SightCity Forum 2026:Get Ready With Me: Ein Tag im Leben taubblinder Menschen im Deutschen Taubblindenwerk
18.09.2026 33 min
Video zur Episode
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Zusammenfassung & Show Notes
Inez Aschenbrenner und Vikram Choudhary, Lehrkräfte am Bildungszentrum Hören Sehen Kommunikation (BiTS) des Deutschen Taubblindenwerks, geben beim SightCity Forum sehr persönliche Einblicke in den Schulalltag geburtstaubblinder Kinder und Jugendlicher – von den Grundlagen der Kommunikationsentwicklung bis zu konkreten Fallbeispielen aus ihrem Unterricht. Ein Forumsbeitrag von der SightCity 2026.
Begrüßung & Vorstellung: Inez Aschenbrenner und Vikram Choudhary
Inez Aschenbrenner ist Lehrerin am Deutschen Taubblindenwerk bzw. am Bildungszentrum Hören Sehen Kommunikation, mit Studium der Sonderpädagogik, einem Aufbaustudium in Hamburg (Seh- und Hörbehinderung) und einer Zusatzausbildung in Low Vision. Vikram Choudhary arbeitet ebenfalls als Lehrer am Bildungszentrum, hat in Groningen zu Geburtstaubblindheit und Kommunikation studiert und vorher als Reha-Lehrer sowie im Gruppendienst gearbeitet. Beide halten diesen Vortrag zum ersten Mal gemeinsam.
Inez Aschenbrenner ist Lehrerin am Deutschen Taubblindenwerk bzw. am Bildungszentrum Hören Sehen Kommunikation, mit Studium der Sonderpädagogik, einem Aufbaustudium in Hamburg (Seh- und Hörbehinderung) und einer Zusatzausbildung in Low Vision. Vikram Choudhary arbeitet ebenfalls als Lehrer am Bildungszentrum, hat in Groningen zu Geburtstaubblindheit und Kommunikation studiert und vorher als Reha-Lehrer sowie im Gruppendienst gearbeitet. Beide halten diesen Vortrag zum ersten Mal gemeinsam.
Was ist Taubblindheit? Definition und Abgrenzung
Taubblindheit ist eine eigenständige Behinderungsart, keine bloße Kombination aus Blindheit und Gehörlosigkeit: Ein gehörloser Mensch sieht ein Auto, ein blinder Mensch hört es – ein taubblinder Mensch findet ohne geeigneten Partner die Straße gar nicht.
Taubblindheit ist eine eigenständige Behinderungsart, keine bloße Kombination aus Blindheit und Gehörlosigkeit: Ein gehörloser Mensch sieht ein Auto, ein blinder Mensch hört es – ein taubblinder Mensch findet ohne geeigneten Partner die Straße gar nicht.
Das Deutsche Taubblindenwerk und das Bildungszentrum BiTS
Das Deutsche Taubblindenwerk bietet lebenslange Unterstützung für taubblinde Menschen und umfasst u. a. zwei Wohnheime (Hannover und Fischbeck), eine Werkstatt für behinderte Menschen, ambulant betreutes Wohnen, die Ausbildung zur taubblinden Assistenz sowie die EUTB-Beratungsstelle für Niedersachsen. Das Bildungszentrum Hören Sehen Kommunikation (kurz BiTS) umfasst eine Förderschule mit angegliederter Werkstufe (bis zum 13. Schulbesuchsjahr, mit Internat), ambulante und mobile Frühförderung, einen Sonderkindergarten sowie eine pädagogische Beratungsstelle. Aktuell werden 59 Schüler:innen unterrichtet (davon 19 im Internat), in Klassen von 4 bis 6 Kindern unterschiedlichen Alters, betreut von 3 bis 5 Erziehenden je nach Gruppenform.
Das Deutsche Taubblindenwerk bietet lebenslange Unterstützung für taubblinde Menschen und umfasst u. a. zwei Wohnheime (Hannover und Fischbeck), eine Werkstatt für behinderte Menschen, ambulant betreutes Wohnen, die Ausbildung zur taubblinden Assistenz sowie die EUTB-Beratungsstelle für Niedersachsen. Das Bildungszentrum Hören Sehen Kommunikation (kurz BiTS) umfasst eine Förderschule mit angegliederter Werkstufe (bis zum 13. Schulbesuchsjahr, mit Internat), ambulante und mobile Frühförderung, einen Sonderkindergarten sowie eine pädagogische Beratungsstelle. Aktuell werden 59 Schüler:innen unterrichtet (davon 19 im Internat), in Klassen von 4 bis 6 Kindern unterschiedlichen Alters, betreut von 3 bis 5 Erziehenden je nach Gruppenform.
Kommunikationsentwicklung: Vom präintentionalen Bereich zur Co-Creating Communication
Bei geburtstaubblinden Schüler:innen ist die Taktilität der zuverlässigste Wahrnehmungskanal; olfaktorische und propriozeptive Reize sowie der vestibuläre Sinn und die Tiefenwahrnehmung sind ebenfalls gut nutzbar. Manche Schüler:innen befinden sich im präintentionalen oder frühintentionalen Kommunikationsbereich (Körpersignale und Mimik als Hauptzugang), andere haben Begriffe, aber keine Möglichkeit, sich selbst auszudrücken. Ausgangspunkt der pädagogischen Arbeit ist nicht der medizinische Befund (Sehgrad, Hörrest), sondern die individuelle Ausgangssituation jedes Kindes. Zentraler wissenschaftlicher Ansatz ist die Co-Creating Communication: Kommunikation auf körpernaher Ebene, die gemeinsam ausgehandelt wird, orientiert an dem, was ein Kind am liebsten macht (z. B. Schaukeln oder bestimmtes Essen als erste „Worte"). Erwähnt wird auch die aus den USA stammende „Pro-Tactile"-Bewegung als Bezugspunkt für taktile Sprache.
Bei geburtstaubblinden Schüler:innen ist die Taktilität der zuverlässigste Wahrnehmungskanal; olfaktorische und propriozeptive Reize sowie der vestibuläre Sinn und die Tiefenwahrnehmung sind ebenfalls gut nutzbar. Manche Schüler:innen befinden sich im präintentionalen oder frühintentionalen Kommunikationsbereich (Körpersignale und Mimik als Hauptzugang), andere haben Begriffe, aber keine Möglichkeit, sich selbst auszudrücken. Ausgangspunkt der pädagogischen Arbeit ist nicht der medizinische Befund (Sehgrad, Hörrest), sondern die individuelle Ausgangssituation jedes Kindes. Zentraler wissenschaftlicher Ansatz ist die Co-Creating Communication: Kommunikation auf körpernaher Ebene, die gemeinsam ausgehandelt wird, orientiert an dem, was ein Kind am liebsten macht (z. B. Schaukeln oder bestimmtes Essen als erste „Worte"). Erwähnt wird auch die aus den USA stammende „Pro-Tactile"-Bewegung als Bezugspunkt für taktile Sprache.
Bezugsobjekte: Stabile Kommunikationsmittel im Alltag
Anders als flüchtige Kommunikationsmittel wie gesprochene Sprache bleiben stabile Mittel wie Piktogramme, Bezugsobjekte oder Schrift bestehen und können mitgenommen, abgelegt und in Tagesplänen sortiert werden. Ein Bezugsobjekt sollte möglichst nah am tatsächlichen taktilen Erleben sein (z. B. ein Stück Teppich, das sich wie die Wand der Turnhalle anfühlt) statt eine visuelle Miniatur (z. B. ein Spielzeugfußball für „Sport"), da rein visuelle Symbole für taubblinde Kinder keinen Sinn ergeben. Über die Zeit können Bezugsobjekte in eine symbolischere, abstraktere Form übergehen.
Anders als flüchtige Kommunikationsmittel wie gesprochene Sprache bleiben stabile Mittel wie Piktogramme, Bezugsobjekte oder Schrift bestehen und können mitgenommen, abgelegt und in Tagesplänen sortiert werden. Ein Bezugsobjekt sollte möglichst nah am tatsächlichen taktilen Erleben sein (z. B. ein Stück Teppich, das sich wie die Wand der Turnhalle anfühlt) statt eine visuelle Miniatur (z. B. ein Spielzeugfußball für „Sport"), da rein visuelle Symbole für taubblinde Kinder keinen Sinn ergeben. Über die Zeit können Bezugsobjekte in eine symbolischere, abstraktere Form übergehen.
Fallbeispiel Annie: CHARGE-Syndrom im Schulalltag
Annie (geboren 09/2008) hat das CHARGE-Syndrom, keine Gehörgänge und ist rechts durch ein Aderhautkolobom stark sehbehindert (ca. 10 % Sehvermögen, funktionell aber gut genutzt) sowie links blind; zusätzlich hat sie Zöliakie. Sie durchlief vier Schulen mit unterschiedlichen Kommunikationsansätzen, darunter eine Phase mit ausschließlicher Gebärdensprache, die sie zwar teilweise verstand, aber selbst nicht nutzte. Am BiTS wird seit ihrem Wechsel mit Piktogrammen auf einem Stundenplan gearbeitet, den sie selbständig abarbeitet. Videos zeigen, wie sich ihre früher stark ausgeprägte Selbstverletzung reduziert hat, seit sie durch das Piktogramm-System weiß, was als Nächstes passiert, und sich – etwa durch Verweis auf ihren Therapiestuhl – aktiv an Entscheidungen beteiligen kann.
Annie (geboren 09/2008) hat das CHARGE-Syndrom, keine Gehörgänge und ist rechts durch ein Aderhautkolobom stark sehbehindert (ca. 10 % Sehvermögen, funktionell aber gut genutzt) sowie links blind; zusätzlich hat sie Zöliakie. Sie durchlief vier Schulen mit unterschiedlichen Kommunikationsansätzen, darunter eine Phase mit ausschließlicher Gebärdensprache, die sie zwar teilweise verstand, aber selbst nicht nutzte. Am BiTS wird seit ihrem Wechsel mit Piktogrammen auf einem Stundenplan gearbeitet, den sie selbständig abarbeitet. Videos zeigen, wie sich ihre früher stark ausgeprägte Selbstverletzung reduziert hat, seit sie durch das Piktogramm-System weiß, was als Nächstes passiert, und sich – etwa durch Verweis auf ihren Therapiestuhl – aktiv an Entscheidungen beteiligen kann.
Fallbeispiel Mila: Morgenroutine und Kommunikationsentwicklung
Mila ist 14 Jahre alt, geburtstaubblind, mit 600 Gramm geboren und zeigte in früheren Einrichtungen starke Auto- und Fremdaggression, da sie dort nicht verstanden wurde. Seit sie im vergangenen Jahr ins Taubblindenwerk und seit August dieses Jahres in die Klasse kam, wird mit ihr auf taktiler Ebene gearbeitet. Ein Video zeigt ihre Morgenroutine: Über einen taktilen Schlafrhythmus-Plan erkennt sie, ob sie an diesem Tag im Internat bleibt oder nach Hause geht, kann beim Aufstehen mitdiskutieren und ihre Kleidung selbst auswählen – ein deutlicher Entwicklungsschritt gegenüber ihrer früheren Kommunikationslosigkeit.
Mila ist 14 Jahre alt, geburtstaubblind, mit 600 Gramm geboren und zeigte in früheren Einrichtungen starke Auto- und Fremdaggression, da sie dort nicht verstanden wurde. Seit sie im vergangenen Jahr ins Taubblindenwerk und seit August dieses Jahres in die Klasse kam, wird mit ihr auf taktiler Ebene gearbeitet. Ein Video zeigt ihre Morgenroutine: Über einen taktilen Schlafrhythmus-Plan erkennt sie, ob sie an diesem Tag im Internat bleibt oder nach Hause geht, kann beim Aufstehen mitdiskutieren und ihre Kleidung selbst auswählen – ein deutlicher Entwicklungsschritt gegenüber ihrer früheren Kommunikationslosigkeit.
Weitere Praxiseinblicke: Sinnesförderung im Unterricht
Weitere Ausschnitte zeigen Mila beim selbständigen Essen mit Besteck (nach vorheriger Sondenernährung) sowie sinnesbezogene Angebote wie taktil-orale Erkundung von Musikinstrumenten und Bewegungsangebote in der Turnhalle mit taktil erfahrbaren Wänden, die über einen langen, vertrauensbasierten Prozess aufgebaut wurden.
Weitere Ausschnitte zeigen Mila beim selbständigen Essen mit Besteck (nach vorheriger Sondenernährung) sowie sinnesbezogene Angebote wie taktil-orale Erkundung von Musikinstrumenten und Bewegungsangebote in der Turnhalle mit taktil erfahrbaren Wänden, die über einen langen, vertrauensbasierten Prozess aufgebaut wurden.
Weitere Informationen: https://sightcity.net/f032004
Über die SightCity
Die SightCity ist Europas größte Fachmesse für Blinden- und Sehbehinderten-Hilfsmittel. Mehr Informationen: www.sightcity.net
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E-Mail: info@sightcity.net
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Transkript
hallo herzlich willkommen zum
Mitschnitt des Forums vom 28.05.2026
get ready with Me 1 Tag im Leben
von Taubblinden Personen im Deutschen Taubblindenwerk
Referent
Ines Aschenbrenner viel Spaß mit dem Vortrag bis dann
hallo morgen ja
wir sind gerade jetzt
eingereist und ich bin seit 15 Minuten in Frankfurt
so bin ich bisschen aufgeregt aber
meine Kollegin
ist seit halbe Stunde hier so
sie ist nicht so aufgeregt und
wir haben das
noch nicht so zusammen gemacht
so es ist bisschen vor uns auch bisschen
aufregen weil
ja seitlich haben wir
1. mal dass wir zusammen dies Vortrag halten vom Side
City so wir freuen uns dass wir durften
ach das haben wir jetzt brauchen hier
und ich muss nur sagen erstmal
wenn sie wenn ich so schnell bin denn bitte
geben sie Mir Bescheid
weil ich komme aus Indien
und meine Sprache ist sehr schnell
und ich weiß dass sie
alarmen und Gebärden gleichzeitig
kurz Bescheid geben
und kann ich natürlich bisschen langsamer
denn reden weil das ist Mein einfach
manchmal bin ich doch bisschen schnell
also wir haben uns überlegt wir stellen uns
mal ganz kurz vor ich bin
Lehrerin am deutschen
Taubblindenwerk beziehungsweise am bildungszentrum
hören sehen
Kommunikation
ich habe grundständig Sonderpädagogik studiert
und dann 1 aufbaustudium in Hamburg gemacht in See
und Hörbehinderung hieß das damals noch
und habe vor kurzem 1 ne
Zusatzausbildung
abgeschlossen
in low Vision in pädagogischen arbeitsfeldern
so das ist so Mein
grundsätzlicher Hintergrund
ich weiß nicht was wir hier falsch machen ha ha ha
genau und ich arbeite als Lehrerin am bildungszentrum
und ich bin Vikram jordri
ich arbeite auch im bildungszentrum als eine Lehrer
mit meinen Kollegen hier
Ines Aschenbrenner ich bin aber
ich habe eine in Groningen
studiert Geburts taubblindheit und Kommunikation
und das ist auch Mein schweren Punkt und
auch ich habe früher in Reha
gearbeitet bei uns in deutsches taubblindwerk als Reha
Lehrer und davor habe ich ganz in
gruppendienst gearbeitet als
ungelernte Kraft in ja weil
ja aber jetzt bin ich jetzt in den mit dem
schullern mit der Geburtstaubblindheit
beschäftigt so heute wenn ich hier was erzähle
kann sein ich mache der die das falsch
es tut Mir sehr leid aber
ich hoffe dass es
trotzdem okay ist weil Deutsch ist Mein 4. Sprache ja
so wir fangen an
Taubblindheit ich sehe hier in diese
Raum sind sehr viele
Menschen mit Hörsehbehinderung
über Hörsehbehinderung
und was wir heute erzählen es geht wie wirklich über
Geburtstaubblindheit
mit unserer Schule und unser Haus in Haus oder unsere
Klassen in in Schule
so das ist eine Spektrum aber
wir fangen mit dem geburtstoblin 1 an
wie hier auf dem Slide zu sehen ist da steht
Taubblindheit ist eine eigene
behinderungart und 1 gehörloser Mensch sieht 1 Auto
Ein blinder Mensch hört es
1 torblinder Mensch
findet ohne geeignete Partner die Straße gar nicht
so das ist 1 großer Unterschied zwischen was ist
Taubblindheit und was ist Blindheit und was ist
Gehörlosigkeit
dass eine Menschen mit doppelsehen findet einfach
ohne TBS die Straße gar nicht
ja und dann kurz
genau wir wollten unsere
Einrichtung einfach noch mal kurz vorstellen geht das
ich hab das Gefühl das geht nich
ja okay gut das Mikrofon also wir
als Einrichtung noch näher ran ja dann okay
gut gut Sängerin werd ich nich mehr
also wir bieten lebenslange
Unterstützung für
Taubblinde Menschen bei uns in der Einrichtung
das deutsche Taubblindenwerk
setzt sich zusammen aus verschiedenen
einzelnen Einrichtungen wenn man so möchte
wir haben 2 wohnheime
einmal in Hannover einmal in fischbeck wir haben eine
Werkstatt für behinderte Menschen
außerdem bei uns angesiedelt sind Dienste und Projekte
die Ausbildung zur taubblinden
Assistenz kann man bei uns machen wir haben 1 ambulant
betreutes wohnen
man kann bei uns die taubblinden
technische Grundausbildung für die in der Reha machen
und es gibt die EUTB also die ergänzen
unabhängige Teilhabe
Beratungsstelle taubblind in Niedersachsen bei uns
dann gibt es das
bildungszentrum das sind wir wir sind die Schule
wir sind das bildungszentrum hören
sehen Kommunikation oder auch kurz BiTS
das wird vielleicht im Vortrag noch mal vorkommen
dann wissen sie Bescheid was wir damit meinen
und im BiTS gibt es da ist einmal unsere Förderschule
mit angegliederter Werkstufe das heißt unsere Schüler
können bis zum 13. schulbesuchsjahr und die bei uns
unterrichtet werden und gefördert werden
in der Förderschule integriert ist 1 Internat
wir haben eine ambulante und mobile Frühförderung
einen Sonderkindergarten mit zurzeit 5 Plätzen
und da wird vielleicht bald mehr sein
und wir haben noch eine pädagogische Beratungsstelle
dann
ja genau das steht das
lese ich jetzt einfach nur vor wir sind eine staatlich
anerkannte Privatschule mit Internat
das hab ich grad schon gesagt zurzeit
haben wir 59 Schüler
5 Schüler darf oder 5+5 Kindergartenkinder
und davon sind 19 internatsschüler
unsere förderschwerpunkte sind intensives
Training der verbliebenen wahrnehmungsmöglichkeiten
Aufbau geeigneter Kommunikationsmöglichkeiten
Entwicklung des sozialverhaltens
Vermittlung von umwelterfahrung
Schulung lebenspraktischer Fertigkeiten
und unsere Rahmenbedingungen sind dass
4 bis 6 Kinder
unterschiedlichen
Alters in einer Klasse unterrichtet werden
und betreut werden sie 3-5
erziehen das richtet sich danach
ob es eine internatsgruppe is
oder ob es 1 Tages
eine tagesschülergruppe is eine tagesschülerklasse is
und eine Lehrkraft und
wenn es nötig ist dann können wir
Einzelunterricht anbieten
und haben eine
1:1 Begleitung zum Fachunterricht bei Sport
schwimmen und Rhythmik und lb
wir bemühen uns aber
weil wir eben
Klassen haben
dass wir die Kinder
wirklich auch um
eben das Sozialverhalten zu fördern dass die Kinder
mit mehreren
Schülern in einer Klasse unterrichtet werden können
danke
ja wir dachten
auch wir fangen mit dieser Eier an
Ausgangssituation bei uns in unsere Klassen sind
eine Taubblindheit als
1 Spektrum das ist das neue Begriff hier in es kommt
von nolligländer das ist Taubblindheit ist eine
Spektrum vom Taubblindheit
und das kann auch dass wir kriegen
Schule mit CHARGE oder Usher oder auch
einfach
Syndrom dass man nicht Kennen und aussprechen kann
so viele verschiedene und
jeder Schüler ist
ander oder Schülerin und deswegen
unsere Ausgangssituation vor jeder Schüler
ist besonderes und einzigartig
und da fangen wir mit Kommunikation an
weil wir sind eine
Kommunikation
also unser Schwerpunkt holen
sehen und Kommunikation in unseren Namen
nur dass erstmal
nicht jeder Schüler in ist gleichbar bei uns so ne also
also es das bedeutet im Prinzip dass wir uns
weil wir uns mit
mit angeborener
taubblindheit
beschäftigen jetzt auch in diesem Vortrag
dass es darum geht dass wir uns mit der
die Sprachentwicklung mit der
Kommunikationsform entwickeln
das werden sie auch gleich sehen
also es geht darum
wie kann man mit unseren taubblinden Schülern
eine Kommunikation entwickeln wenn sie
sich zum Beispiel im
präintentional oder frühintentionalen
kommunikationsbereich befinden
und noch gar keine
wirklichen Begrifflichkeiten haben
oder auch wie
nachher vielleicht in meinem Fall zu sehen
jemand der Begriffe hat aber
keine Möglichkeit hat sich selbst auszudrücken
und das sind so die
ja eine Frage schon ja
ja ich spreche zu schnell Entschuldigung
ich bemühe mich um Besserung
danke danke
genau also wir versuchen
darzustellen wie es
ist wenn wir Schüler haben die sich im
präintentionalen und im frühintentionalen
kommunikationsbereich
befinden wo körpersignale Mimik und der
hauptzugang sind
und wir versuchen
die Schüler aber auch dahin zu bringen
dass sie nicht nur verstehen was gesagt wird sondern
dass sie auch eine Möglichkeit haben sich selbst
auszudrücken ja
ich denke das ist das Wichtigste in diese
ins light ich geh mal zurück vor uns in
sein Entscheidung Faktor weil wir sind vom Schule
diese pädagogische Beratung das
ist das vor dem Spracherwerb oder nach dem
Spracherwerb die Taubblindheit weil das ist vor uns
habt an der Schule 1 Konzept vom ich habe einen Namen
du hast einen Namen die Sachen haben etwas etwas
Namen oder hat diese Schule dieses Konzept gar nicht
dass ich heiße etwas
und Leute haben einen Namen
und wenn diese
kann auch geburtstobling sein da kann in 2. Lebensjahr
4. Lebensjahr
vor uns wichtiges
hat 1 diese Schüler schon den Konzept vom Sprache
und das ist das
was wir uns
orientieren und nicht diesen medizinisch toblindheit
90 Prozent sehgrad oder
Hörrest und tralala wir sind wirklich als Pädagogen
genau
so
wir haben uns viel vorgenommen wir werden diese
also die PowerPoint wird ja auch zur Verfügung gestellt
und ich sehe jetzt schon wir sind schon bei 11 Minuten
und wir werden jetzt 1 bisschen
zügiger durchgehen müssen leider weil
genau ja also
bei uns ist es so die wahrnehmungssituation ist taktil
taktil die taktilität ist der zuverlässigste
sinneskanal bei Menschen die geburtstaublind sind
weil das sehen und hören sehr stark
eingeschränkt ist manchmal funktional nutzbar
wie bei meiner Schülerin die sie gleich kennenlernen
werden olfaktorische und propriozeptive
Reize sind gut nutzbar
und der vestibuläre sind die tiefenwahrnehmung sind
basiswahrnehmungskanäle
ja und davor
ist unsere Sprache dass wir heute in den Videos
auch vorstellen ist eine taktile
Sprache vom USA wo den sagen das ist pro taktil
aber wir nehmen einfach nur
taktilsprache erstmal so so
grob gehalten
und so alles was wir heute sehen ist
basiert auf auf eine
borderly textile modalität
und alles ist so
und bei uns das ist eineeine Sprache sagen wir so ne so
gehen
wir schneller weiter weil wir haben nicht so viel Zeit
genau und das
fasst das noch mal zusammen
taubblinden Pädagogik heißt Kommunikation
mit dem eigenen Körper
mit dem unmittelbaren Umfeld mit dem Rest der Welt
und Kommunikation findet auf basala
körpernahe Ebene statt
vor und Jenseits symbolischer Systeme
ja das machen das das machen wir weiter ja das CO
creating Communication was sie
da gerade gesehen haben ist im Prinzip
1 wissenschaftlicher Ansatz den wir da
ganz unterlegen ja ja
ich denke das ist das Wichtigste
dazu kurz zu erzählen was CO
Creative Kommunikation Mir bedeutet ist dass die
Objekten und taktile Gebärden haben keine Bedeutung bis
wir gemeinsam
verhandelt haben mit einer geburtstaubblind Schulerin
was hat das vor Bedeutung
und diese CO creating
ist diese Sprache ist dieses Konzept vom Sprache
ungefähr ne wenn auf eine emotional Ebene erstmal
nur wenn ich Lust habe was zu reden was ich fühle
dann will ich was reden was erzählen
so also im Prinzip wenn wir jetzt dann doch was dazu
sagen bedeutet das
dass man eine emotionale
Verbundenheit miteinander entwickeln muss dass man
verstehen muss was sind so zum Beispiel
Dinge die das Kind oder derjenige am liebsten macht
und das sind so die
das ist die Basis auf der man anfangen kann
Kommunikation zu entwickeln der eine
mag zum Beispiel gerne
schaukeln dann ist schaukeln
etwas was vielleicht als 1. Gebärde auftaucht
oder jemand Anders
mag gerne bestimmte
Nahrungsmittel dann sind das vielleicht
im im Bereich essen wir gehen essen
das ist 1 Löffel
das sind dann vielleicht die Bereiche wo die 1.
Kommunikation stattfindet
um einfach erstmal eine Basis zu haben
und ja dann gehen wir das hier
genau das ist 1 Kreis den wir bei uns in der Schule
entwickelt haben in der pädagogischen Beratung
und dort haben wir einfach alle
alle kommunikationssysteme aufgeführt die bei uns
relevant sind die wir anbieten
und da haben wir unterteilt in flüchtige
Kommunikationsmittel und stabile Kommunikationsmittel
das ist total wichtig
dass man sich dessen
bewusst ist dass zum Beispiel Sprache 1 flüchtiges
Kommunikationsmittel
ist das ist danach weg wenn es ausgesprochen ist
aber wenn man zum Beispiel Piktogramme bezugsobjekte
oder auch Schrift
nimmt das sind stabile kommunikationsmethoden
wenn dort eine Kommunikation
stattgefunden hat ist die immer noch vorhanden
das heißt wenn ich mit Kindern 1 Piktogramm nehme
und das und sozusagen
benutze um zu sagen wir gehen jetzt essen
dann ist das etwas
dass das Kind mitnehmen kann in der Hand hat
und auch neben dem Essensteller ablegen kann
und dann auch zum Beispiel
abschließend anschließend an den Plan
wieder zurückhängen kann in die Kategorie
dass es passiert
hm genauso mit dem bezugsobjekt ja ja ich denke die 2.
Teil von diese diese Piktogramm oder
diese Grafik
ist für uns wichtigste als Geburtstag in Pädagogen
dass für uns ist diese
was du in Hand
mitnehmen kannst zum Beispiel 1 bezugsobjekt
ist A UNO da fangen wir an
und heute was wir zeigen auch sehr viel
über wir haben in unsere Klassen
eineeine Schulerin gehabt und oder 2 Schulerin
und da in eine unser Alltag
mit Bezugsobjekt haben wir angefangen
und und das ist eine sehr stabile
und auch greifbarer
kommunikationmittel und oft wird das so gesehen als
das ist doch keine Sprache
die sind nur Objekten und Löffel und tralala
aber ich denke vor uns
die sind genau
Äußerung wünsche
und selbstbestummen Leben das sind die Objekten
und da fangen wir an danke
zum Beispiel diese Beispiel ist vom eine Schulerin
vom von Mein Klasse und diese
alle Objekten die um diese Tafel hängen hab ich in in
nach 1 System jede
Aktivität jede Unterricht hat 1 Objekt
und er sich zu uns gekommen ist seit halbes Jahr
1 Jahr
hatte sie gar kein System
und das ist da haben wir angefangen dies
geburtstaubblind und zum Beispiel ganz
rechts bin ich mit Mein Mein
Ankündigung Mein Objekt oder
Sport oder Rhythmik und so das ist nur 1 grob und
Bezugsobjekt Plan
und es hängt vertikal am
am Wand und nicht in eine kleine Box weil dann hat
jeder Objekt
hat eine feste Platz zum Orientierung das ist nicht
random das ist bewusst
1 feste Platz alles und
also bezugsobjekte entwickeln sich
in der Kommunikation
eben aus diesem CO
creating was wir vorhin kurz angerissen haben heraus
dass gemeinsam über etwas verhandelt
wird oder dass
in bestimmten
Situationen einfach immer dasselbe Objekt
angeboten wird damit es eben einen einen
Sinn für das Kind ergibt
damit sie zum Beispiel weiß
okay wenn ich jetzt dieses Stück
Teppich in die Hand gedrückt bekomme
das fühlt sich an wie die Wand bei uns in der Turnhalle
deswegen ist das
die Turnhalle
und deswegen würde
es zum Beispiel für dieses Kind keinen Sinn machen ihn
ihr 1 Miniatur
Fußball in die Hand
zu drücken und zu sagen das ist Sport
das ist natürlich etwas was man
über die Zeit vielleicht verhandeln
kann und sagen kann okay das kriegst du immer
aber sinnvoller ist es wenn man davon ausgeht okay
wenn du in den Raum reinkommst du bist
geburtstaubblind dann ist das 1. was du fühlst die
die die Wand und da ist
eben dieser Stoff an der Wand und deswegen ist das das
bezeichnen wir gehen in den Raum
wo diese Wand ist oh ich denke das ist 1 guter Punkt
Ines so oft haben wir auch gesehen früher haben die
Kollegen zum Beispiel Lego Figuren als
reitenunterricht eine Lego Pferd ich denk
keiner von unserer Schule und haben die ganze Pferd
das taktile Gefühl
so das ist oft eine sehr schlechte Objekte
das Bezugsobjekt meistens ist das Haar
von den Pferden die riechen oder diese Gürtel ja ne
das sind so als als grobe Ideen so man taktil denkt
was ist eine gute Objekt
und wenn man dann 1 Objekt hat
dann kann man irgendwann in die
symbolphase eintreten und sagen okay
dann macht man es kleiner
dann macht man zum Beispiel nicht mehr den
Helm der nach Pferd riecht
sondern dann kann man vielleicht
etwas nehmen was sich nur noch so anfühlt wie der
Helm und so weiter und so fort
dann kann man eben immer abstrakter werden
jetzt kommen wir zu den fallbeispielen ich
habe 1 Video aufgenommen von Annie
Annie ist im 09.2008 geboren
sie hat das CHARGE-Syndrom
geht damit also zu den geburtstaubblinden Menschen
sie hat keine Gehörgänge
und und sie kann also nicht hören
ihr rechtes
Auge hat 1 Aderhautkolobom und dort hat sie
10 Prozent seevermögen
was sehr wenig ist aber sie zieht daraus
einen sehr guten funktionellen nutzen
das heißt im 1. Moment wenn man sie so sieht sie
bewegt sich sehr sicher in unbekannten räumen
sie bewegt sich wirklich sehr sicher man sieht es
so n bisschen an der Kopfhaltung ich denke
die Menschen die sie zuerst sehen
würden nicht auf den 1. Blick denken
dass sie so schlecht
sieht denn das linke Auge ist komplett blind
außerdem hat sie Zöliakie
was natürlich auch ihren
Gesamtzustand manchmal beeinflusst
weil sie halt einfach
vielleicht ungeklärte Schmerzen hat Bauchschmerzen hat
genau ja
sie ist seit dem Sommer 2.025 im BiTS
und sie hat insgesamt 4 Schulen
besucht mit unterschiedlichen kommunikationsansätzen
es wurde zum Beispiel mit ihr
ne Zeit lang konsequent nur gebärdet und
und es ist auch so dass sie wenn man mit ihr gebärdet
einige Gebärden
auch durchaus versteht und dann auch entsprechend
reagiert aber sie selber gebärdet überhaupt nicht
das heißt sie selber hat gar kein System
keine Möglichkeit sich auszudrücken
und bei ihr haben wir weil sehen
bei ihr eben obwohl sie so schlecht sieht
ist trotzdem sehen
für sie sehr wichtig
deswegen haben wir erstmal mit piktogrammen angefangen
die sie auf einem Stundenplan
präsentiert bekommt die sie dann abnehmen kann und
quasi in die erledigt Kiste tun kann wenns vorbei is
was total toll is weil
sie jemand ist der sie
auch zu Verhaltensauffälligkeiten neigt
und wenn sie nicht verstanden wird oder
glaubt sie wird nicht verstanden dazu neigt
sich selbst zu verletzen ich weiß nicht hab ich ja
nicht aufgeschrieben
und das hat sich gebessert
das ist das was man im Video sieht Mein Video
sag ich gleich
ist sehr viel schlechter als das von wikram aber
ich hab's jetzt trotzdem mal mitgemacht
weil ich aus irgendwelchen
Gründen ganz oft schwarz gefilmt habe und
deswegen werden sie nicht den Stundenplan sehen leider
aber sie werden sie in Aktion sehen so ja
und diese Mein
Fallbeispiel ist eine Schulerin Mila
sie ist 14 Jahre alt
wir haben sie in Date und Taubblindenwerk seit letztes
Jahr und bei uns in die Klasse seit dieses Jahr August
sie ist geburtstaubblind
600 Gramm geboren
ganz Klein
und hat sie auch sehr viel
auch mit der kognitiven Entwicklung
globalen Entwicklung
erstolenheit die hat zum Beispiel in 8.
im Lebensmonaten
1. Lebensjahre nur im Krankenhaus gewohnt seitdem
war sie überall in verschiedene
Einrichtungen war sie in Osnabrück in eine
Kindergarten mit einem
Wohnheim dann war sie in einer Schule
wo hat sie sehr viel autoaggression
selbsthauen andere menschenhauen kulärzierenhauen weil
da hat keiner sie verstanden
und dann ist sie letztes Jahr zu uns gekommen
als Vierzehnjährige Teenager
und wir haben angefangen mit einer
und ja das eine taktile Ebene zu verstehen
und seitdem
muss ich sagen dass es wirklich eine Entwicklungsschub
kommt diese Schullehrerin
hat jetzt verstanden dass er das gebären sie gebärtet
jetzt auch mit uns so so duschen und essen
und einkaufen
und auch Objekten diese Objekten hat das war unsere
Ausgangssituation Punkt so ne
jetzt ist es 2 Videos
ich weiß nicht ob sollen wir diese Licht
also am Anfang
hab ich jetzt n paar Fotos
eingefügt einfach um mal zu zeigen das ist Annie
gemeinsam mit
der Schülerin die wikram
gleich vorstellt die 1. Bilder
Annie ist sehr
gesundheitsbewusst tatsächlich sie isst gerne
frisches Gemüse und
hilft auch beim schneiden
da sieht man jetzt gerade vor
ihr liegt das Piktogramm für basteln
sie bastelt wirklich gerne
da kommt sie dann auch gerne mit
der Platz wo sie vorher gelegen hat das ist
1 Ruheort da darf sie sich zurückziehen
und auch mal liegen weil sie
als Kind mit CHARGE-Syndrom halt auch einfach
111 Wechsel braucht
ja genau ja
es ist tatsächlich bei
Anni so dass ich ab und zu auch mit ihr arbeite
während sie liegt
ich weiß nicht ob es bekannt ist aber Charge
Menschen mit CHARGE
Syndrom haben oft auch 1eine Störung im Gleichgewicht
Sinn und es fällt Ihnen darum schwer
vielleicht auch im sitzen zu arbeiten und
und sie mögen
es dann einfach nicht so gerne im sitzen zu arbeiten
bei Anni merkt man dass sie
sie arbeitet auch gerne im sitzen
dass es sie gewöhnt sie
es ist wird dann aber auch schneller müde
und freut sich auch wenn sie sich mal hinlegen
kann und freut sich tatsächlich auch wenn man ihr dann
Angebote macht und sie darf dabei liegen
und ist auch aktiv dabei trotzdem
bei den angeboten die sie bekommt
das ist Anni die einfach noch mal so n bisschen
für sich
ist noch mal nach sie weiß dass ich da bin ich sitze
neben ihr aber sie
denkt noch n bisschen über die Situation
nach man sieht dass sie sich freut sie ist
ich hab die Sequenzen doch etwas zu
lang gemacht das ist Anni
bei einem ihrer
Lieblingsfächer oder zumindest
na ja das stimmt gar nicht
aber sie geht sehr gerne zur Ergotherapie
leider wie gesagt ich
bin einfach wirklich schlecht im Film
ich habe da
filmen wollen dass sie mit der Lehrerin
verhandelt hat darüber dass sie nicht laufen wollte
und und dann durfte sie in den
Therapiestuhl
ist jetzt in dem Therapiestuhl was man aber sieht ist
sie hat die ganze Zeit das Piktogramm in der Hand
das heißt sie ist
die ganze Zeit weiß sie wo es hingeht was passiert
in früheren Situationen
hatten wir das durchaus
auch dass wir sie mitgenommen haben zu unterrichten
und dann hat sie sich gehauen
sie hat geschimpft sie ist mit dem Fuß aufgetreten
sie ist nicht
fremdverletzend
die ist tatsächlich
autoaggressiv
aber dann wird sie manchmal wirklich hat sie
am ganzen Körper
blaue Flecken gehabt und ja und
da ist die Situation zu Ende wir haben
das hab ich leider auch nicht mehr filmen können das
wir haben es im Stundenplan
dann halt ausgetauscht gegen 1 neues Objekt
und auch kommuniziert jetzt ist die
Ergotherapie fertig
und sie hat dann
sie ist ganz begeistert und ohne Probleme die neue
Aktion akzeptiert
sie ist gerne in ihrem Zimmer muss man
dazu auch wissen und dann war sie früher auch oft
nicht da rauszubekommen
aus ihrem Zimmer
jetzt kommt sie mit sie findet den Weg selbständig
geht zu ihrem Platz
weiß was sie erwartet und sie
sucht das Essen das nicht da steht
das passiert ganz oft dass es halt schon da steht
da hat sie sich dann auch oft gehauen jetzt
genau das hat sie jetzt nicht gesehen dass ihr
von gegenüber die Gabel
angereicht wurde deswegen hab ich ihr sie hier
n bisschen unterstützt
und dann isst sie selbstständig
das ist jetzt eine
1 Angebot was sie bei uns in der Lehrwerkstatt bekommt
das haben haben sie vorhin auf dem
auf der einen
Folie gesehen dass das zu unserem bildungszentrum
dazu gehört und
dort kann sie
unterschiedliche
Tätigkeiten machen und sie ist da
tatsächlich manchmal sehr ungeduldig
also sie mag nicht immer die gleichen Sachen machen
und bekommt darum von der
Lehrkraft die dort zuständig ist
unterschiedliche Materialien angeboten
und macht das dann auch selbstständig und sie ist
wirklich visuell
sehr interessiert
das kann man hier auch noch mal sehen
und man sieht auch
was ich einfach toll finde
diese Momente sie ist sehr viel ausgeglichener
sie ist und ja sie ist einfach n bisschen
entspannter ich würde
jetzt nicht so weit gehen zu sagen sie ist glücklicher
das kann ich nicht
beurteilen aber ich glaube sie ist
einfach entspannter im Alltag und
ich hoffe dass
das ist so das große nächste Ziel dass sie
die Piktogramme
die sie bekommt
dann auch dazu
nutzen kann um selbst zu sagen was sie machen möchte
mal
ne ganz kurze Ergänzung noch weil das
ist Mir total wichtig
wir haben den
Eindruck das ist natürlich immer alles subjektiv
aber wir haben den Eindruck gehabt dass sie früher
wenn ihr etwas
gebärdet wurde
dass sie schon auch verstanden hat was
von ihr erwartet wurde
aber sie hatte so einen hohen
erwartungsdruck und sie konnte halt nicht nein sagen
und sie hat sich nicht getraut zu diskutieren
und deswegen war diese Szene
wo sie mitgegangen ist
und dann aber gesehen
hat okay guck mal hier steht aber Mein
Therapiestuhl vielleicht kann ich damit ja fahren
das hat sie vorher nur ausgedruckt
gedrückt um in in autoaggression
und jetzt hat sie
ist sie da sehr viel ruhiger in der
Rangehensweise
und sie hat das Vertrauen
dass sie dann auch verstanden
wird und dass es auch okay ist
es Anders zu machen ja
so ich wollte nur fragen ich habe auch hier eine
videobeispiel
so ich spreche nebenbei auch das ist
meine Schulerin die ich gerade
habe ich so gefilmt das Video als
aufstehen in die Schule 1. Stunde
sie ist gerade aufgestanden mit dem Erzieherin
und geht sie erstmal zum
unser zweiwöchige Schlafrhythmus Plan
das hängt hier und sie nimmt sie 1 Bett
dass sie sind die alle sind die so viel
so Bett und die nimmt 1 Bett als
1 Matratze weg und packt sie und dann weiß ich okay
ich muss eine7 nächste hier schlafen
und dann gehe ich nach Hause zu meinen
Eltern so das ist 1 1.
was wir gerade jetzt mit dem
Kollegen der Erziehungsdienst da machen
ja und denn
und jetzt wurde da gebärdet jetzt gehen wir erstmal
was
nein sie will was anderes sie will diskutieren
ja wie alle normale Schüler
morgen Kinder die wollen nix in die Schule gehen ja
und dann nach die kleine Diskussion würde
erstmal morgens wo ist
meine T Shirt wo ist meine Hose in den Raum
hier die sind alle verschiedene Stelle
so das ist n bisschen taktile
so ausgedacht Mein
deine Socken sind da Mein T Shirt ist in den Schrank
das bisschen verteilt ist nicht alles
ist in einem Schrank ist
weil soweit ist sie noch nicht
in einem Ordnungssystem
und was ich auch
merke hier auch in diese sequence dass
die will auch hier auch Wunschen äußern kann und darf
was will ich anziehen in die Schule
und da wurde auch diskutiert diese Hose diese T Shirt
und da fangen wir erstmal in
unsere in Schule weil wir
in Internat Schule sind mit Unterricht das ist
mit Erziehung Dienst und die Lehrkräfte zusammen als 1
große
lernen Effekt
das ist lebenspraktische Fähigkeiten das kann ich als
Lehrkraft morgen Vormittag nicht da sein davor
hat meine Kollegen
Erziehungsdienst anziehen alleine aussuchen Kleidung
so dass sie diese kurze sequence from
ja get ready with me vor die Schule
ja ich denke das Film
sind viel schöner als
das das ist ich denke es ist mal visueller und 1
besser als was ich es Taubblindheit vorstellen kann
ist besser wenn ich einfach zeige
sie ist 14 Jahre alt und sie ist bei uns seit August
so nicht so Lange hier 1. Schuljahr ja
wo sie früher hart war
gab's sehr viele Schwierigkeiten
und Kommunikationsschwierigkeiten
und sehr viel Aggression und autoaggression
so ja jetzt geht's beim frühstücksituation
aus selbstständig auch essen
mit Gabel und so und das
war haben wir auch angefangen
weil früher hat sie einen Button
die wurde alles sondiert
so wir haben angefangen mit eine feste
Nahrungsmittel
so das ist unser nächstes Ziel die hat seit
2 Monaten ne so 1 Monat
ist sie jetzt erstmal
Nutellabrot bei uns sehr gerne danke ja
und da merkt man meinen Kollegen
was ich so hat
so gefreut weil sie hat Nutellabrot gegessen und nichts
disperierte essen ganze Zeit ja
das noch mal in den Sequenzen Stundenplan
das ist bei ihm bei meinen Schulen in
Zimmer da ist hinten in den Bett
so das ist immer da die die
diese Stundenplan
sind Objekten sind immer da die sind nicht weg und in
Box und versteckt
und so Fang ich an das ist
Armband das bin ich
so ich nehme wenn ich Mein Unterricht anfange Mein
Ankündigung dass ich hier in meinen Arm hier auch habe
das bin ich
wir nehmen das rauge ich mache mit dir etwas
und so ja und wir haben da oben so eine Glasflasche
Recycling wir bringen unsere
Glasflaschen weg weil sie muss in Bewegung
bisschen etwas wer lernen
sitzen und lernen ist schwierig
und da gehen wir einfach
raus mit diesen Objekten
ich und ne Glasflasche mit wikram und
und da haben wir angefangen ich denke
in Dezember haben wir mit diese Unterricht in
Reihe anfangen mit mit m Glasflaschen wegbringen
ich wusste auch nicht ob sie das schaffen kanns
und haben wir probiert
und sie hat verstanden so wirklich und
das wirklich taktil hat sie die ganze Arm da rein
und so fühlen und das ist jetzt hier
stecken sie hat das noch nie gesehen
so das war 1. mal bei uns okay was ist das
dieses Objekt wo ist die Glasflaschen reingehen
ich denke alle müssen sie was tun vor Umwelt und Mir
Leni
unser Schulen macht auch was für Umwelt machst so ja
das
und jetzt sind wir fertig und das ist das taktile Humor
da reinstecken Tasche fertig
das finde ich lustig weil die Tasche ist weg in den
in Jacke rein so ne
weil nur fertig zu gebären da hat keine Emotion
das ist keine Bedeutung da muss man bisschen taktile
Humor mitbringen so bisschen
das ist zum Beispiel nächste Stunde in einer unserer
Unterricht in der Musikstunde ich
leider haben wir das
den Gruppenstunde ich hab kein
fotoerlaubnis nicht die ganze Gruppe zeigen
das ist für unsere Schule in Musik
ablecken oralerkunden
das ist alles diese
sensorische Information dass ich kriege von meinen
im unbereich
und so sind alle spielgeräten bei uns erstmal
probiert ja sie sie hat eine
wie heißt das diese Gerät auf Deutsch
was ist das Tisch
Tisch tischhafer das ist eine kleine Gitarre und sie
sie leckt das und das sind aus Strings
und sie probiert das mit Zunge und Lippen und
alles ist so wirklich
so taktisch auf eine oralebene so ne so
der nächste Video ist
jetzt zum Beispiel sie ist in unsere
Turnhalle unsere unser Unterricht
und da ist sie gerade läuft sie auf einem
die Bank
und und 1 Wand lang 1 sehr taktile Wand lang
nächste Stunde Unterricht sagt sie
klettert sie hoch wirklich alleine
auf einem so Leiter und und dann sie ist voll
taubblind geburtstaubblind die hat noch nie das
was gesehen und dann muss sie da unten rutschen
auf diese Bank so 1 Rutsche so dass alles ist so
emotionalebene
vorbereitet was sie jetzt heute sehen
das hat 1 Jahr gedauert
das war nicht nur heute so
und diese Beziehung ebnet
okay und dann die die Sportlehrerin
die hat auch 11 Beziehung jede Woche
machen wir das gleiche kleine Schritten und
jetzt zum Beispiel auf balancieren weil sie hat aus
Spastik mit den laufen die war in
1. Lebensjahr in einen Rollstuhl und eine Schubkarre
geburtstaufen
hat sehr spät laufen gelernt das war eine große Thema
und da zwischendurch mussten auch diese diese
diese diese lern
Einheiten muss 1 Spaß haben so diese taktile so so
wackeln diese diese Bank
das das sind alle Effekte die sie reingebaut sind es
zum Beispiel jetzt
ist sie soweit aus unser Sportunterricht dass sie
kann alleine auf die 2 Ringe hängen lassen kann und
das war vor uns oh oha das das geht auch das
und jetzt danach gibt's manchmal auch Pausen
geht sie in eine bei uns in diese diese Massage Sessel
sehr taktisch liegt sie dahin in dem Massage Sessel als
Pause von die anstrengende Schule
das war so 1 großer Blick in
Alltag in die Schule bei uns in mit 2
Beispiele danke
ja genau zwischendurch
konnten sie zum Beispiel auch die Wand
sehen von der Turnhalle die taktil erfahrbar ist
genau ja ja danke schön
Mehr Informationen finden Sie unter sightcity.net/F032004.
vielen Dank und bis zur nächsten SightCity tschüss