SightCity Forum 2026: Die Woche mit allen Sinnen: Das multisensorische Wochentagsobjektesystem
18.09.2026 15 min
Video zur Episode
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Zusammenfassung & Show Notes
Vikram Choudhary vom Bildungszentrum Hören Sehen Kommunikation (BiTS) des Deutschen Taubblindenwerks stellt beim SightCity Forum ein multisensorisches Objektesystem vor, mit dem geburtstaubblinde Schüler:innen ein eigenes Zeitgefühl für die Wochentage entwickeln können – über Form, Farbe, Duft und Klang. Ein Forumsbeitrag von der SightCity 2026.
Begrüßung & Demonstration: Ein Objekt zum Anfassen
Während seine Kollegin Bezugsobjekte mit Duft-Dübeln vorbereitet, die im Publikum herumgereicht werden, eröffnet Vikram Choudhary mit einer einfachen Frage: Woher wissen wir eigentlich, dass heute Donnerstag ist?
Während seine Kollegin Bezugsobjekte mit Duft-Dübeln vorbereitet, die im Publikum herumgereicht werden, eröffnet Vikram Choudhary mit einer einfachen Frage: Woher wissen wir eigentlich, dass heute Donnerstag ist?
Warum Wochentage für Taubblinde schwer zu greifen sind
Sehende, hörende Menschen entwickeln ihr Zeitgefühl über beiläufige Routinen und soziale Signale des Umfelds – Montag zieht man Arbeitskleidung an, Freitag ist Feierabendstimmung. Für taubblinde Menschen fehlen diese Marker; individuelle Stundenpläne bleiben deshalb oft rein individuell, ohne ein gemeinsames, übergreifendes Zeitgefühl für die ganze Klasse.
Sehende, hörende Menschen entwickeln ihr Zeitgefühl über beiläufige Routinen und soziale Signale des Umfelds – Montag zieht man Arbeitskleidung an, Freitag ist Feierabendstimmung. Für taubblinde Menschen fehlen diese Marker; individuelle Stundenpläne bleiben deshalb oft rein individuell, ohne ein gemeinsames, übergreifendes Zeitgefühl für die ganze Klasse.
Die Entstehung: Von der Louis-Braille-Schule zum eigenen System
Die Idee entstand ursprünglich an der Louis-Braille-Schule, wo mit 3D-Objekten samt Punktschrift gearbeitet wurde. Das BiTS entwickelte das Konzept weiter – zunächst mit einem Duft-Konzept, das aber nicht in allen Gruppen einheitlich war, dann in einem ersten 3D-Objekt-Projekt mit der Leibniz-Uni Hannover. Eine frühere, rein schwarz-weiß-rote Version erwies sich als nicht barrierefrei genug für Menschen mit Low Vision.
Die Idee entstand ursprünglich an der Louis-Braille-Schule, wo mit 3D-Objekten samt Punktschrift gearbeitet wurde. Das BiTS entwickelte das Konzept weiter – zunächst mit einem Duft-Konzept, das aber nicht in allen Gruppen einheitlich war, dann in einem ersten 3D-Objekt-Projekt mit der Leibniz-Uni Hannover. Eine frühere, rein schwarz-weiß-rote Version erwies sich als nicht barrierefrei genug für Menschen mit Low Vision.
Aufbau des Objekts: Form, Farbe, Duft und Struktur
Die aktuelle Version orientiert sich am international gebräuchlichen Metacom-Farbsystem (jeder Wochentag hat eine feste, auch international übliche Farbe) und kombiniert das mit einer eigenen Form pro Tag sowie einem charakteristischen Duft über einen Dübel, der in ein rundes Loch im Objekt gesteckt wird. Mittwoch etwa ist blau, hexagonförmig, mit gelbem Dreieckmuster, und riecht nach Cajeput (nahe Teebaumöl, aber milder). Eine Öse am Objekt erlaubt es, zusätzlich auditive oder vibratorische Elemente zu befestigen – hier laufen aktuell Gespräche mit einer auf multisensorische und vibratorisch erfahrbare Objekte spezialisierten Professorin der Universität Kopenhagen.
Die aktuelle Version orientiert sich am international gebräuchlichen Metacom-Farbsystem (jeder Wochentag hat eine feste, auch international übliche Farbe) und kombiniert das mit einer eigenen Form pro Tag sowie einem charakteristischen Duft über einen Dübel, der in ein rundes Loch im Objekt gesteckt wird. Mittwoch etwa ist blau, hexagonförmig, mit gelbem Dreieckmuster, und riecht nach Cajeput (nahe Teebaumöl, aber milder). Eine Öse am Objekt erlaubt es, zusätzlich auditive oder vibratorische Elemente zu befestigen – hier laufen aktuell Gespräche mit einer auf multisensorische und vibratorisch erfahrbare Objekte spezialisierten Professorin der Universität Kopenhagen.
Musikinstrumente als weiterer Sinneskanal
In manchen Klassen sind die Wochentags-Objekte zusätzlich mit Musikinstrumenten verknüpft: Montag klingt nach Vibraslap, Dienstag nach Becken, Donnerstag nach Trommel, Freitag nach einem sehr taktilen Perkussionsinstrument (Cabasa). Das System wurde bereits auf der Deafblind International Asia Conference (als Poster) sowie auf einer Fachkonferenz zu taktilem Lesen in Amsterdam vorgestellt.
In manchen Klassen sind die Wochentags-Objekte zusätzlich mit Musikinstrumenten verknüpft: Montag klingt nach Vibraslap, Dienstag nach Becken, Donnerstag nach Trommel, Freitag nach einem sehr taktilen Perkussionsinstrument (Cabasa). Das System wurde bereits auf der Deafblind International Asia Conference (als Poster) sowie auf einer Fachkonferenz zu taktilem Lesen in Amsterdam vorgestellt.
Ein inklusives System für jede Seh- und Hörbehinderung
Da die Schülerschaft des BiTS von geburtstaubblind bis zu Schüler:innen mit nur leichtem Seh- oder Hörrest reicht, funktioniert das System für alle gleichzeitig: Wer Brailleschrift liest, ertastet den Tag in Braille; wer nur tasten kann, ertastet die Form; wer nur riechen kann, riecht den Duft; wer ein Cochlea-Implantat (CI) trägt, hört den zugehörigen Klang. Ziel ist ein wirklich inklusives Wochentagssystem, das auch Lehrkräfte an Regelschulen mit einzelnen betroffenen Kindern nutzen können. Ergänzend werden Diffusoren eingesetzt, die den jeweiligen Tagesduft in der Raumluft verbreiten, sodass man den Wochentag schon beim Betreten des Raumes riecht.
Da die Schülerschaft des BiTS von geburtstaubblind bis zu Schüler:innen mit nur leichtem Seh- oder Hörrest reicht, funktioniert das System für alle gleichzeitig: Wer Brailleschrift liest, ertastet den Tag in Braille; wer nur tasten kann, ertastet die Form; wer nur riechen kann, riecht den Duft; wer ein Cochlea-Implantat (CI) trägt, hört den zugehörigen Klang. Ziel ist ein wirklich inklusives Wochentagssystem, das auch Lehrkräfte an Regelschulen mit einzelnen betroffenen Kindern nutzen können. Ergänzend werden Diffusoren eingesetzt, die den jeweiligen Tagesduft in der Raumluft verbreiten, sodass man den Wochentag schon beim Betreten des Raumes riecht.
Kooperation mit der Universität Kopenhagen und Ausblick
Das Team plant, das System demnächst auf der Nordic-/Deafblind-Konferenz in Kopenhagen vorzustellen, und sucht aktiv Einrichtungen, die bei Weiterentwicklung und Testung mitwirken möchten. Als nächsten Entwicklungsschritt nennt Choudhary unter anderem ein fehlendes haptisches bzw. vibratorisches Element. Großes Ziel: Die Objekte sollen künftig am Schuleingang hängen, sodass ein Druck auf das Objekt automatisch Duft und einen charakteristischen Jingle für den jeweiligen Tag auslöst.
Das Team plant, das System demnächst auf der Nordic-/Deafblind-Konferenz in Kopenhagen vorzustellen, und sucht aktiv Einrichtungen, die bei Weiterentwicklung und Testung mitwirken möchten. Als nächsten Entwicklungsschritt nennt Choudhary unter anderem ein fehlendes haptisches bzw. vibratorisches Element. Großes Ziel: Die Objekte sollen künftig am Schuleingang hängen, sodass ein Druck auf das Objekt automatisch Duft und einen charakteristischen Jingle für den jeweiligen Tag auslöst.
Publikumsfragen
In der Fragerunde geht es unter anderem darum, ob und wann Brailleschrift bei taubblinden Schüler:innen noch vermittelt wird (abhängig vom Zeitpunkt der Diagnose und vom individuellen Entwicklungsstand – bei entsprechender Reife bleibt Braille das Ziel), um die reale Materialqualität der 3D-gedruckten Objekte gegenüber Naturmaterialien, sowie um den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Evaluation, die dank der Kooperation mit der Universität Kopenhagen professionalisiert werden soll, da die Lehrkräfte selbst dafür kaum Kapazität haben.
In der Fragerunde geht es unter anderem darum, ob und wann Brailleschrift bei taubblinden Schüler:innen noch vermittelt wird (abhängig vom Zeitpunkt der Diagnose und vom individuellen Entwicklungsstand – bei entsprechender Reife bleibt Braille das Ziel), um die reale Materialqualität der 3D-gedruckten Objekte gegenüber Naturmaterialien, sowie um den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Evaluation, die dank der Kooperation mit der Universität Kopenhagen professionalisiert werden soll, da die Lehrkräfte selbst dafür kaum Kapazität haben.
Weitere Informationen: https://sightcity.net/f032005
Über die SightCity
Die SightCity ist Europas größte Fachmesse für Blinden- und Sehbehinderten-Hilfsmittel. Mehr Informationen: www.sightcity.net
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E-Mail: info@sightcity.net
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Transkript
herzlich willkommen
zum Mitschnitt des Forums vom 28.05.2026
die Woche mit Allen Sinnen
das multisensorische wochentagsobjektesystem
Referent: Vikram Choudhary
viel Spaß mit dem Vortrag bis zum nächsten mal
also multisensorisch wochentagobjekte was man
gerade meinen Kollegen das zeigt ist in die Objekten
und ich habe kurze Frage
wir sind alle hier heute was ist heute ein Tag
woher woher wissen sie das alle dass
Donnerstag ist dass wir alle haben
das Verständnis dass heute Donnerstag ist
woher wissen sie das woher
ja
ja ja wir haben dieses Zeitgefühl
und das war unsere Idee
unsere Schüler und Schülerinnen sollen auch ein
Zeitgefühl haben
nicht montags
schwimmen und dienstags
reiten sondern das sind Aktivitäten
das sind keine Tage
ja und das war unsere
unsere Idee
die unsere Schulen brauchen 11 System vor eine Tage so
wir haben dann erstmal
wie lernt man das diese Tage
sie schon gesagt haben so Routine Erfahrung
Montag stehe ich in meine Hemden gehst du arbeiten
mit den Leuten
erzählen uns in Alltag die Sachen so wir haben einfach
mit Hilfsmittel und Routine eine Erfahrung
vom Zeit und und Wochentag so eine System ja
wir lernen das vom unser au
sozialumfeld andere Menschen
ich denke das ist meine Kollegen das
ist das leid die gerade macht mit Objekten was ja
aber ich geh erstmal weiter das ist nicht schlimm
wir haben das
übernommen dass wir wollen etwas zurück
okay nein Mach ruhig schneller
wir sind wir hängen in der Zeit
ich wollte nur ganz kurz sagen was ich hier vorbereite
für die die es vielleicht nicht sehen
ich bereite gerade die
Bezugsobjekt vor
gemeinsam mit kleinen Gläsern in den Gläsern
befinden sich Dübel die Dübel
werden normalerweise in diese
Bezugsobjekt
reingesteckt sie können die gleich gerne
mal in die Hand nehmen und ausprobieren
und wir geben die während des Vortrags rum
damit sie einfach
n Gefühl dafür kriegen wovon wir jetzt reden
und wir haben uns einfach und
die Mühe gemacht
dann noch so in den theoretischen Hintergrund
zu erläutern das sind halt die Folien
die wir jetzt dann einfach n bisschen schneller
durchgehen wir haben
wir gehen weiter
Problem ist, dass jeder Schüler bei uns einen
individuelle Stundenplan
die individuelle Stundenplan
bleiben auch individuell
die haben kein gemeinsam Gefühl vor Zeit so einer hat
so
Netz einer hat so einer hat so und da leider ist kein
übergreifen gemeinsam
kommunalgefühl
weil wir heute haben ist Donnerstag haben sie nicht
und das wollen wir ändern
dann haben wir unsere diese Diversität zu
zu abdecken alle
das Kanale was wir haben sehen
hohen visuell
olderteich alles genommen was man einen Mann hat
und das ist dann ein Tag
zum Beispiel sagen wir was ist Montag
ich sag auch hier einfach dann
geh ich weiter
oh und bevor wir vergessen diese Idee Kam ursprünglich
vom Louis-Braille-Schule
da war meine Kollegen und da in der
Blindenschule hatten sie diese
3D-Objekt mit mit Punktschrift
wir sind noch bisschen weiter gegangen
mit 3D-Objekt mit Buntstift und Duft und auditiv
was mit so da haben wir bisschen
weil bei unserer Schule sind n hausseebeine
wir haben alles genommen was da
vorhanden ist
und da haben wir angefangen mit 3D-Objekt mit Uni
Leibniz-Uni in Hannover als ein Projekt
und das war die 1.
Version von unsere Objekten so zu testen ja
danach sind sie diese Objekt geworden bisschen
wie sie hier sehen diese Objekte sind nicht
barrierefrei diese die sind nicht auf auf so low
Vision technisch
mal weiß und rot das war noch nichts
da war ne Lange Reise
bis wir haben entschieden okay wir bleiben auf Meter
kommen Symbol weil Montag in Metacom is
is eine Farbe
Dienstag Mittwoch und die sind auch international
so diese Montag
die die wochenfarben haben wir als als
Basis genommen von unsere unsere Objekten
und haben wir kombiniert diese diese Farben
so mit einer Struktur so jeder
jeder Objekt hat ist eine andere Form
jeder Form und hat eine andere
Duft auch mit das kommt auch gleich
so so ist dann um enden
diese diese ganze Objekten wuchensystem geworden
so ja wie die hier sehen ja ja ja ja
okay uh
also
jetzt muss ich mal ganz kurz gucken
genau das ist die derzeit verwendete
die die derzeitige verwendete
denn ursprünglich
sah das mal so aus dass es wirklich n ganz grobes
Zeichen war die Idee
war wir haben bei uns
n euphorisches Konzept in der Schule gehabt
also dass die Tage
Düfte hatten das war aber nich in Allen Gruppen so
und dann wie Mein Kollege schon gesagt hat
wir haben die Tage
ganz oft für die Schüler nicht die gleichen
Marker das heißt
das was wir im sozialen lernen lernen
durch Wiederholung der Eltern
durch immer wieder
neue Dinge die immer am Montag
zum Beispiel passieren die man sich merken kann
haben diese
Begrifflichkeiten
für alle irgendwann die gleiche Bedeutung
das ist eben Montag
Montag fängt man zum Beispiel mit der Arbeit an
und Freitag
hört man meistens auf und dann kommt das Wochenende
da ist meistens frei
und solche Dinge
sind aber für Taubblinde Menschen ganz oft schwer mit
Inhalt zu füllen und
darum ist diese Begrifflichkeit auch so schwer
eindeutig festzumachen
und wir haben uns einfach wegen der Diversität
unserer Schülerschaft
überlegt, wie können wir das Ganze in ein Objekt
in einem Objekt zusammenfassen dass alle unsere Schüler
die
die noch n bisschen sehen können die die zum Beispiel
breitschrift
lesen können die vielleicht die schwarzschrift
lesen können wie
die Farben sehen können wie können wir dieses Objekt
so multidimensional so multisensorisch zusammen
erschaffen dass
alle davon etwas mitnehmen können
und das war die Idee dahinter
wir haben zum Beispiel auch eine Öse befestigt
die können Sie, oben, unten ist ein
rundes Loch in dieses Runde Loch kommt der Dübel
der Dübel riecht nach dem tagesduft und dann ist
oben eine Öse
befestigt und an dieser Öse das ist unsere Idee
kann man auch noch ein
auditiv oder ein vibratorisch
erfahrbares Objekt befestigen
wir sind zurzeit auch in Gesprächen mit
einer Professorin an der Universität Kopenhagen
und die ist spezialisiert auf eben
und Objekte die
multisensorisch erfahrbar sind beziehungsweise
vibratorisch erfahrbar sind
und vielleicht
gibt es sogar die Möglichkeit
das auch noch in diesem Objekt
irgendwann zu integrieren
hier sieht man zum Beispiel
in einer morgenkreisrunde sind 2 Schüler die
erfahren dieses Objekt gerade die Tasten es AB
die riechen das Objekt und die
haben jetzt also einen Begriff davon das ist Mittwoch
Mittwoch riecht nach Cajeput
das ist so ein
werd ich immer wieder gefragt
das ist so ein Duft, der ist in der Nähe von
Teebaumöl angesiedelt riecht aber
ein bisschen angenehmer
das der Mittwoch ist blau das ist eine
Hexagonform und hat ein gelbes Dreieckmuster
und hier sieht man zum Beispiel ein anderes Kind, das
dieses selbe Objekt auch
wahrnimmt auch in diesem Morgenkreis
und aber mit den Füßen wahrnimmt
kann es auch riechen kann es auch ertasten kann es auch
das haben wir hier zum Beispiel auch in Haus
bei uns in den Klassen haben wir Objekten auch mit
Musikinstrument verbunden zum Beispiel
Montag ist das vibrastar und Dienstag ist Becken
und Donnerstag ist eine Trommel
so dass die Objekten haben auch 1111 klang
und das ist
so kombinieren, so, und das ist unsere Kiste
das Freitag ist so
was heißt das Kaba tabasa
so, das ist ein sehr taktiles
Musikinstrument haben 11 so klang wo jeden Tag ja ja
dann haben wir das auch präsentiert
zweimal schon genau
einmal in den
taubling deathblind
Asia Conference haben wir da vorgestellt als Poster
und letztes Jahr waren wir in kontextile
Reading Conference in Amsterdam da haben wir
unsere Objekten vorgestellt
wir finden das ganz toll
hier können sie
noch mal sehen wie das ganze dann in der Praxis
aussehen kann dass
zum Beispiel 11 Plan mit verschiedenen
reizen noch mal
ein zusätzliches System
jetzt mit dem würfelzahlen ist hier gewählt worden
dann noch mal in den passenden Zeiten noch mal das und
das Ganze ist also noch mal ein bisschen verdeutlicht
worden was uns einfach wichtig ist wie wir das vorhin
im vorherigen
Vortrag auch schon erwähnt haben
dass die taktilität einfach
wichtig ist ich denke das muss ich sagen hier
kurz dass unsere Schule
Bandbreite sind von geburtstaubblind bis zu einer der
Sehrest hat einer Hörrest hat einer ist ja
sehr kompetent und diese inklusiv Setting die Zeit
ist inklusiv Zeit ist vor alle gleich
es ist Montag
so einer der lesen kann in breil da ist in breil Montag
einer der kann nur M O da ist M O
einer kann nur in Hand festhalten da ist seine Hexagon
einer kann nur riechen, ja, da ist ein Duft, und einer hat
CI und kann
okay Montag klingt nach keine Ahnung Gitarre
so, wir haben alles, was es gibt, ein inklusives
wochentagssystem zu drehen
und da kann die Lehrkräfte in den
normalen grundschuhe
nicht sagen oh Mein ich habe nur 11 Kind
mit mit Blindheit
einer mit Gehörlosigkeit wie kann ich denn
Stunden Wochenplan machen so das ist das Wochenplan
inklusive so bisschen
genau und dann
auch von dem konkreten Objekt
könnte man auch wieder weiter in die symbolische Ebene
rein steigen und zusätzlich
wird zum Beispiel der
olfaktorische Reiz auch noch mal dadurch
dadurch unterstützt jetzt red ich schon wieder
so schnell dass die Diffusoren
bei uns in den Gruppen sind
und dann wird der Duft
auch noch mal über die Luft verbreitet
das heißt man kommt in den Raum rein
und man riecht schon ah heute ist der Orangen Tag
ja wir wollen das nächste mal in den
Nordic Conference in
Death blind Conference in gruppenhagen das vorstellen
und wir wollen sehr gerne
auch die Leute die weiterentwickeln wollen mit uns
auch in Gespräch gehen und auch testen
weil wir finden
die gut aber was fehlt zum Beispiel ist
hektics da ist kein
vibrationsdrehen das würde ich wie
auch lieber haben da ist keine Gewicht drin so
Montag ist leichter
Freitag ist sehr schwer oder umgekehrt sowas genau
das wollen wir auch gerne testen
und da sind wir gerade in Gesprächen
mit der Universität in Kopenhagen
und da gibt es auch Interesse da noch mal
weiterzuentwickeln danke
genau wenn sie Fragen haben
wenn sie Ideen haben
wenn sie mit uns
kooperieren wollen wenn sie die Bezugsobjekt gerne
haben möchten um sie auszuprobieren bei ihnen in der
Einrichtung
können sie uns jederzeit eine Nachricht schicken
wir freuen uns ja danke schön danke schön
ja danke schön
vielen Dank an sie beide
wir hatten eine Frage aus dem Chat
bevor wir die vergessen
möchte ich die ganz gerne noch mal fragen
ja
ich lern's ich
also die Frage lautet wird
Normen bei Schülerinnen und Schülern
bei dem eine tbl vorliegt oder wird das heute Anders
gemacht ja gute Frage
ist das ist abhängig vom wenn war der richtige
Zeitpunkt vom Taubblindheit
wenn haben wir sie kennengelernt
hat sie eine Konzept vom ABC
nur dann kann wir Lohn
hat sie kein Konzept vor ABC
dann fangen wir mit dem
Gebärden an taktile Gebärden wenn sie
da auch nicht
dann fangen wir mit Bezugsobjekt an natürlich
Ziel ist Lohn aber das ist
abhängig von wenn haben wir sie kennengelernt und
der Zeitpunkt vom Feststellung vom Taubblindheit ja
also was ich ganz
vielen Dank erstmal
was ich ganz interessant oder wichtig fand
dass sie auch noch mal erwähnt haben
dass sie fast ein Jahr
gebraucht haben
um ihrer Schülerin wirklich diese ganzen Inhalte ja
nachzubringen dass es
also nicht von heute auf morgen
geht dass es also auch viel über Vertrauen ist ne genau
anschauen wie weit ist die Schülerin oder der Schüler
und das finde ich noch mal diesen diesen zeitlichen
Aspekt finde ich noch mal ganz ganz wichtig weil
ich denke Mir das wird auch oft unterschätzt ja
ja genau also es dauert sehr Lange
da da haben wir auch eine Frage in komm her halt
halt halt halt halt halt halt ich komm mit Mikro
ich komm mit Mikro
gut
okay eine kurze Frage
welche Erfahrung habt ihr denn mit den
taktilen Objekten
ich Mein der Mini Nachteil ist es ist genau wie eben
wie er meint das
miniaturpferd
das ist halt alles aus dem 3 D Drucker und die
taskqualität vergleicht ne
ja genau also wir haben jetzt
zurzeit haben wir die
multisensorischen
Bezugsobjekt
in verschiedenen Gruppen bei uns verteilt
wir haben auch 2 Gruppen
wo wir sie außerhalb der Einrichtung verteilt haben
und und
wir sind ganz froh dass wir jetzt mit der Universität
Kopenhagen zusammenarbeiten
weil wir dann ein
Evaluationsteam
zusammenstellen können weil in die Evaluation
haben wir noch nicht geschafft
ja wir sind halt Lehrkräfte
hauptsächlich
und das läuft alles so nebenbei
und das ist so nebenbei total schwierig
dass dann so wissenschaftlich wirklich
mit Hand und Fuß zu untermauern und wie
in den Gruppen wo es getestet wird
grade dort wo die Kinder eben
wenn wir mehrfach beeinträchtigt sind
merken wir, dass das ein
größerer Gewinn ist und die Kinder davon profitieren
ja ich kann nur berichten vom ja ja
ja ich hab das eben gerade in der Reaktion schon
ja messerscharf gemerkt
danke schön danke schön
aber großes Ziel ist bei uns oder für mich in
idealsziel dass diese Objekten hängen draußen
beim Schule und wenn man war da druckt
dann kommt ein Duft raus und kommt ein Jingle, dass so
Sonntag Jingle ist
dass so alles so draußen
direkt beim Eingang ist ich muss gar nicht mehr
Unterricht mehr machen
die wissen das Information Montag direkt beim Eingang
danke schön ja vielen herzlichen Dank euch beiden
hallo wir hoffen der Vortrag hat ihnen gefallen
Mehr Informationen finden Sie unter sightcity.net/F032005.
vielen Dank und bis zur nächsten SightCity bis dann