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Der deutschsprachige Teil unseres zweisprachigen Messe-Podcasts mit Fachvorträgen, Interviews und Innovationen für mehr Inklusion.

SightCity Forum 2026: Shared Decision Making: Ärzt:innen und Patient:innen auf Augenhöhe

05.10.2026 16 min

Video zur Episode

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Zusammenfassung & Show Notes

Shared Decision Making heißt: Ärztinnen und Ärzte entscheiden gemeinsam mit ihren Patientinnen und Patienten über die Therapie. Dario Madani und Dr. Sandra Jansen von PRO RETINA Deutschland erklären, warum das die Therapietreue stärkt, wie es in der Augenheilkunde bei feuchter AMD aussieht und was das Kieler Projekt SHARE TO CARE zeigt. Ihr Rat an alle Betroffenen: Stellen Sie Fragen. Ein Forumsbeitrag von der SightCity 2026.


**Shared Decision Making: Ärzt:innen und Patient:innen auf Augenhöhe – Wie kann „Shared Decision Making“ heute und in Zukunft aussehen?**
Forumsbeitrag | SightCity 2026 | aufgezeichnet am 29. Mai 2026

Mit: Dr. Sandra Jansen und Dario Madani, PRO RETINA Deutschland e. V.

Der Vortrag ersetzt keine ärztliche Beratung.

Begrüßung: Was heißt Shared Decision Making? (00:00:00)
Dario Madani, Geschäftsführer von PRO RETINA Deutschland, erklärt den Begriff: geteilte und gemeinsame Entscheidungsfindung. Entscheidungen, die gemeinsam getroffen werden, sind gut für alle Beteiligten.

Warum gemeinsame Entscheidungen die Therapietreue stärken (00:02:26)
Wer versteht, warum eine Therapie nötig ist, bleibt eher dabei. Die Antwort „Weil ich das sage“ untergräbt die Therapietreue. Das gilt besonders für Spritzen ins Auge, deren Wirkung man nicht sofort spürt.

Medizinische Evidenz trifft Patientenwunsch (00:05:01)
Dr. Sandra Jansen beschreibt Shared Decision Making als Kombination aus medizinischer Evidenz und dem, was den Patientinnen und Patienten wichtig ist. Im Notfall entscheidet weiter die Medizin. Ansonsten braucht es offene Gespräche über Chancen und Risiken von Diagnose und Therapie. Aus der Beratung bei PRO RETINA kennt sie den Satz: „Ich kann doch dem Arzt keine Fragen stellen.“

Beispiel Brustkrebstherapie: Was Patientinnen wichtig ist (00:07:09)
Laut einer Befragung, die Jansen zitiert, nennen 70 Prozent der Ärztinnen und Ärzte den Erhalt der Brust als höchste Priorität, aber nur 7 Prozent der Patientinnen. Tipps für das Arztgespräch:
- Sich vorbereiten und Notizen machen
- Eine Begleitperson mitnehmen
- Fragen stellen

Augenheilkunde: Treat and Extend bei feuchter AMD (00:08:56)
Chronische Augenerkrankungen wie die feuchte AMD, die pathologische Myopie oder Netzhautdystrophien erfordern langfristige Therapieentscheidungen. Monatliche Spritzen belasten Betroffene und Angehörige. Beim Schema „Treat and Extend“ werden die Abstände individuell und gemeinsam festgelegt. Therapieabbrüche haben oft keine medizinischen Gründe, sondern liegen an Wegen, Begleitung und Organisation.

Das Projekt SHARE TO CARE in Kiel (00:11:23)
Am Universitätsklinikum in Kiel wurde Shared Decision Making klinikweit eingeführt, gefördert über den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses. Die Bausteine:
- Kommunikationstraining für Ärztinnen und Ärzte
- Verständliches Informationsmaterial, auch online
- Aktivierung der Patientinnen und Patienten, Fragen zu stellen
- Unterstützung durch geschultes Personal, das das Material in Ruhe mit ihnen durchgeht
Jansen berichtet von deutlichen Verbesserungen und davon, dass die Klinik die Leistungen inzwischen über Selektivverträge abrechnen kann.

Fazit und Appell: Stellen Sie Fragen (00:14:29)
Shared Decision Making verbessert nach Überzeugung der Referierenden Therapieerfolg und Vertrauen. Ihr Appell an Betroffene: Werden Sie Expertin oder Experte in eigener Sache und sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Und an die Ärztinnen und Ärzte: Sprechen Sie mit Ihren Patientinnen und Patienten.

Weitere Informationen und das vollständige Transkript: https://sightcity.net/f033002


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Transkript

Herzlich willkommen zum Mitschnitt des Forums vom 29.05.2026: „Shared Decision Making: Ärzt:innen und Patient:innen auf Augenhöhe – Wie kann Shared Decision Making heute und in Zukunft aussehen?“ Referenten: Dr. Sandra Jansen und Dario Madani. Viel Spaß mit dem Vortrag! Hallo, mein Name ist tatsächlich Dario Madani. Viele Leute sagen Mario Madani, aber wie ich immer sage: Mario ist ein echt toller Typ. Dario Madani, PRO RETINA Deutschland e. V., ich bin der Geschäftsführer der PRO RETINA, und ich bin hier mit meiner Kollegin, der Frau Dr. Sandra Jansen, und wir möchten gerne mit Ihnen über ein Thema reden, das, glaub ich, noch gar nicht so bekannt ist, zumindest in der Abkürzung nicht: SDM. Siegfried, Dario – oder Dora – und Martha. SDM, was heißt SDM? SDM heißt Shared Decision Making. Und ich würd gern so anfangen, um zu fragen: Wer ist hier im Raum, der als Partnerschaft hierhin gekommen ist, egal ob verheiratet oder Assistenz oder Freund, Freundin? Einfach mal rufen. Sind hier nur individuelle Personen alleine drin, oder ist hier mit – sind hier gemeinsam Menschen zusammen reingekommen oder haben sich reinführen lassen oder was auch immer? Und da ich vollblind bin, kann ich kein Kopfschütteln oder Nicken oder Hände sehen, aber mal sagen: Sind hier Leute, die partnerschaftlich hier hingekommen sind? Nein, nein, keiner. Okay, dann machen wir das anhand unseres Beispiels von Frau Jansen und von mir, und zwar: Shared Decision Making. Shared Decision Making heißt übersetzt so viel wie die geteilte und gemeinsame Entscheidungsfindung. Und ich wollte eigentlich mit der Gruppe anfangen oder mit Leuten anfangen, die hier zusammen hingekommen sind, weil es ist immer eine – eine gemeinsame Entscheidungsfindung, Dinge zu tun, wie jetzt zum Beispiel hier auf die SightCity zu kommen, oder eine gemeinsame Entscheidungsfindung auch für mich mit meiner Kollegin Frau Dr. Sandra Jansen, hier einen Vortrag zu halten. Und wenn man gemeinsam Entscheidungen findet, also Decision shared, dann sind die Entscheidungen auf Augenhöhe und gut, und zwar für alle Beteiligten, nicht nur für eine Seite, die sagt: So wird das jetzt gemacht. Als Geschäftsführer meint man immer, man könnte das tun, aber Gott sei Dank ist es in der Praxis nicht so, sondern man teilt die Entscheidungsfindung. Und diese Entscheidungsfindungsteilung ist ganz, ganz, ganz wichtig, gerade im Bereich der Medizin, gerade im Bereich der Patienten-Arzt-Kommunikation, gerade im Bereich der Patienten- Pflege-Mitarbeiterinnen-Kommunikation. Shared Decision Making bedeutet also, dass wir gemeinschaftlich auf Augenhöhe Entscheidungen über zum Beispiel die Therapien finden und treffen. Und diese gemeinsame Entscheidungsfindung ist nicht zuletzt deswegen wichtig, weil so die Therapietreue, egal für welche Therapie, einfach steigt, und zwar immens steigt. Und das ist – das ist erwiesen. Das ist nicht irgendwie eine Idee, die uns jetzt gerade eingefallen ist oder anderen, schlaueren Leuten als uns eingefallen ist, sondern es ist erwiesen, dass Shared Decision Making im klinischen Alltag zu besseren Erfolgen führt. Und ich mein, wenn man darüber nachdenkt, dann – dann ist es eine Logik, die dahinter ist. Wenn man zum Arzt geht und versteht, warum soll ich jetzt zum Beispiel diese Therapie nutzen, warum – und die Frage „Warum?“ ist ganz wichtig. Warum? Ich darf auch fragen: Warum? Ja, es ist nicht so, dass der Arzt einfach nur sagt: Du musst. Und wenn ich frage, warum, sagt der Arzt: Weil ich das sage. Ja, das wär falsch, und das ist falsch. Und wir haben über viele, viele Jahre haben wir da verstanden, dass diese Art der Kommunikation nicht funktioniert, weil es einfach die Therapietreue untergräbt und dafür sorgt, dass Menschen zum Beispiel in unseren Augenthematiken, wenn es um Spritzen in die Augen geht, die man vielleicht – bei denen man vielleicht nicht direkt, nachdem man eine Spritze ins Auge bekommen hat, den Effekt merkt oder den Effekt fühlt, und dass man trotzdem verstehen muss: Warum muss ich denn jetzt diese Spritze nehmen? Warum muss ich jeden Monat, alle zwei Monate, alle drei Monate, hoffentlich zukünftig nur noch alle sechs Monate oder neun Monate zum Arzt, um eine Spritze ins Auge zu bekommen? Und diese gemeinsame Entscheidungsfindung ist: Du solltest das tun, weil, und du kannst es tun, weil, und du entscheidest dich dafür, ob und wenn ja, warum. Das ist Shared Decision Making auf 'ne ganz rudimentäre Art und Weise. Und meine liebe Kollegin Frau Dr. Sandra Jansen wird Ihnen das jetzt noch viel, viel detaillierter erzählen und den Part übernehmen, der sicherlich noch interessant ist, was die Validität dieser Themen angeht. Ganz, ganz viel Spaß bei dem Thema, was Ihnen die Frau Sandra Jansen jetzt erzählen wird. Dankeschön. Danke- schön. Auch noch mal herzlichen Dank für die Einladung. Ja, was ist Shared Decision Making? Das ist wirklich ein ganz schwieriges Wort, und nur weil's Englisch ist, man sich überlegt, ist es bestimmt gut, ne? Aber man könnte es auch einfach gemeinsame Entscheidungsfindung nennen, gemeinsame Entscheidungsfindung zwischen Arzt, Ärztin und dem Patienten oder der Patientin, also eine Kombination aus medizinischer Evidenz und Patientenpräferenz. Also wenn ich denn schon mal erzähle, ja, Shared Decision Making, gemeinsame Entscheidungsfindung, und: Oh Gott, dann muss ich jetzt mitentscheiden, ob ich operiert werde oder nicht? Nein, natürlich nicht. Gerade im Notfall entscheidet natürlich der Arzt und die medizinische Evidenz, aber auch die Patienten spielen da in bestimmten Themen doch eine große Rolle bei der Kommunikation. Es soll eine transparente Kommunikation über Chancen und Risiken der Diagnose und auch der Therapie stattfinden, sodass man dann gemeinsam eine informierte und auch eine individuelle Therapieentscheidung treffen kann. Die Kommunikation ist ganz besonders wichtig. Auch wir erleben das bei der PRO RETINA immer wieder: Manchmal findet gar keine Kommunikation zwischen Patient und Arzt statt. Aber das beruht auf Gegenseitigkeit. Ich hatte eine Dame, 75 Jahre alt, in der Beratung, feuchte AMD, und dann kommen Fragen, ich denke: Das hätte sie besser den Arzt fragen sollen. Und sie sagte: Ja, aber, aber ich kann doch dem Arzt keine Fragen stellen. Ja, unbedingt, bitte tun Sie das! Und wir ermutigen immer unsere Ratsuchenden: Stellen Sie Fragen, das ist die oberste, oberste Priorität. Wer nicht fragt, bleibt dumm. Und ein anderes Beispiel, jetzt mal aus dem – aus der Brustkrebstherapie: Hier ist dieses Thema gemeinsame Entscheidungsfindung schon viel, viel weiter vorangeschritten. Die Ärzte – man hat Befragungen durchgeführt, was denn Ärzte bei einer Brustkrebstherapie am wichtigsten finden, was für sie die höchste Priorität ist. Und die Ärztinnen und Ärzte haben tatsächlich gesagt: Na ja, zu 70 Prozent ist die höchste Priorität, die Brust zu erhalten. Hätte ich jetzt auch gedacht. Aber fragt man die Patientinnen, ist es tatsächlich nicht so, dass nur 7 Prozent der Patientinnen wünschen – oder ist das die oberste Priorität, die Brust zu erhalten. Da ist tatsächlich in der Kommunikation ein Missverständnis, was man ganz einfach klären könnte, sodass hier der Dialog, der offene Dialog, ja, sehr entscheidend ist. Und das heißt, ja, Shared Decision Making, gemeinsame Entscheidungsfindung, das heißt das aus der Patientensicht: Viele Betroffene, wie schon gesagt, sind ganz unsicher im Arztgespräch. Bereiten Sie sich vor, machen Sie sich Notizen, nehmen Sie jemanden mit und stellen Sie Fragen dazu, denn das ist Teilhabe und Empowerment, Stärkung, und ja, selbstbestimmtes Leben ist es. Und die Lebensumstände – Sie sind der eigene Experte in eigener Sache, das heißt, Ihre Lebensumstände und Werte, das können Sie doch am besten entscheiden. Danke. In der Augenheilkunde, gerade bei den chronischen Erkrankungen, ist es auch jetzt seit ein, zwei Jahren immer wieder in der Diskussion: Wie kann ich denn diese gemeinsame Entscheidungsfindung in der Augenheilkunde einsetzen? Denn chronische Erkrankungen erfordern ja tatsächlich langfristige Therapieentscheidungen. Das ist – wir nehmen das Beispiel feuchte AMD wieder, das sind Auswirkungen auf den Alltag, Mobilität und selbstständiges Leben, aber auch bei der – bei der pathologischen Myopie oder bei Netzhautdystrophien ist es. Nehmen wir noch mal das Beispiel von Betroffenen, die eine neovaskuläre, also eine feuchte altersabhängige Makuladegeneration haben. Diese Menschen sind in der Regel 70 plus und haben die Möglichkeit, jeden Monat eine Spritze zu erhalten. Das ist mitunter eine starke Belastung, auch nicht nur für den Patienten, sondern auch für die Angehörigen. Hab ich jeden Monat jemanden, der mich begleitet? Oder eventuell ist man noch berufstätig. Ich muss alles drumherum organisieren. Und so hat man hier eine gemeinsame Entscheidung gefunden für die Behandlung: Treat and Extend. Das heißt, der Patient entscheidet mit, wann diese Spritze gesetzt wird, und nicht starr: Der Arzt hat gesagt, ich muss alle sechs Wochen kommen, sondern es ist eine ganz individuelle Therapieentscheidung statt ein Standardschema. Und das hat tatsächlich zur Folge, dass die Patientinnen und Patienten therapietreu sind und eine Adhärenz haben. Das heißt, die Therapieabbrüche sind oft ja nicht medizinisch begründet, weil es einfach – es ist einfach schwierig, alle vier Wochen 50 Kilometer in das nächste Augenzentrum zu fahren, wenn mich nun womöglich noch meine Tochter fahren muss. Und so ist das: Eine gemeinsame Entscheidungsfindung, natürlich nach Möglichkeit des medizinischen Einsatzes, verbessert tatsächlich die Therapietreue, ja. Und ja, hier haben wir noch ein Beispiel. Was wir vielleicht noch sagen könnten: Ja, die Rolle des Arztes muss sich auch ändern. Ärzte werden Moderatoren und Begleiter und kommunizieren mit. Und wir haben ein ganz tolles Beispiel noch mitgebracht, es ist aus dem Uniklinikum in Kiel, und dieses Projekt heißt SHARE TO CARE. Da haben wir schon wieder den englischen Begriff, also: Teile, um zu helfen. Und es ist ein Projekt, SHARE TO CARE. Von 2017 bis 2021 wurde es über den Innovationsfonds vom G-BA, vom Gemeinsamen Bundesausschuss, mit einer Fördersumme von 13 Millionen gefördert. Ja, was macht SHARE TO CARE? Das ist übrigens – Schirmherr ist Eckart von Hirschhausen, kennen Sie sicherlich. Und hier ist – das ganze Krankenhaus ist auf Shared Decision Making, gemeinsame Entscheidungsfindung, umgestellt worden. Das war ein ziemlich langes, auch kostenintensives Projekt, aber hier ist die Entscheidungsfindung komplett von Arzt und Patient getroffen. Das heißt, auf der einen Seite haben die Ärzte ein Kommunikationstraining, also für Medizinerinnen und Mediziner. Man muss patientenverständliches Informationsmaterial anbieten, und dann muss man aber auch den Patienten aktivieren, einfach mitzumachen. Und wie ich eben schon gesagt hab, wie die Dame: Darf ich denn überhaupt einem Arzt Fragen stellen? Ja, natürlich dürfen Sie das. Und das ist die Kunst, auch zu vermitteln: Sie dürfen mir als Arzt Fragen stellen. Und natürlich muss auch der Patient oder die Patientin dazu bereit sein, sich an der Entscheidungsfindung, an der gemeinsamen Entscheidungsfindung zu beteiligen. Ich muss jederzeit das Material bereitstellen, Informationsmaterial. Sie bekommen einen Zugang, einen Onlinezugang, wo Sie jederzeit dieses Material einsehen können, aber auch tatsächlich, dass studentische Hilfskräfte oder Fachpersonal sich ganz in Ruhe hinsetzen und mit Ihnen gemeinsam noch mal das Informationsmaterial anhand von Broschüren, Videos, aber auch anderen Patientenmeinungen durchsprechen. Das ist für jeden Mediziner ein Träumchen, und das hat tatsächlich dieses Klinikum in Kiel geschafft. Es ist ein hoher Kostenaufwand, ja, aber danach ist tatsächlich die Verbesserung der Behandlungsfälle um 80 Prozent gestiegen. Und mittlerweile kann das Krankenhaus auch diese Leistungen über Selektivverträge der Krankenkassen abrechnen. Ja, so unser Fazit: Shared Decision Making verbessert den Therapieerfolg und auch das Vertrauen. Und ja, die Zukunft der Medizin: bessere Gespräche und informierte Entscheidungen gemeinsam mit Patient und Arzt treffen. Dankeschön. Dankeschön. Wenn Sie zum Thema Shared Decision Making Fragen haben, dann wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder an Ihre Apothekerin oder Ihren Apotheker. Nein, Spaß. Wenn Sie Fragen haben, dann melden Sie sich gerne bei uns, bei der PRO RETINA Deutschland e. V., und sprechen Sie ganz proaktiv Ihren Arzt oder Ihre Ärztin auf das Thema an und werden Sie kompetente Patienten und Patientinnen. So wie die Frau Dr. Sandra Jansen eben gesagt hat: Werden Sie Expertinnen in eigener Sache, weil nur wenn Sie wissen, worum es geht, und wenn Sie wissen, wieso, weshalb und warum, könnte, wie wir grad gehört haben, die Versorgungsverbesserung und auch die – und die Heilungsprozesse um 80 Prozent steigern. Und ich glaub, das ist eine Zahl, nehmen Sie die bitte mit: 80 Prozent. Das ist wirklich Wahnsinn. Und im Grunde genommen ist es relativ einfach: Trauen Sie sich und sprechen Sie mit Ihrem Arzt, und Ärzte und Ärztinnen: Trauen Sie sich und sprechen Sie mit Ihren Patienten und Patientinnen. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, noch ganz viel Spaß auf der SightCity und ein schönes Wochenende und später 'ne gute Heimreise. Wir hoffen, der Vortrag hat Ihnen gefallen. Mehr Informationen finden Sie unter sightcity.net/F033002. Vielen Dank und bis zur nächsten SightCity!