SightCity Ausstellervortrag 2026: Erfolgreich Studieren mit Erblindung und Sehbehinderung an der THM (O032111)
24.06.2026 27 min
Video zur Episode
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Zusammenfassung & Show Notes
Andreas Deitmer und David Smida vom BliZ der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) erklären auf dem SightCity Forum 2026, wie ein Studium mit Sehbehinderung oder Erblindung gelingt: von der Studienorientierung über Nachteilsausgleich und Hilfsmittelausleihe bis zum geförderten Auslandsstudium mit dem DAAD.
Aussteller: THM BliZ – Beratungs- und Informationszentrum für Blinde und Sehbehinderte Studierende, Technische Hochschule Mittelhessen
Referenten: Andreas Deitmer (stellvertretender BliZ-Leiter, selbst blind) und David Smida (Berater, Erasmus+)
Veranstaltung: SightCity 2026, 28. Mai 2026
Vortrag-ID: O032111 Kontakt: beratung@bliz.thm.de
Folien (barrierefrei): https://go.thm.de/bliz-sightcity
Weitere Infos: https://sightcity.net/O032111
Referenten: Andreas Deitmer (stellvertretender BliZ-Leiter, selbst blind) und David Smida (Berater, Erasmus+)
Veranstaltung: SightCity 2026, 28. Mai 2026
Vortrag-ID: O032111 Kontakt: beratung@bliz.thm.de
Folien (barrierefrei): https://go.thm.de/bliz-sightcity
Weitere Infos: https://sightcity.net/O032111
Die THM und das BliZ
Die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) ist eine Hochschule der angewandten Wissenschaften mit Hauptcampus in Gießen sowie weiteren Standorten in Friedberg und Wetzlar. Mit rund 79 Studiengängen ist sie breit aufgestellt: Informatik (und viele Spezialisierungen wie Medizin-, Medien- und Wirtschaftsinformatik), BWL, Gesundheit, Architektur, Bauingenieurwesen, Logistik und weitere.
Das BliZ besteht seit vielen Jahren und begleitet Studierende mit Sehbehinderung oder Erblindung über den gesamten Studiumszeitraum – von der ersten Beratung vor der Immatrikulation bis zur Vermittlung in Praktika und Jobs nach dem Abschluss.
Ein Praxissemester ist an der THM für alle Studierende verpflichtend. Das BliZ sieht darin einen besonderen Vorteil: Arbeitgeber können Betroffene im Arbeitsalltag kennenlernen und sind danach oft bereit, sie zu übernehmen.
Unterstützungsangebote des BliZ
Das BliZ bietet unter anderem:
- Studienberatung und Orientierungsgespräche bereits vor Beginn des Studiums, auch für Schülerinnen und Schüler (Schülerpraktika möglich)
- Unterstützung bei der Wohnungssuche in Zusammenarbeit mit dem Gießener Studierendenwerk, auch für barrierefreie Wohnungen
- Literaturumsetzungsdienst: ein Kollege ist ausschließlich für barrierefreie Aufbereitung von Vorlesungsskripten und Lehrmaterialien zuständig (PDF, 3D-Druck, Braillepad-Ausgabe)
- Hilfsmittelausleihe: Braillezeilen, Bildschirmlesegeräte und weitere Geräte können überbrückend ausgeliehen werden, solange eigene Anträge noch in Bearbeitung sind
- Eigene Arbeitsräume für konzentriertes Arbeiten und Klausuren
- Klausurenmanagement: barrierefreie Aufbereitung, Zeitverlängerung, Durchführung in den BliZ-Räumen
- Vernetzung mit Unternehmen und Behörden für Praktika und Berufseinstieg
- Beratung von Unternehmen zur Hilfsmittelausstattung und digitalen Barrierefreiheit
Nachteilsausgleich
Jede Studierende und jeder Studierende, die oder der eine gesundheitliche Einschränkung oder Schwerbehinderung nachweisen kann, hat das Recht auf einen Nachteilsausgleich. Im Hochschulbereich gibt es dabei erheblich mehr Gestaltungsspielraum als in der Schule.
Möglichkeiten sind unter anderem: Zeitverlängerung bei Prüfungen, Änderung der Prüfungsform (z. B. Hausarbeit statt mündlicher Prüfung bei Hörbehinderung), Nutzung eigener Hilfsmittel, angepasste Prüfungsräume. Voraussetzung ist ein ärztliches Attest und ein entsprechender Antrag.
Das BliZ empfiehlt, sich so früh wie möglich zu melden – idealerweise noch vor Beginn des Studiums, da Bewilligungsverfahren für Hilfsmittel mehrere Monate dauern können.
Forschung und Technologie
Das BliZ forscht aktiv zur Unterstützung seiner Studierenden. Eigene Entwicklungen umfassen:
- Punktbilder-Software: Konvertiert gängige Grafiken in eine Form, die auf dem Braillepad dargestellt, in 3D gedruckt oder als Braille-Ausdruck ausgegeben werden kann.
- KI-Projekte: Aktuell in Entwicklung, auf dem Messestand (Stand 1.O09) vorgestellt.
Das BliZ ist als inklusives Kompetenzzentrum zertifiziert, war hessenweit im Innovationsforum Barrierefreiheit aktiv und berät neben der eigenen Hochschule auch andere Hochschulen, Universitäten, Städte, Gemeinden und Industrieunternehmen zur digitalen Barrierefreiheit.
Andreas Deitmer ist Lehrbeauftragter für digitale Barrierefreiheit an der Dualen Hochschule Stuttgart und promoviert an der Universität Lissabon zum Thema digitale Barrierefreiheit in multinationalen Unternehmen mit Fokus auf die Pharmaindustrie.
Auslandsstudium mit DAAD-Förderung
David Smida stellt das Auslandsstudienprogramm des BliZ vor: In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) werden Studierende mit Behinderung für Auslandssemester gefördert.
Förderumfang:
- Monatliche Zuschüsse von 200 bis 600 Euro
- Bis zu 30.000 Euro pro Jahr (15.000 Euro pro Semester) für Mehrkosten durch die Behinderung
- Abgedeckt werden: Anreise, Reisekosten, Studienassistenz, barrierefreie Aufbereitung von Lehrmaterialien, assistive Hilfsmittel, barrierefreie Wohnungen
Das BliZ begleitet Studierende persönlich – David Smida reist selbst mit Betroffenen an Partnerhochschulen (u. a. Brasilien, Estland, Lissabon), um die Bedingungen vor Ort zu prüfen und den Start zu erleichtern. Vorbereitungsreisen zur Hochschulauswahl sind ebenfalls möglich.
Über die SightCity
Die SightCity ist Europas größte Fachmesse für Blinden- und Sehbehinderten-Hilfsmittel. Mehr Informationen: www.sightcity.net
SightCity Kontakt (Allgemein)
E-Mail: info@sightcity.net
Website: https://www.sightcity.net
Social Media: Facebook, Instagram, YouTube, Threads, TikTok, WhatsApp
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Transkript
hallo herzlich willkommen
zum Mitschnitt des Ausstellervortrags vom 28.05.2026
erfolgreich
studieren mit Erblindung und Sehbehinderung an der THM
THM BliZ
viel Spaß mit dem Vortrag viel Spaß
so hallo und herzlich willkommen
auf meiner Uhr ist es jetzt exakt
15 Uhr wir sind noch eine sehr kleine Runde
aber dennoch herzlich willkommen zu unserem Vortrag
bei uns solls heute um die Möglichkeiten
des Studiums gehen ist besondere mit Sehbehinderung
und wir würden
natürlich gerne uns vorstellen
aber halt auch eben alles
wissenswerte rund um 1 barrierefreies Studium
1 paar Infos von weg
zum einen wird dieser Vortrag aufgezeichnet
das heißt teilnehmende die das nich möchten
und selbst aufgezeichnet zu werden müssten für Fragen
entweder den Chat
benutzen grundsätzlich genau
können sie sich aber natürlich auch jederzeit
einfach ja selbst entstummen und dann ja
ja Fragen stellen allerdings wird
wird dann natürlich wenn sie dann natürlich
aufgezeichnet das nur als Info
vor der Weg
hier sieht man zunächst mal ne kleine Agenda
was wir jetzt machen wollen in den nächsten
halben bis Dreiviertelstunde
also zunächst mal würden wir uns selber vorstellen
wir sind quasi das Zentrum
für blind und
sehbehindert studieren
da der technischen Hochschule mitlassen
werden dann unsere
Angebote vorstellen
und dann allgemein auf
so n paar wissenswerte Dinge eingehen die eben zum Studium
dazugehören insbesondere das Thema Nacht das
Nachteilsausgleich
das sind so unsere kernangebote anschließend wird
Herrn Smida noch was erzählen zum Thema Auslandsstudium
das ist eben einer unserer Schwerpunkte
wo wir eben auch
ja Studierende für
ja unterstützen dabei
auch mit Behinderung ins Ausland zu gehen
bevor wir das aber machen würden wir natürlich erstmal
uns selbst vorstellen
Mein Name ist Andreas Deitmer
ich hab selbst an der
Technischen Hochschule Mittelhessen
studiert also ich hab Informatik studiert
bin jetzt aber schon seit
knapp 10 Jahren am Zentrum für
Blinde und Sehbehinderte Studierende beschäftigt
bin der stellvertretende
zentrenleiter gemeinsam mit Frau Professorin Möring
die heute nicht hier
bin im Rahmen der zentrenleitung tätig Mein
forschungsschwerpunkt
ist so n bisschen die digitale Barrierefreiheit
und ja ich schreib auch grad an
meiner Doktorarbeit an der Universität in Lissabon
ebenfalls zum Thema der digitalen Barrierefreiheit
und ich bin selbst blind
das heißt ich kann natürlich gerne auch im Anschluss
wenn es da Fragen zugibt
etwas Aus der Perspektive der
vollblinden Menschen
oder der Screenreader-User könnte man auch sagen
im Rahmen eines ja technischen Studiengangs sagen
und auch von meiner Seite herzlich willkommen
schön dass sie da sind Mein Name ist David Smida
ich bin in der Beratung seit mehr als 15 Jahren täglich von
studieren mit Sehbehinderung und Blindheit
bin selbst auch Erasmus+ war auf der
für internationale Studierende
mit gesundheitlichen Hintergründen
Reise selbst auch mit Betroffenen ins Ausland und
wir sind Andreas Deitmer und ich auch in der
Beratung von Unternehmen im Bereich digitale
Barrierefreiheit und das bringen wir auch in die Lehre
ich bin dort an der dualen Hochschule in Stuttgart
Lehrbeauftragte für digitale
Barrierefreiheit
und wir freuen uns heute sehr dass sie hier sind
ja gut
dann würden wir langsam einsteigen in unsere Vorstellung
kurz vorab noch
zur Information die Folien gibt es online
als barrierefreie PDF
das hatten wir über den
Chat schon geschrieben also wer die sich runterladen
möchte kann das tun unter
go.thm.de
Schrägstrich B L I Z minus SightCity
und da gibt es
eine Webseite mit all dem
was wir auf der SightCity
so tun und da gibt's eben auch zu diesem Vortrag die
barrierefreien Folien
so wer sind wir
die wir sind erstmal
von der Technischen Hochschule Mittelhessen
also für all diejenigen
die den Bildschirm nicht erkennen können
sieht man jetzt hier so ne Karte
von Deutschland und auch einen campusplan wir sind
die den Namen vermuten
lässt in Mittelhessen
beheimatet mit dem hauptcampus in gießen
haben aber auch einen Campus in
Friedberg und mehrere kleine
Außenstellen unter anderem in Wetzlar mit Studium Plus
sind also von Frankfurt Aus sozusagen
ungefähr 60 Kilometer von Frankfurt
also quasi in der Mitte von Deutschland
angesiedelt wir sind
erstmal eine
Hochschule der angewandten
Wissenschaften oder wie man in Englisch sagen würde
University of applied sciences
das muss man sich eben auch überlegen also gerade wer
sich Gedanken macht
soll ich denn studieren was will ich denn machen
ist natürlich die 1. Frage was mache ich und
danach sollte man sich eben auch überlegen
möchte ich in eine Uni
versität oder eben
an eine Hochschule der angewandten Wissenschaften
es gibt natürlich Studien die
Studiengänge die kann man eben nur an der
Uni studieren wenn das eben Jura
sein soll oder und so weiter
man sagt den Hochschulen der
den HAWs so n bisschen nach dass wir sehr praxisnah
sind wir sind sehr eng mit der Industrie verzahnt
also bei uns müssen tatsächlich alle
studieren Studierenden die bei uns abschließend
erstmal
1 Praxissemester machen und auch ihre Arbeit schreiben
irgendwo in einem Unternehmen oder bei einem Arbeitgeber
draußen das
halten wir für tatsächlich n sehr großen Vorteil
insbesondere für die Blinden und sehbehinderten
Studierenden die wir haben
weil man dadurch sehr oft ja
auch direkt in
Arbeit vermittelt wird also man kennt das ja man muss
oft bei Arbeitgebern
eben so n bisschen ja Skepsis wie geht das mit der
Sehbehinderung
klappt das denn alles und dann kann man sagen okay
dann nimmt mich doch erstmal für n Praktikum
und dann ja sind die meisten auch schon überzeugt
und dann führt das oft oder
häufig dazu dass man dann eben
auch übernommen wird also das sehen wir
empfinden wir tatsächlich so n bisschen als Vorteil von
den Hochschulen der angewandten Wissenschaften
ja genau
Studiengänge sind sehr umfangreich also wer das tatsächlich
genauer wissen will kann sich
tatsächlich nach
schlagen wenn ich nicht
nicht richtig im Kopf hab haben wir aktuell 79 Studiengänge
die kann ich natürlich jetzt nicht in aller Gänze
aufzählen also wir sind wie der Name technische
Hochschule
Mittelhessen vermuten lässt ne technische Hochschule
das heißt bei uns
kann man natürlich alle Farben und Formen
der Informatik studieren also man kann die reine Informatik
studieren
es gibt aber dadurch dass das Thema ja so komplex ist
halt eben sehr viele Spezifikationen
sei es die medizinische Informatik
die Medien Informatik
die Wirtschaftsinformatik
und so weiter und so weiter
man kann bei uns aber auch BWL studieren
auch in unterschiedlichen
Spezifikationen also wir haben ne Business School
da gibt's natürlich die BWL aber auch mit so
ja interessanten
Spezifikationen wie Nachhaltigkeit was ja immer mehr
wichtig wird
wir haben auch n großen
Fachbereich Gesundheit
also man kann bei uns nicht Medizin studieren aber
tatsächlich eben Dinge wie
medizinisches Management was insbesondere ja
auch für Sehbehinderte
interessant das haben wir auch sehr viele
Architektur bauingenieurwesen ist n Thema
Logistik und so weiter
und so weiter also wer da tatsächlich
näheres wissen will kann sich gerne
im Nachgang an uns wenden auch mit der Frage was ist denn
ja besser
mit Sehbehinderung geeignet und was vielleicht weniger gut
auch mit Erfahrungs bewerten
und das ganze findet sich eben auch auf
www.thm.de
und wir sind eben 1 Zentrum an der THM
und zwar das Zentrum für Blinde und Sehbehinderte
Studierende uns gibt's schon
ja relativ Lange und der Name
ist tatsächlich mittlerweile
eigentlich schon so n bisschen obsolet
weil wir eben schon seit 2.007
eben nicht nur blinde und Sehbehinderte Studierende
betreuen sondern alle Studierenden
mit chronischen Erkrankungen und
Schwerbehinderung an der T M
und ja generell ja
unterstützen wir in Allen Belangen
die mit der Behinderung zu tun hat also grundsätzlich
sind gehen unsere Studierenden natürlich ganz normal
in die Vorlesung mit den nicht
mit den nicht sehr behinderten kommunitoten und
ja und wir sind dann eben
für die Unterstützung da die Studierenden bei uns Anfragen
genau
was uns eben sehr wichtig ist ist dass wir selber
sehr viele Betroffene selbst
häufig von sehbehinderungen
betroffen sind also tatsächlich haben wir
ja sie haben 80 Prozent
unsere Kollegen
selbst ne Schwerbehinderung
das ist uns eben auch sehr wichtig weil man dann sich eben
unsere Erfahrung nach sehr gut auf Augenhöhe
unterhalten kann gerade wenn man von Menschen beraten
wird die das selber
nachvollziehen
kann bei uns haben auch sehr viele blinde Menschen
tatsächlich die heute bei uns im
blitzberaten auch selbst in der Themen studiert
was können wir denn tun
also grundsätzlich es empfehlen wir sich möglichst
frühzeitig zu melden
auch wenn wir wissen dass wenn
gerade die Leute im
Abi sind sagen sie oft so
na ja ich bin
auf eh gerade andere Sorgen aber tatsächlich
es ist leider so dass man gerade
wenn man mit Schwerbehinderung studieren will
eben oft n bisschen bürokratische Hürden hat man muss
Hilfsmittel beantragen
man muss ne Wohnung finden und so weiter und so weiter
das und deswegen
empfehlen wir dass man sich möglichst früh meldet
wenn man so über etwas
möchte ich dann studieren ist
erstmal die Frage was will ich denn machen
da können wir natürlich gerne beraten
welcher Studiengang ist der
passend also grundsätzlich unterstützen wir alle
Studiengänge also
ja unabhängig der Sehbehinderung
aber es gibt eben man ja manche Studiengänge da
gibt es mehr hören als andere
und dann soll man eben wissen worauf man sich einlässt
wir können auch Schülerpraktikas machen
das machen wir sehr oft
mit Schülern der BliZ
aber natürlich auch mit Allen anderen
die das gerne machen würden wo wir dann ja gucken
dass man sagt
okay vielleicht gibt's in der Schule
irgendwie n berufsvorbereitendes Praktikum
wo wir dann wirklich die Interessen abfragen
wo wir dann sagen okay könnt mal ne Vorlesung gehen
wir Unterhalt vernetzen mit Dozenten mit vielleicht
Menschen die das gerade studieren oder studiert haben
und dann kann man sich halt einfach die Hochschule
vor Ort angucken und kann sehen
ob man sich bei uns wohlfühlt
und wir beraten natürlich
genau auch mit der Studienberatung
wenn ihr euch wenn sie sich dann entschieden
hätten oder haben
bei uns zu studieren ja ja
haben wir
ne ganz gute Verbindung zum gießener studierendenwerk
also wir unterstützen
bei dem Wohnungsmarkt das ist ja immer n bisschen Problem
gerade Nähe Studenten Städten
auch grade
mit für mit Sehbehinderung was zu finden was in ÖPNV
nähelied was bezahlbar ist
und da werden wir so n bisschen bevorzugt behandelt bei den
gießener Studentenwerk dass wir da
Wohnungen kriegen auch
wenn ne barrierefreie Wohnung benötigt wird werden
da können wir da vermitteln
natürlich gibt's
jede Menge Dinge zu beantragen man braucht erstmal
Hilfsmittel man braucht möglicherweise ne studienassistenz
man muss
gegebenenfalls n Nachteilsausgleich
härtefallantrag stellen
und genau und
dann geht es natürlich weiter
wenn man dann tatsächlich bei uns studiert
also wer tatsächlich mehr wissen will kann sich
natürlich gerne auch im Nachgang
mit konkreteren Fragen wenden also zum einen haben wir
literaturumsetzungsdienst
das bedeutet
wenn sie ne Vorlesung haben und das kript ist nicht
liegt nicht
barrierefrei vor dann können sie uns dieses schicken
also wir haben tatsächlich einen Kollegen
der ausschließlich
für die Erstellung von barrierefreier Literatur
verantwortlich ist
und wir versuchen
da tatsächlich alles
möglich zu machen
also zu meinen natürlich einfach als barrierefreies PDF
wir haben aber auch durchaus auch 3 D Drucker
wo wir Sachen ausdrucken
können wir können haben auch n Braillepad wo wir Sachen
ja tastbar machen können
und versuchen da
grundsätzlich alles einfach möglich zu machen
wir haben MH Braillezeilen
bildschirmlesegeräte die wir verleihen können
mobile Ausstattung und das hat
zum einen kommt's
natürlich vor dass Sachen auch mal defekt sind
aber leider ist es tatsächlich so dass
oft auch die Bewilligung sehr Lange dauert
also tatsächlich wenn man so im 1. Semester ist
stellt man erstmal n Antrag auf
Hilfsmittel das dauert manchmal bis zu 3 Monate
und damit man da keine Zeit verliert können wir eben
Geräte auch ausleihen
wir haben auch
arbeitsräume das ist was wo man sehr froh ist wenn man
in der THM oder einen
Hochschulen im Allgemeinen sind natürlich
leeren räume sehr knapp und bei uns
haben wir eben auch arbeitsräume wo auch ja
man in Ruhe arbeiten kann auch da gibt es Hilfsmittel ja
auch da gibt es
prallzeilen also stationäre
prallzeilen bildschirmlesegeräte und so weiter
die Klausuren werden bei uns auch in der Regel
in den arbeitsräumen des BliZ
durchgeführt das hat meistens
organisatorische Gründe oft ist
es eben so dass die
Studierende mit Sehbehinderung eben länger Zeit bekommen
und wenn man dann in der regulären Prüfung ist
ist der Raum schon
belegt durch die nächste
Klausur die eine Hälfte der Studierenden
steht auf die anderen
kommen wieder rein und deswegen lösen wir das so dass wir
ja Klausuren zunächst mal
barrierefrei aufbereiten
dass das alles klappt und dann in der Regel
in den räumen
unseren eigenen arbeitsräumen eben man auch an
Hilfsmitteln die der Hochschule gehören
durchführt an breitzeilen und lesegeräten
grundsätzlich
sind wir sehr gut vernetzt
also auch wenn's dann darum geht ich bin langsam fertig
und suche n Job
haben wir tatsächlich sehr viele
Kontakte auch zu industrieunternehmen oder auch zu Behörden
oder stellen wo wir wissen und da ja wo
dass die sehr offen sind auch Menschen mit Behinderung
einzustellen und wir ja
sind da vernetzt und können bei der Praktikums oder
Jobsuche unterstützen
wir stehen
auch mal wenns dann wär der praktikumsuche
irgendwie drückt oft haben die Unternehmen das auch die
machen die und
beraten wir auch dann die Firmen
wenn da irgendwelche Fragen sind
oder auch hier die Frage der hilfsmittelberatung
und so weiter und so weiter
ja wir haben hier noch mal 12 Sachen
aufgeschrieben die eben
relevant sind was man eben auch einfach wissen muss
grundsätzlich kann jeder Student
der nachweisen
kann dass er eben eine gesundheitliche
Einschränkung hat oder eben ne Schwerbehinderung
kann den sogenannten nachteilsausgleich beantragen
und der tut eben genau das was der Name
vermuten lässt der soll also den Nachteil
den man aufgrund seiner Behinderung im Studium hat
soweit das eben geht ausgleichen
im Gegensatz zu den Schulen sind wir da tatsächlich
recht frei also man kann
sehr vieles möglich machen
man muss es halt eben begründen natürlich und
mit nem Attest belegen können und
dann kann man das beantragen also
relativ häufig ist tatsächlich das Thema der
zeitverlängerung das heißt wenn ich halt schlecht
sehe brauch ich eben
in manchen Sachen länger um Texte zu lesen
und kriegt deswegen
leid das ist ja auch einfach nur legitim und gerecht
ich kann grundsätzlich auch ne prüfungsform ändern
in einem eine Ausnahme verfallen
wobei wir tatsächlich schon versuchen die Prüfungen immer
ja so nah wie möglich an der
originalprüfung zu lassen
aber ich kann halt sagen okay wenn ich jetzt was weiß ich
mal n anderes Beispiel ich hab ne Hörbehinderung und muss
tatsächlich irgendwas präsentieren
und ja machen würde dann die bei ner Hausarbeit
schreiben anderen
Fall andererseits
gibt's halt auch bei grade bei den mathematischen Fächern
oft das Problem
dass man wenn man sehr viel zeichnen muss
das einfacher ist manche Sachen eben
mündlich abzufragen
also auch das kann man machen
und eben gesonderten
räumen also das ist auch nicht selbstverständlich also wir
führen eben die Klausuren in räumen das bitte
euch mit einer Breite Seile und gegeben vor der
bildschirmlesegerätvergrößerung Software
aber auch das muss man tatsächlich erstmal beantragen
ja genau
und da unterstützen wir aber natürlich gern auch beraten
bei der
Beantragung also die
nachhaltigkeitsgleichheit
steht grundsätzlich
nicht im Zeugnis
das ist auch sehr wichtig
da haben wir sehr viele Studierende
die da eher skeptisch sind und sagen okay
denkt dann der Arbeitgeber ich
wäre irgendwie langsamer
als alle anderen oder was und es wird tatsächlich
erfährt niemand wie man sein Studium
absolviert hat
genau der
nachtdienstausgleich muss beantragt werden dass es
dann jeder Hochschule
n bisschen Anders wie das geht
also auch für die Leute die jetzt vielleicht nicht bei uns
studieren bei uns gibt es zu jedem Prüfungs
Studiengang einen prüfungsausschluss
gerade bei größeren
Unis ist es oft
das Thema das ist dann das prüfungsamt
aber das muss man eben
einplanen und wissen
also grundsätzlich macht es halt Sinn dass sobald man weiß
an welcher Schule man
Hochschule man sich einschreiben
will dass man dann sich sofort
an die zuständige Stelle wendet an den in
unserem Fall an uns an anderen
Hochschulen halt eben an den Berater beauftragten für
Studierende mit
chronischer Erkrankung und Schwerbehinderung
und dann eben die Formalitäten erledigt
ja
genau etwas was wir halt auch machen ist dass es jetzt
vielleicht nicht für
Studien interessierte
aber gegebenenfalls gibt es ja auch Menschen von anderen
Organisatoren oder
Einrichtungen
also wir unterstützen
tatsächlich auch bei der Herstellung von digitalen
Barrierefreiheit also quasi im Web als App et cetera
wir machen das natürlich
zunächst mal bei unserer eigenen Hochschule
so haben wir tatsächlich begonnen weil natürlich
wenn ich studieren
will muss ich erstmal in der Lage
sein mich bei ihrer Frau einzuschreiben
ich muss meinen Stundenplan lesen
das ist ja alles digital
auch die Tools die verwendet werden
nehmen ja immer zu da haben wir jetzt auch mal
zertifizieren lassen als mit inklusivkompetenzzentrum
waren auch hessenweit im innovationsforum
Barrierefreiheit aktiv und
vermagten dass er auch in kleinen Rahmen was wir beraten
tatsächlich auch
Hochschulen Universitäten aber auch
Städte Gemeinden und
industrieunternehmen zum Thema der digitalen
Barrierefreiheit
was wir auch machen ist dass wir forschen
zum einen um unsere Studierenden
das Leben zu erleichtern um uns auch selber die die Arbeit
zu erleichtern also wir haben zum einen
auch eine Software geschrieben die
sich punktbilder das ist ne Software die
ja da kann ich jede herrscht
erkömmliche Grafik konvertieren
und dann darstellen zum einen auf einem Braillepad
ich kann sie auch in 3 D ausdrucken
und eben auch in breil ausdrucken je
nachdem was halt gerade von den
Studierenden auch gewünscht
ist und was halt im anwendungsfall ist
das kann man auch tatsächlich bei uns besichtigen
auf unserem stand
auf der sad City in der auf der 1 O 09
wir haben dort auch n KI
Projekt also gerade versuchen wir 1
das Projekt weiterzuentwickeln
gemeinsam mit unserem Fachbereich für Informatik
wo es eben um die KI
gestützte Erstellung von lehrmaterialien geht
wir haben auch 3 Apps dabei
die wir auch kostenlos rausgeben
zum einen eines einen Atem mcpfire aufm Handy der
wo quasi man macht n Foto und dann wird das ganze
so bisschen aufm Handy vergrößert
eben so ne Art wie bildschirmlesegerät auf dem Smartphone
wir haben auch eine genau eine App
zur Objekterkennung
die eben quasi Blinden
und seebehinderten
also speziell auf den Kontext der Blinden
und seebehinderten
zugeschnitten
zugeschnitten ist wo man dann eben interessante
Informationen über die Trauben über die Umgebung
erfährt
je nachdem in welchem Kontext man sich gerade befindet
und genau Mein eigenes
Projekt steht hier auch als Forschungstätigkeit drauf also
ich
promoviere an der Universität in Lissabon gerade zum Thema
digitale Barrierefreiheit für
multinationale Unternehmen da geht's
eben mehr um organizationsentwicklung innerhalb der
Pharmaindustrie
also auch wer hierzu Interesse hat oder ja
wenn du gerne was wissen möchtest
ich darf mich natürlich gerne anschreiben
so weiter ist immer von Mir dann kommt tatsächlich unsere ja
2. Säule die sich mit der internationalisierung
beschäftigt mit der Möglichkeit
im Ausland zu studieren und dazu
der geb ich das Wort an David's wieder
und bedanke mich erstmal für die Aufmerksamkeit
ja vielen herzlichen Dank Andreas
1 wichtiger Schwerpunkt von unserem Zentrum
ist die internationalisierung im Bereich der Inklusion
hierzu bieten wir vielfältige Möglichkeiten an die
vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert werden
es sind monatliche Zuschüsse von zwo bis 600 Euro
möglich das heißt wir möchten unsere studieren motivieren
auch im Ausland eine Zeit zu verbringen dort ihr Studium
weiterzuführen die kulturellen Hintergründe kennenzulernen
wir haben auch Studiengänge wo das Ausland
als Teil des Studiums verpflichtend auch ist das heißt
wir haben n breites Netzwerk an partnerhochschulen
die auch
speziellen Bereich der Inklusion sich stark einsetzen
wir reisen da selbst bei Interesse von Studierenden
mit Studierende vor
Ort um sich das ganze vor Ort anzuschauen
begleiten auch in der in der einstiegsphase bereiten
lehrmaterialien und Prüfungen barrierefrei auf
und das ganze wird gefördert
bis zu 30.000 Euro im Jahr mindestens 15.000 Euro
pro Semester vom deutschen akademischen auslandsdienst
auch vorbereiten reisen sind möglich
um zu sehen wie die Inklusion vor Ort ist
um wirklich auch
ne passgenaue Hochschule für sich zu finden
dabei ist wirklich alles abgedeckt von der von der
Anreise also die Mehrkosten auf werden übernommen die
Reisekosten der
studienassistenz die barrierefreie Aufbereitung
assistive Hilfsmittel der verlei
auch Zentrale zugängliche Wohnungen also das ganze
wird von diesen
bis zu 15.000 Euro pro Semester abgedeckt und wir
unterstützen dabei von A bis Z
hier 1 paar Beispiele unserer partnerhochschulen
wir haben sehr enge Verbindungen in Brasilien
mit der privaten Hochschule dort
wir waren selbst auch in Estland
an der Universität 1 Blinder Studierender
ehemaliger Schüler der BliZ der dort
für 1 Silvester Studiengang Robotik belegt hatte
hier aufm Bild zu sehen auch auf
viele auslandaktivitäten beispielsweise
mit mit Huskies im Endeffekt ne Schlitten Tour
es waren wirklich sehr winterliche Gegebenheiten da vor Ort
wir hatten bis zu -20 grad
auch dichten Schnee und wir haben da wirklich
vor Ort unterstützt das ganze
aufgebaut dass der Studien dort selbständig
sein Auslands Zeit auch genießen konnte
dann haben wir
wie Andreas deitmar gerade schon berichtete
sehr enge Kontakte mit Lissabon
Lissabon liegt am Meer seine wunderschöne Hauptstadt
mit einer großen
universitären Bereiche die
sehr stark forschen im Bereich Wirtschaft
aber auch andere Studiengänge sind
sind möglich genau Andreas Deitmer
wurde und wird auch hier vom BliZ selbst unterstützt
das heißt auch da haben wir sehr enge
Partner vor Ort weltweit
mit denen wir eng zusammenarbeiten
die gesamte forschungsliteratur aufbereiten
und auch einfach sehr eng mit der Hochschule
vernetzt sind und wollen uns da wenn sie da Interesse haben
sie auch auf dem Weg ins Ausland zu begleiten
das heißt nicht die Frage
Studium oder Ausland sondern dass sie
ihre auslandszeit
im Studium verbringen
das ganze gefördert
vom deutschen akademischen auslandsdienst
und damit
wollen wir uns sehr auch auf ihre Fragen
auf ihre Anregungen
darf gerne wieder an Andreas sidney's Wort übergeben
und vielen Dank dass sie heute hier sind
und hoffentlich vielleicht auch bald auf dem Messestand
bei uns
und ja herzlichen Dank für die Eindrücke und
also ich kann persönlich
tatsächlich jedem nur empfehlen
ne auslandoffenzeit zu machen
ich hab's im Bachelor damals nicht gemacht hab's jetzt
sozusagen die Option bekommst nachzuholen
und das ist tatsächlich ja
einfach ja ne sehr prägende
Erfahrung man lernt international ganz sehr viele Menschen
Kennen und
ja viele gehen einfach nach dem Abi
für n Jahr
ins Ausland und wie gesagt es gibt keinen Grund das ganze
nicht miteinander zu verbinden und einfach Zeit zu sparen
und ja man lernt
im Studium halt auch einfach noch mal ganz andere Leute oder
ist man noch mal tiefer verwurzelt in einem Land
als wenn man einfach nur so
irgendwo rumreist
ja dann sind wir tatsächlich erstmal fertig
von unserer Seite wir haben jetzt bewusst nicht die volle
vortragszeit von einer Stunde ausgenutzt
einfach weil das uns eben auch
darum geht mit ihnen ins Gespräch zu gehen
fragen bereit zu stehen austauschen uns auszutauschen
das ist ja
soll jetzt kein frontaler Vortrag tatsächlich werden
der Vollständigkeit
halber hier noch mal unsere Kontaktdaten
genau also man kann uns eben einfach an Beratung at
bliz.thm.de
ne E Mail schicken
Telefonnummern und weiteres steht nie auf der Folie
für alle diejenigen
die die Folie
nicht sehen können und später
dazu gekommen sind gibt es die barrierefreien Folien und
alles was man über uns und unsere
Messeauftritt wissen muss unter
go Punkt T H M
Punkt D E Schrägstrich BliZ minus SightCity also B L I Z
minus SightCity
und da kann man eben auch die Folien als barrierefreie
PDF downloaden
im runterladen
natürlich sind wir auch auf der
Messe in Frankfurt vertreten wie gesagt am stand 1 O 09
wir sind AB
nach dem Vortrag nicht mehr da allerdings
natürlich die Kollegen die auch sehr gerne
weiterhelfen dort kann man eben auch unsere Exponate
bezichtigen wie das
Braillepad und eben
unterschiedliche Anwendungen der künstlichen Intelligenz
aber sich natürlich eben auch
beraten lassen zum Thema studieren mit
Sehbehinderung und zu allem was wir gerne
für sie tun können
insofern bedanken wir uns erstmal
für die Aufmerksamkeit
und stehen natürlich sehr gerne
für Fragen zur Verfügung bevor AB
noch mal der Hinweis
dass dieses Meeting man sieht das
ja auch aufgezeichnet wird
das heißt wenn sie ja
können sie natürlich erstmal den Chat benutzen
und was fragen wenn sie nicht aufgezeichnet werden müssten
dann sieht möchten dann sieht man das nicht an
ansonsten können sich
natürlich auch gerne
jederzeit einfach die Stummschaltung aufheben
und Fragen direkt stellen dann
aber natürlich der Hinweis
dass zumindest die
Audiospur dann in jedem Fall aufgezeichnet wird
ja von meiner Seite vielen herzlichen Dank für ihr kommen
hoffentlich vielleicht auch bald auf dem Messestand bei uns
wie gesagt für Fragen
sind wir jederzeit da auch gerne im Nachgang
wir bedanken uns auch herzlich bei dem
tollen SightCity Team für die perfekte Organisation
und freuen uns einfach auf ihre Fragen und ihre Impulse
danke schön danke schön
und
wie gesagt gerne
jetzt Fragen beziehungsweise dann ansonsten
auf dem Messestand wir bleiben auf jeden Fall noch im Raum
freuen uns auf ihre ihre Fragen auf den Austausch
bei Allen anderen bedanken wir uns für
ihre Teilnahme für ihr Interesse und wünschen einen
wunderschönen weiteren Messetag ihnen Allen tschüss
gut
es scheint derzeit keine Fragen zu gehen geben
wie gesagt die Kontaktdaten sieht man ja
nach und nach leert sich
auch der Raum
und dann ja
wünschen wir also jetzt noch eine schöne messe und
hoffen den oder die eine oder andere von ihnen
möglicherweise noch mal Kontakt zu bekommen
herzlichen Dank
hallo wir hoffen der Vortrag hat ihnen gefallen
mehr Informationen finden sie unter sightcity.net/O032111
vielen Dank und bis zur nächsten SightCity