SightCity Podcast (DE)

Der deutschsprachige Teil unseres zweisprachigen Messe-Podcasts mit Fachvorträgen, Interviews und Innovationen für mehr Inklusion.

SightCity Forum 2026 - Ersetzt Artificial Intelligence (AI) alle Hilfsmittel? (F031002)

20.08.2026 32 min

Video zur Episode

;

Zusammenfassung & Show Notes

 Ersetzt künstliche Intelligenz in 20 Jahren alle Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Menschen? Prof. Norbert Schrage geht in seinem Forumsbeitrag auf der SightCity 2026 das gesamte Hilfsmittelspektrum durch und fragt bei jedem Gerät: Was bleibt, was fällt weg? Der Vortrag mündet in eine lebhafte Diskussion mit dem Publikum über Datenschutz, neue Abhängigkeiten von Netz und Anbietern und die Frage, ob behinderte Menschen ihre Daten zurückhalten oder gerade einbringen sollten. Aufgezeichnet am 27. Mai 2026. 

KI drängt in unser Leben (00:00:00)
Jede Google-Abfrage, jede Wortvorhersage in WhatsApp, jede Suchmaschinenanfrage ist heute KI-gestützt – man muss sie aktiv abschalten, wenn man sie nicht will. Auf der Messe prallen nach Schrages Beobachtung zwei Welten aufeinander: der klassische Ersatz verlorener Sehleistung durch taktile und audiovisuelle Hilfsmittel und die vollständige Verbalisierung der Umwelt durch Artificial Intelligence. Seine Leitfrage: Werden wir in 20 Jahren noch eine SightCity brauchen, oder sitzen wir alle allein vor unseren Computern?
Ersatz ausgefallener Körperfunktionen: direkte und indirekte Kopplung (00:02:42)
Der medizinische Weg ist die direkte Ankopplung an den Körper – die Prothese nutzt denselben neuronalen Pfad. Beispiel: das Argus II, bei dem ein Elektroden-Array auf der Netzhaut die Nerven direkt elektrisch anspricht. Ein zerebrales Implantat wurde fünfmal implantiert; alle fünf Patienten starben langfristig an einer Enzephalitis – Proof of Principle, aber keine gute Idee. Der Hilfsmittelweg ist die indirekte Kopplung: vom Sehen auf Audio oder auf Taktiles umsteigen. Das muss adaptiert und gelernt werden, ein langer und zum Teil schmerzhafter Prozess. Neu hinzugekommen ist die AI-gestützte Bild-, Personen-, Text- und Kontexterkennung – für Schrage deshalb besonders spannend, weil daraus für viele Patienten unmittelbar eine Versorgung entsteht.
Erwähnte App: Microsoft Seeing AI – kostenfrei, mit Audiodeskription von Situationen und Bildern, Geldschein-Erkennung und Textvorlesefunktion.
Hilfsmittel heute: Orientierung, Körperpflege, Ernährung (00:05:14)
Ein Durchgang durch das reale Sortiment: Langstock, Taststock und Stützstock, Armbinden und Plaketten, reflektierende Klickbänder. Dosierhilfen für Shampoo und Flüssigseife, sprechende Personenwaage, sprechendes Fieberthermometer, Bügel- und Ärmelbügelhilfe, Wäschefaltbrett und das sprechende Farberkennungsgerät Colorino. In der Küche: sprechende Küchenwaage, Messlöffel-Set, akustische Füllstandsanzeige, Handfolienschneider, Kontrastschälchen, sichere Schneidbretter – und der Zwiebelhalter, den Schrage als „albern" bezeichnet und trotzdem für ein wertvolles Gerät hält, weil man beim Schälen sonst leicht abrutscht.
Texterkennung, Bild- und Farberkennung – und das Ende des Papiers (00:07:22)
Handleuchtlupen, Standlupen, Lupenleuchten, Teleskope, Einschlaglupen, elektronische Lupen, Bildschirmlesegeräte und Vorlesegeräte, dazu Schreib- und Unterschriftsschablonen, Linienpapier und Stifte in unterschiedlicher Dicke. Schrages These: Weil sich die gesamte Schriftkommunikation ins Digitale verlagert, entfällt langfristig mehr als die Hälfte dieser Geräte. Die digitale Unterschrift hat für blinde und sehbehinderte Menschen sogar einen eigenen Wert – man muss sich beim Schreiben nicht mehr exponieren.
Erwähnte App: Be My Eyes – hilft in Situationen, in denen man sich verlaufen hat, über das Smartphone schnell wieder Orientierung zu finden.
Mobilität: Der Traum vom selbstfahrenden Auto (00:09:13)
Schrages großer Traum: dass ein blinder oder sehbehinderter Mensch selbstständig sagen kann „ich möchte von A nach B", sich ein selbstfahrendes Auto holt, aussteigt und angekommen ist – wie jeder andere auch. Dazu sprechende und taktile Uhren, Vibrationsuhr, Timer mit Piepton. Für den Nahverkehr die App Abfahrt, die ansagt, welcher Zug oder Bus in der Nähe gerade losfährt und wie man dorthin kommt. Google Maps hat brauchbare Sprachausgaben, ist aber nach Schrages Einschätzung weniger sensitiv als Komoot. Beim Neubau seiner Klinik ist die Wegeführung vom Eingang bis zur Behandlung ein großes Thema – Leittechnik und Bodenleitsysteme.
Was Hilfsmittel können, was KI nicht kann – und umgekehrt (00:10:59)
Der Langstock bleibt: Er erkennt akut kleine Bodenwellen und Hindernisse, die auf keiner Karte der Welt verzeichnet sind, und verhindert Stürze. Reflektoren und Warnmittel, die den Mitmenschen signalisieren, dass hier jemand nicht gut sieht, bleiben ebenso entscheidend – wie auch Faltbügel, Dosierspender, Handarbeit und der Füllstandsanzeiger, denn den Finger in kochende Flüssigkeit zu halten ist keine gute Idee. Umgekehrt kann KI vorlesen, Kontext erkennen und Kontext ergänzen.
Die Grenzen: Bei Stromausfall oder ohne Internet ist man abgehängt. Auf dem Land funktioniert das Hilfsmittel plötzlich nicht mehr. Man braucht ein tragfähiges GPS-Signal – ein anderes System gibt es dafür bislang nicht. In Gebäuden hilft nur RFID-Technik und Gebäudeleittechnik.
Neue Abhängigkeiten: Datenschutz und Privatsphäre (00:13:49)
Wer diese Software nutzt, erlaubt den Herstellern tiefe Einblicke in sein Leben. Schrage verweist auf die Diskussion um OrCam, bei der die Daten auf israelische Server gingen und das Leben der Nutzenden faktisch mitgeschnitten wurde.
Aus dem Publikum und von der Moderation kommen mehrere Beiträge:
  • Der Preis der Nutzung ist derzeit die Aufgabe sämtlicher Privatsphäre. Wer sich einen Arztbrief oder einen Befund vorlesen lässt, gibt ihn an den Anbieter weiter. Gefordert werden Wahlmöglichkeit und privatsphärefreundliche Alternativen.
  • Ein Mitglied im Fachausschuss Informationstechnologie des DBSV berichtet von einem Papier zu KI und verweist auf die Entwicklung Richtung Edge – einfache Verarbeitung auf dem eigenen Gerät statt in der Cloud. Zentrale Forderung: ein spezieller Datenschutz für behinderte Menschen, weil sie sich anhand ihrer Daten besonders leicht wiedererkennen lassen.
  • Ein Beitrag fordert, dass man bei ChatGPT und Google Gemini kontrollieren und selbstständig löschen können muss, welche Daten gespeichert sind.
  • Schrage weist auf die Widerspruchsfrist bei Meta hin (31.05. des Jahres) und darauf, dass sich das entsprechende Formular gut versteckt findet.
  • Als datenschutzfreundliche Alternative wird Foxy Vision von Hy-Tech genannt, das ohne Internetverbindung arbeitet.
  • Schrages historische Einordnung: So sei es mit neuen Technologien immer gegangen – die ersten Autos dachten, sie hätten Vorfahrt vor jeder Kutsche, bis man sich auf Verkehrsregeln geeinigt hat. Wir sind Teil dieses Aushandlungsprozesses.
Zukunftsvision und Diskussion (00:19:16)
Schrages Vision für die nächsten 20 Jahre: eigenständige Mobilität durch autonomes Fahren im Individualverkehr, KI-gestützte Arbeitsassistenz statt flächendeckender persönlicher Assistenz und dadurch mehr Teilhabe am ersten Arbeitsmarkt.
Ausgewählte Fragen und Beiträge aus dem Publikum:
  • Gefahr der Vereinsamung: Wenn alles allein und mit KI funktioniert, geht die gemeinsame Lösungssuche verloren. Schrage empfiehlt dazu die Erzählung „The Machine Stops" von E. M. Forster, die den plötzlichen Abbruch eines internetartigen Systems beschreibt.
  • Meta-Brille und Datenlöschung: Muss man das Unternehmen in den USA direkt und auf Englisch anschreiben? Schrage verweist auf das Widerspruchsformular bei WhatsApp und Instagram.
  • Berufsbilder: Welches Berufsbild würde man einem 20-jährigen Patienten heute raten? Schrage verweist auf die Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke – mahnt aber an, dass sich die Berufsbilder gerade wieder verändern. Von Besenbinder, Bürstenmacher und Korbflechter ging es über Brailleschrift und Assistenz ins Büromanagement, und genau dieser Bereich wird jetzt durch Artificial Intelligence streitig gemacht.
  • Gegenposition: Ein Beitrag fordert das Gegenteil – möglichst viel KI nutzen und Daten einbringen, weil behinderte Menschen in den Weltmodellen sonst gar nicht vorkommen. Als Beispiel wird genannt, dass ChatGPT sich geweigert habe, ein Bild einer Person zu erzeugen, die beim Lesen ganz nah herangeht. Flankierend brauche es Sanktionen bei Missbrauch, ähnlich wie beim Vaterschaftstest im genetischen Bereich.
  • Vermittelnde Position: Modelle sollen den Fakt „jemand ist behindert" lernen, aber nicht auf das Individuum heruntergebrochen werden – anonyme Daten statt persönlich identifizierender Merkmale.
  • Abfrage im Raum: Fast alle Anwesenden besitzen und nutzen ein Smartphone. Niemand hält es für möglich, mit KI auf den Blindenlangstock zu verzichten. Auch die Brailleschrift, so das Fazit, wird nicht verschwinden.
Kontakt und Links

Über die SightCity
Die SightCity ist Europas größte Fachmesse für Blinden- und Sehbehinderten-Hilfsmittel. Mehr Informationen: www.sightcity.net

SightCity Kontakt (Allgemein)
E-Mail: info@sightcity.net
Website: https://www.sightcity.net
Social Media: Facebook, Instagram, YouTube, Threads, TikTok, WhatsApp 

Transkript

Mitschnitt des Forums vom 27.05.2026 Ersetzt Artificial Intelligence (AI) alle Hilfsmittel wie sieht die Rehabilitation einer Sehbehinderung in 20 Jahren aus Referent Professor Norbert Schrage viel Spaß mit dem Vortrag ich möchte Sie kurz einführen in eine Sache die für uns alle eigentlich die Jahre jetzt schon sich abzeichnet Sie alle wenn Sie ein Handy benutzen wenn Sie merken AI drängt mit Macht in unser Leben hinein jede Google-Abfrage die Sie im Augenblick tätigen ist KI-unterstützt viele wenn Sie ich weiß nicht als Suchmaschine Bing und Ähnliches benutzen kommen Sie an KI gar nicht vorbei Sie müssen das aktiv ausschalten wenn Sie es nicht haben wollen aber inzwischen läuft das so wenn Sie über WhatsApp kommunizieren wenn Sie irgendwelche Nachrichten absetzen der Vervollständigungsassistent schlägt Ihnen das nächstwahrscheinliche Wort vor korrigiert Ihre Eingaben all das ist nicht mehr programmiert sondern das ist alles Artificial Intelligence und wenn wir uns jetzt auf der Messe hier umschauen dann sehen wir eigentlich zwei große Welten aufeinanderprallen die bisherige geprägt von dem Ersatz der verloren gegangenen Sehleistung durch taktile audiovisuelle und andere Hilfsmittel und dann auf der anderen Seite die komplette Audiodeskription und die Verbalisierung meiner Umwelt durch Artificial Intelligence und die Frage die ich mir gestellt habe werden wir in 20 Jahren noch so was wie SightCity hier brauchen werden wir hier noch sitzen oder kann es sein dass wir alle nur noch zu Hause vor unseren Computern sitzen und uns das über Artificial Intelligence das Leben an uns vorbeizieht und irgendwo dazwischen wird die Wahrheit liegen wie bei jeder die bahnbrechende Innovation verändert sich das Leben gewaltig aber wir müssen uns überlegen wie wir damit umgehen und ich habe jetzt mal ganz grob gegliedert in Text ich lese das alles vor braucht keiner mitschreiben und vor allem braucht keiner lesen und wir können fehlende ausgefallene Körperfunktionen ersetzen und zwar im direkten Ersatz das ist so ein bisschen das Thema der Medizin und über Hilfsmittel der Unterschied der Prothese die Sie als Hüftprothese kennen oder auch als Sehprothese ist die direkte Ankopplung an den Körper und man benutzt den gleichen neuronalen Weg man integriert es in den Körper und man hat also dann die sensorische Ankopplung das ist zum Beispiel das Argus II gewesen wo ein Elektroden- Array auf der Netzhaut platziert wird und die Nerven direkt elektrisch angesprochen werden und daraus Bilder entstehen oder sogar die vorbewusste Ankopplung es hat dieses zerebrale Implantat gegeben das insgesamt fünfmal implantiert worden ist alle fünf Patienten sind langfristig an einer Enzephalitis gestorben wo man dann sagen muss keine besonders gute Idee gewesen aber Proof of Principle ja das geht man kann das und da gibt es die Hilfsmittel die indirekte Kopplung das heißt es wird ein anderer neuronaler Kanal benutzt also vom Sehen auf Audio oder vom Sehen auf Taktiles umgestiegen das muss man adaptieren da muss man das muss man lernen das ist ein langer und zum Teil auch schmerzhafter Prozess und man hat dann die Verbalisierung die Audiodeskription die wir beim Fußball inzwischen bei großen Spielen regelmäßig haben dass wirklich die Audiodeskription mitläuft und wir haben dann inzwischen die Artificial-Intelligence-unterstützte selektive Mitteilung von Inhalten also AI-gestützte Bild- Personen- Text- und Kontexterkennung und das ist neu für mich sehr spannend weil es Hilfsmittel sehr schnell verfügbar macht und für viele Patienten unmittelbar für mich eine Versorgung resultiert ich mache ein bisschen Werbung für Microsoft Seeing AI eine App die Sie kostenfrei runterladen können wo man wirklich ganz hervorragend ich sage mal das alltägliche Leben mit bewerkstelligen kann mit Audiodeskription von Situationen von Bildern bis hin zu Geldschein-Erkennung und Textvorlesen und ähnlichen Dingen so welche Hilfsmittel benutzen wir nun zurzeit und ich habe das mal gegliedert in Orientierung Körperpflege Ernährung Kochen Texterkennung Bild- und Farberkennung und Mobilität ja bei der Orientierung haben wir die verschiedenen Langstöcke den Taststock die Stützstöcke und da muss man sehr oft genau gucken was geht was braucht der Betroffene und für welche Situation die entsprechenden Mittel geeignet ja Armbinden Plaketten um sich zu identifizieren und sozusagen den Mitmenschen zu signalisieren hier ich kann das nicht gut sehen bitte gebt acht auf mich Kugeln und reflektierende Klickbänder zwei bei der Körperpflege Dosierhilfen zum Beispiel Shampoo oder Flüssigseifen sprechende Personenwaagen Fingernagelfeilen spezielle sprechendes Fieberthermometer und zur Kleiderpflege gibt es einige Dinge wie Bügelhilfe Ärmelbügelhilfe Wäschefaltbrett und sprechendes Farberkennungsgerät Colorino damit man nicht rumläuft wie der sprichwörtliche bunte Hund all solche Geräte sind nicht unbedingt durch AI zu ersetzen und dann in der Ernährung Kochen sprechende Küchenwaage Messlöffel-Set akustische Füllstandsanzeige das sind alles Geräte die Sie hier auf der Seite sich angucken können so Zwiebelhalter so wirklich alberne Sachen aber wenn man es nicht gut sieht ist eine Zwiebel nicht ganz schwer nicht ganz leicht zu schälen weil man mit dem Messer da schnell abrutscht und deswegen Zwiebelhalter ist tatsächlich ein wertvolles Gerät wenn man sich was Schmackhaftes zubereiten will ein Handfolienschneider Silikondeckel rund und eckig und solche Sachen Kontrastschälchen verschiedene Küchenmesser und der Sparschäler gehört natürlich dazu und spezielle sichere Schneidbretter das sind alles Dinge die man braucht um als Blinder und Sehbehinderter sich ein ordentliches Essen zubereiten zu können so dann kommt die Texterkennung Handleuchtlupen Zubehör Tischklemmen Standlupen Lupenleuchten Teleskope Einschlaglupen elektronische Lupen Bildschirmlesegerät und Vorlesegeräte ja spezielle Beleuchtung Schreibschablonen Unterschriftsschablonen Linienpapier verschiedene Stifte in unterschiedlicher Dicke wenn wir uns das angucken dann fragt man sich was davon werden wir in 20 Jahren noch brauchen lehren und den Patienten mitgeben müssen danke ja denn zunehmend verlagert sich unsere gesamte Schriftkommunikation auf digitale Inhalte das heißt wir haben kaum noch Papier so ein Katalog wie dieser hier der ja teuer bedruckt wird ja der ist ja tatsächlich was Haptisches aber im Endeffekt langfristig glaube ich nicht dass wir noch auf Papier Gedrucktes haben und langfristig haben werden damit entfallen aber von den Geräten die wir hier haben praktisch mehr als die Hälfte eine Unterschriftsschablone ja aber auch da gibt es inzwischen digitale Unterschriften und die sind für einen Blinden und Sehbehinderten durchaus ein wichtiges Mittel eben nicht mehr sich beim Schreiben exponieren zu müssen so Bild- und Farberkennung da kommen wir jetzt in die Audiodeskription in ein sehr schönes Hilfsmittel Be My Eyes das einen in Situationen wo man sich mal verlaufen hat sich nicht wiederfindet dann über ein Smartphone schnell wieder einfangen lässt und die App wie zum Beispiel Seeing AI aber dann natürlich auch wieder Handleuchtlupen Standlupen und Teleskope hier vorne in Benutzung schön zu sehen elektronische Lupen Bildschirmlesegeräte und Vorlesegeräte und nicht zuletzt Mobilität hier ist ja für mich der große Traum den ich schon länger träume und der sich vielleicht auch abzeichnet nämlich dass man als Blinder und Sehbehinderter vielleicht doch ganz selbstständig sagen kann ich möchte jetzt von A nach B und ich hole mir mein selbstfahrendes Auto und das fährt mich von A nach B und ich steige aus und bin da wo ich hin will wie jeder normale Mensch der heute ins Auto steigt und sagt ich fahre jetzt von A nach B das ist ein schwieriges Thema aber ich hoffe dass es kommt Be My Eyes hatten wir schon Seeing AI da kommen jetzt bei Mobilität Dinge wie sprechende und taktile Uhren Vibrationsuhr Timer mit Piepton und die Teleskope gerade bei der Orientierung bei Bahnen bei Fahrplänen und Ähnlichem da gibt es eine sehr nette App die heißt Abfahrt da kann man sehr schön sich orientieren wird einem angesagt welcher Zug oder Bus in der Nähe gerade losfährt wo der hinfährt wie man dahin kommt ja im Augenblick bauen wir eine neue Klinik da ist ein ganz großes Thema wie kommt denn ein Blinder und Sehbehinderter von unserem Eingang bis zu unseren Punkten wo wir jetzt ihn behandeln müssen diagnostizieren müssen mit ihm reden müssen ja und Leittechnik Bodenleitsysteme die Sie hier ja auf der Messe auch vielfach sehen dann Google Maps hat durchaus auch für Blinde und Sehbehinderte Sprachausgaben die durchaus funktionieren nicht ganz so sensitiv sind wie die App Komoot und ja und dann muss man sich die Frage stellen was können diese Hilfsmittel was AI nicht kann und ich glaube sich auf diese Frage zu konzentrieren hilft uns ein bisschen in die Richtung zu denken was fällt nicht weg danke ja der Langstock glaube ich wird ein Mittel bleiben sich in mäßig bekannter Umgebung zu orientieren und zwar akut um Stürze zu vermeiden die man taktil voraussehen und vorausfühlen kann die man eben nicht in der App erfahren kann insbesondere kleine Bodenwellen insbesondere kleine Hindernisse die auf keiner Karte dieser Welt verzeichnet sind sind damit identifizierbar und die Warnfunktion im Sinne von Reflektoren und Mitteln die unseren Mitmenschen signalisieren hier ist jemand der nicht gut schauen kann die sind absolut entscheidend die praktischen Hilfen Faltbügel Dosierspender und Ähnliches wird die AI sicher nicht ersetzen und die Handarbeit ebenso nicht und wenn Sie sich ein Glas eingießen dann brauchen Sie einen Füllstandsanzeiger oder Sie halten Ihren Finger rein was bei kochenden Flüssigkeiten keine gute Idee ist deswegen Füllstandsanzeiger manchmal die bessere Lösung danke ja aber was kann AI was diese Hilfsmittel nicht können und das muss ich sagen ist im Augenblick faszinierend vorlesen Kontext erkennen und gegebenenfalls Kontext mit dazugeben und kennen Sie die App Seeing AI ja ja da hinten wird das also ich empfehle sie deswegen weil sie kostenfrei ist und man sie einfach vorlesen lassen kann ich wollte Ihnen das und wenn wir unseren Stromausfall haben und ihr Internet nicht natürlich völlig aufgeschmissen weil Sie schlicht an der Stelle abgehängt sind Sie brauchen einen Mobilfunkvertrag in der Stadt ist das meistens gut da haben Sie eine gute Internetabdeckung aber wenn Sie irgendwo auf dem Land unterwegs sind ist Ihr Hilfsmittel auf einmal nicht mehr vorhanden funktioniert einfach nicht mehr Sie brauchen das GPS-Signal um sich orientieren zu können und das muss so gut sein dass es dass Sie sich wirklich sicher orientieren können noch gibt es kein anderes System dafür in Gebäuden sind Sie sehr oft schnell orientierungslos es sei denn es gibt RFID-Technik und andere Hilfsmittel die Gebäudeleittechnik Sie Sie Sie schmunzeln da erzählen Sie gibt es was Spezielles was Sie da sehen ne okay ja Sie haben Abhängigkeiten von Software und Apps und dass Sie den Herstellern die diese Software und Apps anbieten natürlich tiefe Einblicke in Ihr Leben erlauben also die Frage die bei der OrCam diskutiert worden ist und die ich wirklich für problematisch halte nämlich dass die Daten tatsächlich alle an den israelischen Server gegangen sind und sozusagen das Leben der entsprechenden Menschen quasi mitgeschnitten worden ist ist keine gute Nachricht für Menschen die Hilfsmittel benutzen ich habe Sie gesehen ja ich wollte gerne in eine größere Diskussion einsteigen ja also genau das ist eigentlich der Punkt der mich auch am meisten ich sage mal so also das was Sie schildern die ganzen positiven Sachen an der KI ist alles komplett akkurat was mir wirklich Sorgen macht ist dass wir das alles nur benutzen können unter Aufgabe sämtlicher Privatsphäre momentan und da gehört halt beispielsweise eben Seeing AI auch dazu wenn man sich also dort was weiß ich einen Arztbrief vorlesen lässt oder irgendwas vom Anwalt oder sonst irgendeinen Befund dann gebe ich das alles an Microsoft weiter und die machen damit eben dann auch irgendwas und das sind so Punkte denke ich wo wir als Betroffene zumindest entscheiden können sollten ob wir das wollen oder nicht und es müsste eben auch Alternativen geben wo ich das privatsphärefreundlich nutzen kann finde ich bin ich total dafür deswegen habe ich ans Ende auch die neuen Abhängigkeiten gesetzt weil das ist ein richtiges Thema was man auf dem Schirm haben muss wir haben schöne neue Welt ja aber George Orwell beschreibt in der schönen neuen Welt auch all das was so richtig toll ist und dann kommt aber am Ende im Endeffekt die völlige Aufgabe der persönlichen Freiheit können Sie es ein bisschen runterregeln weil jetzt wird es ein bisschen danke schön ja bitte ja hier Hans Mehrlich ich bin im Fachausschuss Informationstechnologie des Dachverbandes hallo Herr Mehrlich ich bin im Fachausschuss Informationstechnologie des DBSV des Dachverbandes wir machen gerade ein Papier zu KI und da spielt eben diese Privatsphäre eine große Rolle andererseits ist die Entwicklung auch gerade in die Richtung das heißt Edge also dass man die Dinge auf dem eigenen Gerät machen kann das ist absehbar dass einfache Dinge auf dem Gerät zu machen sind ohne dass es irgendwo in die große Wolke geht oder zu einem großen Anbieter und es wird einer der Punkte von Apple sein der dann hoffentlich in den nächsten Tagen kommt dass sie eben diese Möglichkeit des Datenschutzes gewähren aber nochmals also wir sind da sehr stark dahinterher dass es nicht nur geht also nicht nur mit den Daten zahlen und ich vertrete auch wir brauchen speziellen Datenschutz für behinderte Menschen weil wir einfach sehr viel einfacher wiederzuerkennen sind also das Bewusstsein ist da ob wir gehört werden hoffen wir ja ich halte das für sinnvoll ich danke Herr Mehrlich das ist ein total wichtiges Thema weil es wird einem immer klarer je mehr man die Software benutzt dass natürlich alles was kostenfrei zur Verfügung gestellt wird einen anderen Zweck noch mitverfolgt der nicht offenbart wird ja deswegen die Vorsicht ich sehe auf der anderen Seite die schlichte Notwendigkeit manche Dinge manche Dinge zu lösen und führt ja dazu dass solche Lösungen angestrebt werden und auch erst mal entwickelt werden und der gesellschaftliche Kontext und da ist die SightCity finde ich ein ganz hervorragendes Forum für es ist ja jetzt zu klären und auszuhandeln was ist opportun und was ist nicht opportun so ist das mit neuen Technologien immer gegangen die ersten Autos sind gefahren und dachten sie hätten Vorfahrt vor jeder Kutsche bis man irgendwann dann sich auf Verkehrsregeln geeinigt hat die dann für alle gelten Geschwindigkeitsregelungen hat man auch erst eingeführt als man so schnell fahren konnte das heißt wir sind jetzt Teil dieses Aushandlungsprozesses den tatsächlich Artificial Intelligence jetzt in Gang setzt was ich hier auch schon sehe eine Dame sitzt hier mit Kopfhörer das diskrete sich die Sachen vorlesen lassen ist natürlich ganz wunderbar möglich mit den Apps die man übers Telefon also übers mobile Endgerät sich vorlesen lässt es kriegt niemand mit es ist heute kein besonderes Kennzeichen mehr dass man mit Kopfhörer herumläuft insofern glaube ich wir haben neben den neuen Abhängigkeiten sehr diskrete Möglichkeiten inzwischen mit Sehbehinderung und Blindheit umzugehen und neue Wege da einzuschlagen ich habe mehr nicht vorbereitet ich würde mich freuen auf eine Diskussion mit Ihnen ich glaube dass wir in 20 Jahren und das ist meine Zukunftsvision ich hoffe für Blinde und Sehbehinderte die Möglichkeit haben eigenständig mobil zu sein das ist meine große Hoffnung dass wir autonomes Fahren für Blinde und Sehbehinderte herbekommen im Individualverkehr und ich hoffe dass Arbeitsassistenz sich in dem Maße realisieren lässt dass wir aufwendige persönliche Assistenz in speziellen Fällen brauchen aber nicht mehr flächendeckend wie dies in vielen Fällen ist und da hoffe ich dass diese künstliche Intelligenz uns weiterhilft die Arbeitswelt und die Teilhabe an am ersten Arbeitsmarkt für Blinde und Sehbehinderte zu verbessern und eine größere Chancengleichheit herzustellen ich danke für die Aufmerksamkeit und freue mich auf eine Diskussion stehe sturmbereit für Ihre Fragen danke ja wir haben Sie gesehen hier links vorn hinten ist eine Wortmeldung ja wir kommen einen nach dem anderen ab ja danke danke ja zum Thema künstliche Intelligenz wollte ich nur mal kurz was sagen das ist und zwar ich sage mal ich sage mal so zum einen möchte ich gerne sagen was ich was ich ja mache ich benutze auch Google Gemini zum Beispiel das das das hilft mir beim Einkaufen auch zum Beispiel oder ich nutze auch oder ich nutze auch ChatGPT für Kochrezepte also da muss wie gesagt auch geregelt werden erst mal Quellenangaben das ist wie das ist wie gesagt auch wichtig und mein Vorschlag wäre für die Zukunft man müsste wenn man sich jetzt bei ChatGPT angemeldet hat zum Beispiel und hat ein Abo man müsste kontrollieren können welche Daten sind gespeichert und man müsste die selbstständig löschen können wieder hinterher das das wäre eine Maßnahme für die Zukunft oder bei Google Gemini genauso na gut ich kann zwar meinen Verlauf löschen aber ich weiß nicht sind meine Daten dann wirklich weg aber das wäre es das wäre das wo man drauf hinarbeiten müsste zum Beispiel das als kurzer Hinweis bei Meta müssen Sie aktuell widersprechen dass Ihre Daten dass Ihre Daten zum Lernen und Anlernen der AI benutzt werden das müssen Sie jetzt noch tun dann werden alle Daten gelöscht demnächst nur noch das was Sie sozusagen aktuell eingeben ja hier links vorne und dann sind Sie wieder dran es gibt auch das Foxy Vision mit bitte das Foxy Vision gibt es von Hy-Tech zum Beispiel gibt es wo man wirklich ohne Internet und ohne sich preiszugeben wirklich auch so Sachen finden kann Sachen beschrieben bekommt wo der Datenschutz gewährleistet ist weil man weil man nicht zwischen ja das ist wirklich schlimm danke dann hier vorne der und hier hinten haben wir Sie auch gesehen ja bitte bisschen Geduld wir kommen zu Ihnen danke ja so ich fange mal ganz kurz noch mal mit dieser Privatsphäre-Geschichte also es ist jetzt nicht vergleichbar damit wir könnten irgendwann so schnell fahren und dann Geschwindigkeitsbegrenzung sondern wenn wir jetzt nicht auf unsere Daten aufpassen sind die bei den Anbietern und es gibt nämlich also aus meiner Sicht keine Möglichkeit nur du einmal in irgendwie der Umgebung rum gehst und vom rausziehen das war nur als noch mal zwischendurch was mir noch wichtig ist finde ich finde wir müssen halt auch als Gesellschaft abwägen und auch als Betroffene abwägen ob es uns wirklich wichtig ist die Dinge immer selbstständig lösen zu müssen und zu können letztlich gehört für uns als Betroffene auch die Kompetenz dazu mit anzusprechen beziehungsweise auch gemeinsam mit anderen Menschen irgendwie Lösungen zu entwickeln also und der Punkt dass alles allein funktionieren wird und alles mit KI funktionieren wird kann potenziell auch zur Vereinsamung führen die wir denke ich verhindern sollten ganz ohne Frage ich möchte Sie ermuntern ein Buch zu lesen kleines kurzes Buch von Forster 1916 geschrieben das heißt The Machine Stops und er beschreibt den sozusagen plötzlichen Abbruch dessen was wir heute als Internet bezeichnen würden wo alle isoliert in ihrer kleinen in ihrem kleinen Zimmer sitzen und langsam das zusammenbricht fantastisches visionäres Buch 1916 geschrieben Forster also The Machine Stops und es gibt es auf Deutsch das heißt ich glaube ich weiß nicht mehr die Maschine hält an ich habe keine Ahnung so da hinten kommt Herr Mering ich habe Sie auch gesehen ja ich finde es schlimm dass man jetzt bei Meta AI nur die einzige Firma ist von der ich sprechen kann ich habe ja die Meta-Brille und das heißt also ich muss also da jetzt an Meta direkt anschreiben muss man dass die meine Daten dann löschen die ich nutze das heißt ich muss die Firma dann in Amerika direkt anschreiben auf Englisch oder wie läuft das dann genau ab es gibt ein verstecktes Formular ja ja bei also bei WhatsApp glaube ich bei Instagram ich weiß nicht was noch dazugehört können Sie das aufrufen und dann müssen Sie widersprechen dass Ihre bisherigen und zukünftigen Daten nicht für die Schulung der AI benutzt werden dürfen zumindest ich erzähle es weil es einen Countdown hat das muss bis zum 31.05. dieses Jahres erfolgen toll weil danach können Sie nur noch den zukünftigen Daten aber nicht den bisherigen Daten widersprechen ach das ist doch nicht zu fassen also ja ich habe es im Rahmen meiner Recherche hier auch gehört und war auch etwas erstaunt dass das mit so einem Datum ist letztendlich ist das Problem der das Problem der Entwickler ist die haben natürlich die Sachen benutzt und deswegen versuchen sie natürlich ihren Hals aus der juristischen Schlinge der der Datenschutzgrundverordnung und der EU-Datenschutzverordnung zu ziehen indem sie jetzt den Nutzern ein Zeitfenster stellen nächste Frage ich hätte eine Frage an Sie Sie hatten ja angesprochen dass sich die Berufswelt für Blinde und Sehbehinderte Menschen verändert wenn jetzt zu Ihnen ein Patient von mir aus 20 Jahre alt kommt und Sie fragt welches Berufsbild würden Sie ihm raten welche Antwort würden Sie da geben da würde ich sagen da gibt es Spezialisten die sich darauf wirklich spezialisiert haben ich bin als Arzt tatsächlich dazu dazu nicht in der Lage das ist genau deswegen bin ich so froh dass es die Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke gibt aber die müssen sich auf diese Lage einstellen ja dass sich tatsächlich die Berufsbilder gerade wieder verändern und dass Dinge die als sicher geglaubt waren sich wieder verändern ich meine das haben wir erlebt wenn man Anfang des 20. Jahrhunderts guckt dann ist gesagt worden ja Besenbinder Bürstenmacher und Korbflechter ja nur um mal in die Geschichte zu gucken dann ist man irgendwann mit Brailleschrift und mit Assistenz in den Bereich des Büro- managements vorgedrungen und dieser Punkt wird jetzt tatsächlich ganz allgemein im Arbeitsmarkt streitig gemacht ja durch Artificial Intelligence das muss man sich klarmachen und wir müssen intelligente Antworten haben wo brauchen wir Menschen wir bauen gerade ein riesiges neues Krankenhaus nur um Ihnen zu sagen was da gerade passiert eine der Fragen die gestellt wird ist müssen wir wirklich Menschen damit beschäftigen unsere Klamotten von A nach B zu schleppen ja und zwar zur Tageszeit wo wir sie eigentlich gar nicht in diesem Betrieb gebrauchen können weil eigentlich wollen wir da Patienten in die Aufzüge schieben um sie von der Station zum Operationssaal und wieder zurück ja und gleichzeitig muss tagsüber die Wäsche transportiert werden und so weiter oder kann das nicht nachts eine Maschine machen ja das Krankenhaus die Universitätsklinik in Aachen hat das 1970 gelöst mit einem automatischen Waren- transport der separat angelegt worden ist eine der teuersten Lösungen überhaupt aber sie fährt nachts ja und solche Sachen werden zurzeit überlegt und bislang sind das Berufe für Menschen ja so Herr Mering danke ja ich darf doch noch mal eine ganz andere Position vertreten ich möchte Sie auffordern möglichst viel KI zu nutzen Daten so viel wie möglich in die KI zu geben warum ja weil wir kommen als behinderte Menschen in diesem Weltbild wenig vor und ja also so hat sich ChatGPT geweigert ein Bild von mir zu machen wo ich ganz nah drangehe beim Lesen da sagt es nein das kann ich aus moralischen Gründen nicht machen ja das heißt die Weltmodelle werden ohne uns entwickelt wenn Sie Ihre Daten da nicht reingeben was man konträr noch dazu bräuchte ähnlich wie im genetischen Bereich Sie können heute keinen Vaterschaftstest einfach mal so machen Sie kriegen gewaltig eine auf die Finger und so gehört es für den Datenschutz für behinderte Menschen bei KI genauso wenn das missbräuchlich gegen mich genutzt wird dann muss das auch sanktioniert werden aber den Datenschutz bitte nicht übertreiben dann kommen Sie nämlich in der KI als behinderter Mensch nicht vor auch ein wichtiger Aspekt die Modelle sind immer nur so gut wie sie trainiert werden das heißt die Anforderungen die gestellt werden und die Daten die reinkommen müssen natürlich auch vorkommen wenn sie nicht vorkommen sind sie statistisch nicht berücksichtigt ja letztendlich ist Artificial Intelligence der großen Sprachmodelle Large Language Models eigentlich nichts anderes als ein statistisches Zusammenfassen von Dingen die diese Sprachmodelle in sprachlicher Form präsentiert bekommen haben wenn tatsächlich wenn sie nicht vorkommen dann ist es ein Problem weil das einfach in der Statistik dann nachher nicht ausgewertet wird bitte schön ja also Hans Mering und ich wir diskutieren da immer mal schon länger drüber ich bin also nicht der Meinung dass Sie unbedingt alle Ihre Daten freigeben sollten ich finde Modelle sollten auch anhand des Fakts trainiert werden dass dass jemand behindert ist aber es muss nicht auf mich als Individuum runtergebrochen werden das heißt wenn ich anonyme Daten zur Verfügung stellen kann ich bin blind und ich kann mich dann da nicht so gut orientieren oder sonst irgendwas ist das ein ganz anderer Fakt entscheiden Sie das für sich persönlich und ich finde man muss heutzutage wirklich gut drüber nachdenken weil die Daten die irgendwo liegen können auch ständig von irgendjemandem missbraucht werden und dann wollen Sie eben vielleicht nicht dass irgendjemand direkt Sie als Individuum als behindert identifizieren kann also das bitte ich immer in dem Zusammenhang mit zu berücksichtigen ich finde es gut sind zwar zwei sehr unterschiedliche Positionen in der Sache sind sie sich sehr ähnlich weil Sie sagen die KI muss schon richtig trainiert werden aber bitte nicht mit den persönlichkeitsidentifizierenden Merkmalen ich möchte ganz kurz mal eine Abfrage in diesem Raum machen wer hat ein Handy das mehr kann also ein Smartphone hier können Sie mal aufzeigen bitte ja wer besitzt ein Smartphone und benutzt das ja also es sind fast alle ja okay Blindenlangstock ja ja aber das ist eine ganze Menge ja hat irgendjemand die Meinung dass er auf den Blindenlangstock verzichten kann mit einer KI ja gar nicht gar nicht okay gut also einfach nur mir geht es einfach drum ich möchte so grob mal wissen Brailleschrift haben wir eben auch festgestellt wird nicht verschwinden ne das Herr Mering haben Sie da eine Meinung zu nein ja Sie nutzen sie nicht okay ja gut okay danke wir hoffen der Vortrag hat Ihnen gefallen mehr Informationen finden Sie unter sightcity.net/F031002 vielen Dank und bis zur nächsten SightCity