch sind und sagen okay denkt dann der Arbeitgeber ich wäre irgendwie langsamer als alle anderen oder was und es wird tatsächlich erfährt niemand wie man sein Studium absolviert hat genau der nachtdienstausgleich muss beantragt werden dass es dann jeder Hochschule n bisschen Anders wie das geht also auch für die Leute die jetzt vielleicht nicht bei uns studieren bei uns gibt es zu jedem Prüfungs Studiengang einen prüfungsausschluss gerade bei größeren Unis ist es oft das Thema das ist dann das prüfungsamt aber das muss man eben einplanen und wissen also grundsätzlich macht es halt Sinn dass sobald man weiß an welcher Schule man Hochschule man sich einschreiben will dass man dann sich sofort an die zuständige Stelle wendet an den in unserem Fall an uns an anderen Hochschulen halt eben an den Berater beauftragten für Studierende mit chronischer Erkrankung und Schwerbehinderung und dann eben die Formalitäten erledigt ja genau etwas was wir halt auch machen ist dass es jetzt vielleicht nicht für Studien interessierte aber gegebenenfalls gibt es ja auch Menschen von anderen Organisatoren oder Einrichtungen also wir unterstützen tatsächlich auch bei der Herstellung von digitalen Barrierefreiheit also quasi im Web als App et cetera wir machen das natürlich zunächst mal bei unserer eigenen Hochschule so haben wir tatsächlich begonnen weil natürlich wenn ich studieren will muss ich erstmal in der Lage sein mich bei ihrer Frau einzuschreiben ich muss meinen Stundenplan lesen das ist ja alles digital auch die Tools die verwendet werden nehmen ja immer zu da haben wir jetzt auch mal zertifizieren lassen als mit inklusivkompetenzzentrum waren auch hessenweit im innovationsforum Barrierefreiheit aktiv und vermagten dass er auch in kleinen Rahmen was wir beraten tatsächlich auch Hochschulen Universitäten aber auch Städte Gemeinden und industrieunternehmen zum Thema der digitalen Barrierefreiheit was wir auch machen ist dass wir forschen zum einen um unsere Studierenden das Leben zu erleichtern um uns auch selber die die Arbeit zu erleichtern also wir haben zum einen auch eine Software geschrieben die sich punktbilder das ist ne Software die ja da kann ich jede herrscht erkömmliche Grafik konvertieren und dann darstellen zum einen auf einem Braillepad ich kann sie auch in 3 D ausdrucken und eben auch in breil ausdrucken je nachdem was halt gerade von den Studierenden auch gewünscht ist und was halt im anwendungsfall ist das kann man auch tatsächlich bei uns besichtigen auf unserem stand auf der sad City in der auf der 1 O 09 wir haben dort auch n KI Projekt also gerade versuchen wir 1 das Projekt weiterzuentwickeln gemeinsam mit unserem Fachbereich für Informatik wo es eben um die KI gestützte Erstellung von lehrmaterialien geht wir haben auch 3 Apps dabei die wir auch kostenlos rausgeben zum einen eines einen Atem mcpfire aufm Handy der wo quasi man macht n Foto und dann wird das ganze so bisschen aufm Handy vergrößert eben so ne Art wie bildschirmlesegerät auf dem Smartphone wir haben auch eine genau eine App zur Objekterkennung die eben quasi Blinden und seebehinderten also speziell auf den Kontext der Blinden und seebehinderten zugeschnitten zugeschnitten ist wo man dann eben interessante Informationen über die Trauben über die Umgebung erfährt je nachdem in welchem Kontext man sich gerade befindet und genau Mein eigenes Projekt steht hier auch als Forschungstätigkeit drauf also ich promoviere an der Universität in Lissabon gerade zum Thema digitale Barrierefreiheit für multinationale Unternehmen da geht's eben mehr um organizationsentwicklung innerhalb der Pharmaindustrie also auch wer hierzu Interesse hat oder ja wenn du gerne was wissen möchtest ich darf mich natürlich gerne anschreiben so weiter ist immer von Mir dann kommt tatsächlich unsere ja 2. Säule die sich mit der internationalisierung beschäftigt mit der Möglichkeit im Ausland zu studieren und dazu der geb ich das Wort an David's wieder und bedanke mich erstmal für die Aufmerksamkeit ja vielen herzlichen Dank Andreas 1 wichtiger Schwerpunkt von unserem Zentrum ist die internationalisierung im Bereich der Inklusion hierzu bieten wir vielfältige Möglichkeiten an die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert werden es sind monatliche Zuschüsse von zwo bis 600 Euro möglich das heißt wir möchten unsere studieren motivieren auch im Ausland eine Zeit zu verbringen dort ihr Studium weiterzuführen die kulturellen Hintergründe kennenzulernen wir haben auch Studiengänge wo das Ausland als Teil des Studiums verpflichtend auch ist das heißt wir haben n breites Netzwerk an partnerhochschulen die auch speziellen Bereich der Inklusion sich stark einsetzen wir reisen da selbst bei Interesse von Studierenden mit Studierende vor Ort um sich das ganze vor Ort anzuschauen begleiten auch in der in der einstiegsphase bereiten lehrmaterialien und Prüfungen barrierefrei auf und das ganze wird gefördert bis zu 30.000 Euro im Jahr mindestens 15.000 Euro pro Semester vom deutschen akademischen auslandsdienst auch vorbereiten reisen sind möglich um zu sehen wie die Inklusion vor Ort ist um wirklich auch ne passgenaue Hochschule für sich zu finden dabei ist wirklich alles abgedeckt von der von der Anreise also die Mehrkosten auf werden übernommen die Reisekosten der studienassistenz die barrierefreie Aufbereitung assistive Hilfsmittel der verlei auch Zentrale zugängliche Wohnungen also das ganze wird von diesen bis zu 15.000 Euro pro Semester abgedeckt und wir unterstützen dabei von A bis Z hier 1 paar Beispiele unserer partnerhochschulen wir haben sehr enge Verbindungen in Brasilien mit der privaten Hochschule dort wir waren selbst auch in Estland an der Universität 1 Blinder Studierender ehemaliger Schüler der BliZ der dort für 1 Silvester Studiengang Robotik belegt hatte hier aufm Bild zu sehen auch auf viele auslandaktivitäten beispielsweise mit mit Huskies im Endeffekt ne Schlitten Tour es waren wirklich sehr winterliche Gegebenheiten da vor Ort wir hatten bis zu -20 grad auch dichten Schnee und wir haben da wirklich vor Ort unterstützt das ganze aufgebaut dass der Studien dort selbständig sein Auslands Zeit auch genießen konnte dann haben wir wie Andreas deitmar gerade schon berichtete sehr enge Kontakte mit Lissabon Lissabon liegt am Meer seine wunderschöne Hauptstadt mit einer großen universitären Bereiche die sehr stark forschen im Bereich Wirtschaft aber auch andere Studiengänge sind sind möglich genau Andreas Deitmer wurde und wird auch hier vom BliZ selbst unterstützt das heißt auch da haben wir sehr enge Partner vor Ort weltweit mit denen wir eng zusammenarbeiten die gesamte forschungsliteratur aufbereiten und auch einfach sehr eng mit der Hochschule vernetzt sind und wollen uns da wenn sie da Interesse haben sie auch auf dem Weg ins Ausland zu begleiten das heißt nicht die Frage Studium oder Ausland sondern dass sie ihre auslandszeit im Studium verbringen das ganze gefördert vom deutschen akademischen auslandsdienst und damit wollen wir uns sehr auch auf ihre Fragen auf ihre Anregungen darf gerne wieder an Andreas sidney's Wort übergeben und vielen Dank dass sie heute hier sind und hoffentlich vielleicht auch bald auf dem Messestand bei uns und ja herzlichen Dank für die Eindrücke und also ich kann persönlich tatsächlich jedem nur empfehlen ne auslandoffenzeit zu machen ich hab's im Bachelor damals nicht gemacht hab's jetzt sozusagen die Option bekommst nachzuholen und das ist tatsächlich ja einfach ja ne sehr prägende Erfahrung man lernt international ganz sehr viele Menschen Kennen und ja viele gehen einfach nach dem Abi für n Jahr ins Ausland und wie gesagt es gibt keinen Grund das ganze nicht miteinander zu verbinden und einfach Zeit zu sparen und ja man lernt im Studium halt auch einfach noch mal ganz andere Leute oder ist man noch mal tiefer verwurzelt in einem Land als wenn man einfach nur so irgendwo rumreist ja dann sind wir tatsächlich erstmal fertig von unserer Seite wir haben jetzt bewusst nicht die volle vortragszeit von einer Stunde ausgenutzt einfach weil das uns eben auch darum geht mit ihnen ins Gespräch zu gehen fragen bereit zu stehen austauschen uns auszutauschen das ist ja soll jetzt kein frontaler Vortrag tatsächlich werden der Vollständigkeit halber hier noch mal unsere Kontaktdaten genau also man kann uns eben einfach an Beratung at bliz.thm.de ne E Mail schicken Telefonnummern und weiteres steht nie auf der Folie für alle diejenigen die die Folie nicht sehen können und später dazu gekommen sind gibt es die barrierefreien Folien und alles was man über uns und unsere Messeauftritt wissen muss unter go Punkt T H M Punkt D E Schrägstrich BliZ minus SightCity also B L I Z minus SightCity und da kann man eben auch die Folien als barrierefreie PDF downloaden im runterladen natürlich sind wir auch auf der Messe in Frankfurt vertreten wie gesagt am stand 1 O 09 wir sind AB nach dem Vortrag nicht mehr da allerdings natürlich die Kollegen die auch sehr gerne weiterhelfen dort kann man eben auch unsere Exponate bezichtigen wie das Braillepad und eben unterschiedliche Anwendungen der künstlichen Intelligenz aber sich natürlich eben auch beraten lassen zum Thema studieren mit Sehbehinderung und zu allem was wir gerne für sie tun können insofern bedanken wir uns erstmal für die Aufmerksamkeit und stehen natürlich sehr gerne für Fragen zur Verfügung bevor AB noch mal der Hinweis dass dieses Meeting man sieht das ja auch aufgezeichnet wird das heißt wenn sie ja können sie natürlich erstmal den Chat benutzen und was fragen wenn sie nicht aufgezeichnet werden müssten dann sieht möchten dann sieht man das nicht an ansonsten können sich natürlich auch gerne jederzeit einfach die Stummschaltung aufheben und Fragen direkt stellen dann aber natürlich der Hinweis dass zumindest die Audiospur dann in jedem Fall aufgezeichnet wird ja von meiner Seite vielen herzlichen Dank für ihr kommen hoffentlich vielleicht auch bald auf dem Messestand bei uns wie gesagt für Fragen sind wir jederzeit da auch gerne im Nachgang wir bedanken uns auch herzlich bei dem tollen SightCity Team für die perfekte Organisation und freuen uns einfach auf ihre Fragen und ihre Impulse danke schön danke schön und wie gesagt gerne jetzt Fragen beziehungsweise dann ansonsten auf dem Messestand wir bleiben auf jeden Fall noch im Raum freuen uns auf ihre ihre Fragen auf den Austausch bei Allen anderen bedanken wir uns für ihre Teilnahme für ihr Interesse und wünschen einen wunderschönen weiteren Messetag ihnen Allen tschüss gut es scheint derzeit keine Fragen zu gehen geben wie gesagt die Kontaktdaten sieht man ja nach und nach leert sich auch der Raum und dann ja wünschen wir also jetzt noch eine schöne messe und hoffen den oder die eine oder andere von ihnen möglicherweise noch mal Kontakt zu bekommen herzlichen Dank hallo wir hoffen der Vortrag hat ihnen gefallen mehr Informationen finden sie unter sightcity.net/O032111 vielen Dank und bis zur nächsten SightCity