SightCity Forum 2026:Wissenschaft und Forschung gut erklärt: Die Podcasts von Retina plus
07.10.2026 24 min
Video zur Episode
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Zusammenfassung & Show Notes
Thomas Duda von Retina plus e. V. stellt die Podcasts Retina View und Retina Innovation vor. In Retina View erklären Forschende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre Arbeit zur Netzhaut in verständlicher Sprache. Duda zeigt, warum Podcasts für Menschen mit Sehverlust ein gutes Medium sind und wie der Verein Wissenschaft und Betroffene zusammenbringt. Ein Forumsbeitrag von der SightCity 2026.
**Wissenschaft und Forschung gut erklärt**
Forumsbeitrag | SightCity 2026 | aufgezeichnet am 29. Mai 2026
Mit: Thomas Duda, Retina plus e. V.
Begrüßung und Überblick (00:00:00)
Thomas Duda stellt sich vor: kein Forscher, kein Wissenschaftler, aber jemand, der das eine oder andere gut erklären kann.
Retina plus: Wer wir sind (00:02:11)
Retina plus ist ein junger, gemeinnütziger Verein aus Fachleuten, Menschen mit Sehbehinderung und Angehörigen. Das Motto: „Wichtig. Positiv sehen.“
Kommunikationskanäle und Podcasts (00:03:16)
Der Verein informiert über Newsletter, LinkedIn und die eigene Homepage. Kernstücke sind die beiden Podcasts, abrufbar auf den üblichen Plattformen und auf YouTube.
Warum Podcast als Medium? (00:04:53)
- Überall und jederzeit verfügbar
- Gut bedienbar für Menschen mit Sehverlust
- Wiederholbar: stoppen, zurückspringen, noch einmal hören
- Konzentration auf den Ton, ohne visuelle Ablenkung
- Shownotes mit Links zu Studien und Ansprechpersonen
Retina View: Themen, Zielgruppe und Arbeitsweise (00:08:01)
Jede Folge behandelt ein Thema aus der Netzhautforschung, erklärt von den Forschenden selbst. Der Podcast richtet sich an Betroffene, Angehörige und Menschen aus Wissenschaft und Gesundheitswesen. Bisherige Themen: bionisches Sehen, Sehzellen aus dem Labor, künstliche Intelligenz, Transplantation, Immunologie im Auge, Implantation, molekulare Techniken und das Port Delivery System bei feuchter AMD. Themenwünsche nimmt die Redaktion per E-Mail entgegen.
Motivation: Brücken zwischen Forschung und Betroffenen (00:14:50)
Retina View will Forschenden eine Stimme geben und Forschung transparenter machen. Der Podcast konzentriert sich auf Deutschland, Österreich und die Schweiz und spricht direkt mit den Studienleitungen.
Zwei Podcasts: Retina View und Retina Innovation (00:16:50)
Retina View blickt drei bis fünf Jahre in die Zukunft und bewertet Ansätze bewusst nicht. Retina Innovation stellt vor, was heute schon verfügbar ist, etwa eine digitale Zweitmeinung. Der Dreiklang: Diagnose, Therapie, Heilung.
Gäste, Zahlen und Fakten (00:19:55)
Duda nennt Gäste aus Ophthalmologie und Biologie und beschreibt, wie die Redaktion Themen findet. Nach seinen Angaben hat Retina View über 40 Ausgaben und rund 500 Abrufe pro Folge; neue Folgen erscheinen am letzten Freitag des Monats.
Weitere Informationen und das vollständige Transkript: https://sightcity.net/f033004
Forumsbeitrag | SightCity 2026 | aufgezeichnet am 29. Mai 2026
Mit: Thomas Duda, Retina plus e. V.
Begrüßung und Überblick (00:00:00)
Thomas Duda stellt sich vor: kein Forscher, kein Wissenschaftler, aber jemand, der das eine oder andere gut erklären kann.
Retina plus: Wer wir sind (00:02:11)
Retina plus ist ein junger, gemeinnütziger Verein aus Fachleuten, Menschen mit Sehbehinderung und Angehörigen. Das Motto: „Wichtig. Positiv sehen.“
Kommunikationskanäle und Podcasts (00:03:16)
Der Verein informiert über Newsletter, LinkedIn und die eigene Homepage. Kernstücke sind die beiden Podcasts, abrufbar auf den üblichen Plattformen und auf YouTube.
Warum Podcast als Medium? (00:04:53)
- Überall und jederzeit verfügbar
- Gut bedienbar für Menschen mit Sehverlust
- Wiederholbar: stoppen, zurückspringen, noch einmal hören
- Konzentration auf den Ton, ohne visuelle Ablenkung
- Shownotes mit Links zu Studien und Ansprechpersonen
Retina View: Themen, Zielgruppe und Arbeitsweise (00:08:01)
Jede Folge behandelt ein Thema aus der Netzhautforschung, erklärt von den Forschenden selbst. Der Podcast richtet sich an Betroffene, Angehörige und Menschen aus Wissenschaft und Gesundheitswesen. Bisherige Themen: bionisches Sehen, Sehzellen aus dem Labor, künstliche Intelligenz, Transplantation, Immunologie im Auge, Implantation, molekulare Techniken und das Port Delivery System bei feuchter AMD. Themenwünsche nimmt die Redaktion per E-Mail entgegen.
Motivation: Brücken zwischen Forschung und Betroffenen (00:14:50)
Retina View will Forschenden eine Stimme geben und Forschung transparenter machen. Der Podcast konzentriert sich auf Deutschland, Österreich und die Schweiz und spricht direkt mit den Studienleitungen.
Zwei Podcasts: Retina View und Retina Innovation (00:16:50)
Retina View blickt drei bis fünf Jahre in die Zukunft und bewertet Ansätze bewusst nicht. Retina Innovation stellt vor, was heute schon verfügbar ist, etwa eine digitale Zweitmeinung. Der Dreiklang: Diagnose, Therapie, Heilung.
Gäste, Zahlen und Fakten (00:19:55)
Duda nennt Gäste aus Ophthalmologie und Biologie und beschreibt, wie die Redaktion Themen findet. Nach seinen Angaben hat Retina View über 40 Ausgaben und rund 500 Abrufe pro Folge; neue Folgen erscheinen am letzten Freitag des Monats.
Weitere Informationen und das vollständige Transkript: https://sightcity.net/f033004
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Transkript
Herzlich willkommen zum Mitschnitt des Forums vom 28.05.:
„Wissenschaft und Forschung gut erklärt“.
Referent: Thomas Duda.
Viel Spaß mit dem Vortrag!
Herzlich willkommen
an diesem frühen Freitagnachmittag, fast zum Ende
der SightCity 2026, zu dem Vortrag „Wissenschaft
und Forschung gut erklärt“.
Ich wurde schon
vorhin vorgestellt, mein Name ist Thomas Duda, und
ich bin kein Forscher, ich bin kein
Wissenschaftler,
aber vielleicht in der Lage, das eine oder andere
gut zu erklären.
Was haben wir
heute in der nächsten halben Stunde vorgesehen?
Zum einen
möchte ich Ihnen erst mal
einen kurzen Überblick geben von dem, was
Retina plus macht, wer sind wir.
Dann gehe ich direkt über zu den
Kommunikationskanälen. Das ist aber nur die Einführung
dazu, wo ich eigentlich hinmöchte, nämlich zu unseren
Podcasts. Ich werde Ihnen kurz erklären, warum wir
Podcasts als Medium für geeignet halten,
und möchte dann
global erst mal auf die Themen zu sprechen kommen,
die wir behandeln
in unserem Podcast
Retina View. Das ist im Prinzip der Podcast, der
sich in den letzten Jahren auch sehr behaupten konnte.
Ich will auch sagen,
an wen wir das Ganze adressieren. Ich
liste ein paar Themen auf, die wir schon behandelt haben.
Das sind aber Evergreens,
das heißt, sie werden auch wiederkommen, und es ist nur
eine Auswahl von bestimmten Themen.
Ich habe eine Liste dabei von
den Gästen, die wir bis
jetzt hatten, das ist quasi das Who's who
der deutschen Ophthalmologie und Biologie.
Und zum Schluss hab ich noch
eine kurze Folie dabei
mit ein paar Zahlen, mit ein paar Fakten.
Und wenn dann noch etwas Zeit bleibt,
dann steh ich natürlich gerne
für Fragen und Antworten bereit.
Retina plus – war
jetzt gerade schon gesagt worden –
ist ein sehr junger Verein. Wir sind
gemeinnützig,
wir bestehen aus entsprechenden
Fachexperten und natürlich Menschen
mit einer Sehbehinderung, aber auch natürlich deren
Angehörigen, und es sind auch Personen mit dabei
aus dem Bereich
der Gesundheitsbranche und weit darüber hinaus.
Unser Motto
ist: „Wichtig. Positiv sehen.“ Dafür steht das Plus.
Und wir wollen
mit
unserer Arbeit und natürlich auch mit unseren Podcasts
neue Perspektiven schaffen.
Neue Perspektiven schaffen
heißt nicht, dass man bei uns
Mitglied werden muss, das ist gar nicht unser Ziel.
Aber wir wollen im Prinzip
dort in nächster Zukunft auch unsere Netzwerke
weiter ausbauen
und unsere Kompetenzen weiter stärken.
Ja, das hat ja geklappt, gut.
Meine Frau hilft mir beim Weiterblättern.
Gut.
Welche Kommunikationskanäle nutzen wir?
Wir haben natürlich Newsletter.
Newsletter ist schon mal
allseits bekannt,
das ist klar, wo wir regelmäßig zu bestimmten
Themen berichten und kommunizieren.
Aber was wir natürlich auch haben: Wir sind
erreichbar über LinkedIn.
LinkedIn hat mittlerweile eine sehr hohe
Reichweite, daher nutzen wir eben LinkedIn.
Wer bei LinkedIn ist,
der möge uns bitte folgen.
Wer noch nicht bei LinkedIn ist,
möge sich bitte anmelden und uns dann folgen.
Und
dann haben wir natürlich unsere eigene Homepage. Aber
eigentlich eines der
Herzstücke sozusagen,
der Kernstücke, sind die beiden Podcasts
Retina View und Retina Innovation.
Die beiden Podcasts
unterscheiden sich etwas, ich komm
nachher noch drauf zurück, worin sie sich unterscheiden.
Aber das Wichtige ist für Sie, die hier zuhören:
Sie sind über die üblichen
Kanäle abrufbar, das heißt also über Apple Podcasts,
über Deezer, über Amazon, über Google,
podcast.de, Spotify et cetera. Und natürlich
haben wir auch
einen eigenen YouTube-Kanal,
der auch transkribiert ist. Auch hier
können Sie unseren Podcast hören.
Und natürlich – ich werd
nicht müde, es zu betonen –
auch über unsere eigene Homepage,
retina-plus.de,
da sind die Podcasts natürlich auch verfügbar.
Also gerne mal auf unserer Homepage vorbeischauen.
Warum haben wir
Podcast als Medium gewählt?
Hintergrund ist:
Wir haben uns Gedanken gemacht: Wie
können wir am besten,
wie können wir am zielgerichtetsten
auch kommunizieren?
Und Podcast
ist in der Mitte der Gesellschaft
bereits seit längerer Zeit angekommen.
Podcast
hat eine
relativ hohe Seriosität, und unser Podcast Retina View
gehört mit Sicherheit zu einem der
seriösesten in diesem Bereich.
Wir
wissen, dass
Podcast heute auf den verschiedenen Plattformen
gut bedienbar ist.
Gerade für Menschen,
die von einem Sehverlust betroffen sind,
ist es einfach,
dort zu navigieren,
egal, welche Plattform man verwendet.
Der Vorteil ist natürlich auch die hohe Flexibilität,
das heißt also, Podcasts sind
überall verfügbar, egal, wo Sie sich befinden.
Also lokal und zeitlich unabhängig
können Sie die Podcasts anhören und runterladen.
Podcasts sind aber auch
reproduzierbar, das heißt, Sie können Podcasts
relativ häufig sich anhören,
Sie können unterwegs
stoppen, sich Passagen noch mal anhören.
Das ist auch hier ganz wichtig und
auch für Wiederholungs- und
Lernzwecke ganz wichtig, damit das Gesagte
eben auch hängen bleibt.
Podcasts sind heute auch referenzierbar, das heißt also,
häufig hört man, insbesondere in den Nachrichten,
dass beispielsweise ein Minister ABC oder ein Experte
irgendeine wichtige Aussage getroffen hat,
und dann verweist man häufig
auf den entsprechenden Podcast, wo diese Aussage
getroffen wurde.
Und wir sind bei Retina View auch ganz, ja,
zuversichtlich, dass wir vielleicht auch demnächst mal
dort in einer
der Nachrichten erwähnt werden, wenn es zum
Durchbruch bei einer Studie kommt.
Wir nutzen
Transkriptionen,
das hab ich auch schon erwähnt gehabt, in den Podcasts,
also die kleinen Abschnitte sozusagen, wo Sie dann eben
zu bestimmten Themen hinspringen können.
Podcasts sind natürlich für Menschen,
die von einer Sehbeeinträchtigung betroffen sind,
auch sehr wichtig,
und zwar deswegen, weil man sich
auf den Ton allein
beziehen kann.
Das heißt also, man wird nicht abgelenkt
von visuellen Effekten.
Wir haben natürlich
bei jedem Podcast auch die sogenannten Shownotes,
das heißt also zusätzliche Informationen,
die dort
zu einer Serie,
zu einer bestimmten Folge gegeben werden, wo
etwas im Podcast genannt worden ist, aber dann in den
Shownotes findet man den Link beispielsweise
zu einer Studie
oder zu dem
entsprechenden Studienleiter,
vielleicht 'ne Telefonnummer,
auf jeden Fall noch mal ganz wertvolle
Informationen.
Also Sie sehen, Podcast ist
eigentlich das Mittel, um Informationen
weiterzugeben,
auch aufgrund der hohen Authentizität.
Und das ist bei uns,
insbesondere bei Retina View, gewährleistet.
Und um welche
Themen kümmern wir uns bei Retina View? Also jede
Folge behandelt ein Thema aus der Netzhautforschung.
Und
hier ist es so, dass wir insbesondere
die Biologie der Netzhaut betrachten,
oder es könnte eine innovative Technologie sein
oder eben auch eine entsprechende klinische Studie.
Wir sprechen mit den Menschen,
mit den Forschenden.
Es könnten junge Forschende sein, die gerade
im Bereich ihrer Promotion sind
oder auch ein Stückchen weiter,
es können aber auch entsprechende
Fachexperten sein, es können
natürlich auch etablierte Professoren sein.
Also insofern, wir
haben hier quasi die,
die wir hier anzapfen, also die Personen
wirklich, die in den Laboren arbeiten,
die vielleicht einen Studienantrag geschrieben haben.
Die kriegen wir vors Mikrofon,
damit sie uns erklären können,
was der Hintergrund
ihrer Studie gerade ist und wo sie stehen
und wie sie einzuordnen ist.
Wichtig ist für uns aber auch,
dass wir die Motivation der Forschenden erfahren.
Wir wissen alle:
Die Grundlagenforschung
ist ein Ultramarathon. Es geht
ja auch häufig mal seitwärts, es geht auch mal zurück,
und dafür braucht man sehr, sehr viel Geduld
und Ausdauer. Und ja, wir wissen auch alle, dass
Forschung im Bereich der
Ophthalmologie, im Bereich der Biologie
eine Nische ist. Und
wir sind nicht die Krebsforschung, die alle kennen,
sondern wir sind nur ein Teilbereich.
Und trotzdem gibt es sehr, sehr viele
Forscher, die begeistert sind, und diesen
Funken der Begeisterung,
den hört man auch in den Podcasts eben
durch die Frage nach der entsprechenden Motivation. Und
das ist eben auch wichtig, weil
wir wollen mit diesen Podcasts
eben zeigen, wir wollen Hoffnung geben.
Wir wollen keine falschen Erwartungen
wecken oder keine falschen Versprechen geben,
aber wir wollen zeigen oder Perspektiven
aufweisen – das hatte ich vorhin schon mal gesagt gehabt –,
dass relativ viel
hier passiert.
Und wie gesagt, wenn Sie
keinen Zugang haben zu Apple Podcasts
oder den üblichen Plattformen: Auch über YouTube
ist unser Podcast barrierefrei,
inklusiv und eben transkribiert dann eben abzurufen.
Ja, an wen wenden wir uns? Das heißt also:
Wer sind die Zuhörenden?
Die Zuhörenden
sind natürlich die betroffenen Personen,
das sind wir von Retina plus
beispielsweise, aber auch weit darüber
hinaus. Es sind die Angehörigen, das sind die Partner,
das sind vielleicht auch die Geschwister,
die wollen wir hier gezielt ansprechen,
und natürlich auch Menschen
in der Wissenschaft und Forschung,
im gesamten Gesundheitsbereich. Das ist
wichtig, dass eben auch, wenn jemand gerade
noch im Studium
ist und sagt: Na, ich weiß noch nicht genau, wohin ich
tendiere,
dann ist die Ophthalmologie oder auch die Biologie
vielleicht eine Möglichkeit,
dafür eben Neugierde zu wecken.
Und das konnten wir auch schon in vielen
Podcasts eben beweisen.
Wie machen wir das,
oder also:
Wie mache ich das? Weil ich bin der Host des Podcasts
Retina View. Ich versuche,
durch geschicktes Nachfragen
die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
dazu zu bringen, ihr Thema
entsprechend
vielleicht mit einfachen Worten zu erklären.
Ich versuche, die Sachen einzuordnen.
Ich stell mir das immer vor wie ein großes Bild.
Das Bild ist erst mal
leer, und ich versuche, diese
Teilinformationen in die richtige Richtung zu schieben.
Und wir besprechen am Anfang immer: Worum geht es
eigentlich? Sprechen wir über altersbedingte Makula-
degeneration,
oder sprechen wir über Retinitis pigmentosa,
damit wir quasi trichterförmig die Information
entsprechend zuordnen können. Ja,
wie gesagt, das obliegt dann
meinem Geschick, dort
der Person, die da
auf der anderen Seite des Mikrofons ist,
das Richtige zu entlocken, um dort
Sachen verständlich
und auch in Scheiben entsprechend darzustellen.
Und wenn Sie
hier
mal von einer Studie
gehört haben oder von einer Studie gelesen haben und sagen:
Da möchte ich ganz gerne mal,
dass wir da tiefer einsteigen,
dann schreiben Sie uns einfach unter podcast@
retina-plus.de, und
wir versuchen dann, die entsprechende Studienleitung
ans Mikrofon zu bekommen.
Mit welchen
Themen haben wir uns schon in der Vergangenheit
beschäftigt? Das
ist nur eine Auswahl von Themen,
und zwar
Themen, die uns auch wieder begegnen werden, weil's
Evergreens sind.
Also das Thema bionisches Sehen fällt darunter,
natürlich auch Sehzellen aus dem Labor. Wir haben
künstliche Intelligenz, das ist
eigentlich sehr spannend,
das Thema, weil sich
das durch alle Forschungsbereiche durchzieht.
Die Medizin
ist da schon auf dem richtigen Weg, hat
schon sehr viel gemacht, und das hilft sehr, um Diagnosen
genauer zu bekommen, vielleicht
optimierte Therapien bestimmen zu können. Und
ich glaub, die Medizin weiß, dass sie
da am Anfang steht,
aber die ersten Schritte sind gemacht. Und
das ist sehr spannend zu hören, weil jeder,
den wir bis jetzt gefragt haben,
der spricht von dem Thema KI,
Digitalisierung,
Automatisierung, Prozessierung von Daten et cetera.
Natürlich haben wir auch das Thema
Transplantation
auch schon gehabt, Transplantation von Zellen,
dann das Thema
Immunologie im Auge, ein sehr spannender Podcast, über den
man auch sehr viel lernen kann,
dann natürlich das Thema Implantation.
Molekulare Techniken
haben wir sehr viele gehabt.
Und natürlich auch
das Thema PDS –
keine politische Partei, sondern
Port Delivery System,
etwas, was
Menschen mit einer feuchten AMD zugutekommen kann.
Was war die Motivation für Retina
View? Ich will noch ein paar Worte dazu verlieren.
Und zwar: Wir wollen mit dem Podcast
Brücken schlagen, und Brücken schlagen von der
Wissenschaft zu den Betroffenen –
und ich bin ja selbst Betroffener –,
aber auch die Brücke wieder zurück. Das heißt, es ist
keine Einbahnstraße dort.
Durch Nachfragen versuch ich dann eben auch,
entsprechende,
ja, entsprechende Aussagen
herauszukitzeln. Das ist mal das Wichtige,
dass wir eben dort den Personen,
die quasi eben
normalerweise im Labor sind, die man nicht zu sehen
bekommt, die vielleicht
nicht immer öffentlichkeitswirksam sind,
dass wir
denen eine Stimme geben. Wir wollen aber auch zeigen:
Forschung passiert,
und zwar – sie ist nicht immer transparent,
und wir versuchen, das mit dem Podcast
transparenter zu machen. Es passiert sehr viel.
Wir konzentrieren uns mit dem Podcast
auf die DACH-Region,
also Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Und wenn Sie sich nachher die Personen anschauen,
mit denen wir schon
Interviews geführt haben, dann sehen Sie auch,
dass wir im Prinzip Deutschland von Norden
bis Süden, von Westen bis Osten komplett abdecken
und natürlich auch die Fachexperten
in der Schweiz und in Österreich nicht außen vor lassen.
Das ist uns wichtig, dass wir hier
quasi mit den
Primärquellen sprechen. Das heißt also, wir sprechen
nicht über Studien, sondern wir sprechen
wirklich – also natürlich sprechen wir über Studien,
aber
wir sprechen nicht so,
dass wir eine Drittquelle nutzen,
sondern wir sprechen direkt mit den Studienleitungen
und mit den Personen, die
die Studien durchführen, mit den
Personen, die den Antrag
geschrieben haben für eine Studie,
und teilweise auch mit dem Team,
das dahintersteht.
Und dann hab ich ja gesagt,
wir haben zwei Podcasts,
nämlich den bereits
seit längerer Zeit etablierten Podcast Retina View
und den Podcast Retina Innovation.
Sie fragen sich zu Recht: Warum
zwei, wo ist der Unterschied?
Bei
dem Thema Retina View, da blicken wir in die Zukunft,
manchmal drei, manchmal fünf Jahre
in die Weite hinein,
quasi wie mit einem Hubble-Teleskop, wo wir versuchen,
etwas festzustellen, was in Zukunft kommen könnte.
Und das ist
wichtig. Wir wollen uns um Themen kümmern,
um zukünftige Medikationen oder
neue molekulare Ansätze.
Bionisches Sehen
spielt hier immer eine wichtige Rolle.
Wir wollen bewusst
nicht Sachen bewerten, das können wir auch nicht.
Wir wollen aktiv zuhören, wir wollen aktiv nachfragen.
Teilweise ist es auch so, dass wir Themen einfach
nebeneinander stehen lassen,
die zum selben Thema sind. Das heißt also:
Zu einem bestimmten Problem
gibt es ja nicht nur einen Ansatz, wie man es
lösen kann, es gibt vielleicht mehrere Ansätze,
wie man etwas machen kann.
Und deshalb lassen wir das bewusst
nebeneinander stehen, und es obliegt dann Ihnen, zum
Augenarzt Ihres
Vertrauens zu gehen und zu sagen: Ich habe über die Studie
A gehört, und dann gibt's noch Studie B,
was ist besser für mich geeignet? Und Sie können
da natürlich gerne auf unseren Podcast referenzieren.
Alles erfolgt immer vor dem Hintergrund einer
optimaleren oder besseren, schnelleren,
effizienteren Diagnose,
dann einer zielgerichteten Therapie,
und am Horizont
steht natürlich immer das Thema Heilung. Ja, und
der neue Podcast, in Anführungsstrichen,
Retina Innovation:
Ja, da haben wir uns
eigentlich thematisch nicht eingeschränkt, sondern
es sind einfach
Themen, die heute schon verfügbar sind,
die aber auch nicht so transparent
sind, und wir wollen sie aber transparent machen.
Und damit Sie wissen, wovon ich spreche,
will ich ein Beispiel nennen.
Wenn Sie eine Diagnose bekommen von Ihrem Augenarzt
und Sie sagen:
Dazu hätte ich gerne 'ne Zweitmeinung, zu
dieser Diagnose –
natürlich vertrauen Sie Ihrem
Augenarzt, aber 'ne Zweitmeinung ist
meistens ganz gut –,
dann empfehle ich hier den Podcast mit Professor
Kirchhof, da geht's um eine digitale Zweitmeinung,
sehr empfehlenswert, sehr hörenswert.
Und das war eins meiner Beispiele
für Retina Innovation. Wir versuchen wirklich, hier
das Feld weit aufzumachen
und, das, was ich am Anfang schon sagte,
neue Perspektiven auch zu schaffen für Sie
als Betroffene und natürlich auch für uns,
immer, wie gesagt, mit dem Dreiklang
Diagnose, Therapie und Heilung.
So, jetzt kommen wir
zu den Gästen,
die wir schon hatten.
Und das sind
sogar zwei Seiten, aber ich will nur ein paar
Namen einfach hier mal hervorheben. Es sind
die Fat Cats, die ich hier nenne,
und zwar natürlich Professor Holz
aus Bonn,
wir haben Professor
Spitzer aus Hamburg, wir haben Professorin Nicole Eter
aus Münster,
Professor Ueffing beispielsweise und
Professor Langmann, Professor Busskamp und viele,
viele, viele andere, auch Professorin Alexa Klettner,
das war eines der letzten
Interviews, die wir geführt haben.
Also würd ich sagen, die
ja, die High Society
der Ophthalmologie und der Biologie,
das Who's who.
Und wir kriegen sie alle.
Ja, aber wie
kriegen wir sie? Das ist natürlich 'ne gute Frage.
Wir haben natürlich ein bisschen einen
Rekrutierungsprozess sozusagen.
Wir schauen natürlich, welche
Studien gerade veröffentlicht werden,
vielleicht auch veröffentlicht wurden. Besser ist
natürlich, dass wir schon vorher da sind,
vor der Studienveröffentlichung, das kam
auch schon mal vor. Also insofern,
das ist eine Quelle, die wir nutzen. Wir haben
aber auch mittlerweile
ein sehr starkes Netzwerk,
das wir dort nutzen können, und
Retina plus verfügt über einen eigenen wissenschaftlich-
medizinischen Beirat,
der uns natürlich auch entsprechende
Impulse hier gibt. Und
was ich Ihnen auch noch berichten kann: Mittlerweile
sagen Forschende schon selbst: Wenn wir eine
neue Erkenntnis haben,
können wir zu euch in den Podcast kommen? Wir würden
das ganz gerne mal vorstellen.
Und zwar: Wir sind hier wirklich mit einem
Vertrauenssiegel
mittlerweile auch schon belegt worden,
was sehr gut ist. Das
unterstützt noch mal das hohe Renommee quasi,
und wir sind in der Community mittlerweile gut bekannt,
weil seriös.
Und daher
hat Retina View hier, würd ich sagen,
mittlerweile einen sehr guten Stand.
Die letzte Folie, die ich habe, ist das Thema
Zahlen, Daten, Fakten.
Wir haben pro
Ausstrahlung eines Podcasts ungefähr 500 Abrufe,
also 500 Abonnenten. Das
ist noch steigerungsfähig, aber wir sind ja in einem
Nischenbereich. Und
wenn ich hoffentlich am Montag wieder reinschaue,
dann sind's wahrscheinlich deutlich mehr,
weil jeder jetzt begeistert ist
und auch noch weiter
abonnieren wird.
Wir haben mittlerweile über 40, nur von Retina View,
über 40 Ausgaben des Podcasts veröffentlicht. Es
lohnt sich auch, da mal in die Geschichte
hineinzuhören, was wir alles schon gemacht haben.
Unser Podcast erscheint
immer am Freitag,
am letzten Freitag des Monats,
und wenn ich auf den Kalender schaue: Das wär heute.
Heute kommt also 'ne neue Ausgabe, also mal
nachschauen, ob das eventuell schon in Ihrem
Feed drin ist.
Und
wir haben natürlich auch Sonderausgaben
zu bestimmten Themen.
Wenn wir beispielsweise einen gewissen
Ehrentag, einen Gedenktag
haben oder eine neue Studie herauskommen sehen,
dann machen wir natürlich auch
Sonderfolgen. Das heißt also, wir haben
mehr als zwölf Ausgaben im Jahr,
wahrscheinlich so um die 15 herum.
Und es lohnt sich auf jeden Fall zuzuhören,
weil wir versuchen, wirklich Wissenschaft
und Forschung gut zu erklären, transparent zu machen,
und zum Nutzen aller.
Herzlichen Dank!
Wir hoffen, der Vortrag hat Ihnen gefallen.
Mehr Informationen finden Sie unter
sightcity.net/
F033004.
Vielen Dank und bis zur nächsten SightCity!